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30.01.2013 12:12 Uhr

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Warnstreik legt Nahverkehr in Frankfurt lahm

Frankfurt (Oder) (DPA) Ein Warnstreik hat am Mittwoch den öffentlichen Nahverkehr in Frankfurt (Oder) lahmgelegt. Nach Angaben der Gewerkschaft Verdi waren 44 Bus- und Straßenbahnlinien von dem etwa fünfstündigen Austand im Berufsverkehr betroffen. Um 8.45 Uhr nahmen die Beschäftigten laut Verdi-Verhandlungsführer Jens Gröger ihre Arbeit wieder auf.

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Auf Bitte des Arbeitgebers sei der Ausstand 15 Minuten früher als geplant beendet worden, sagte Gröger. "Dies erleichtert es, in den gewohnten Arbeitsrhythmus zurückzukommen."

Nach Angaben des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg normalisierte sich der Nahverkehr danach Stück für Stück. "Das muss sich erst wieder einspielen", sagte ein Sprecher. Laut Verdi hatten sich alle Fahrer an der Aktion beteiligt. Auf der Strecke waren jedoch vier Busse eines Subunternehmens unterwegs. Diese nahmen wartende Fahrgäste auf.

Der Kommunale Arbeitgeberverband (KAV) Brandenburg reagierte mit Unverständnis auf den Warnstreik: "Aus unserer Sicht ist die Aktion nicht nachvollziehbar", sagte Geschäftsführer Klaus-Dieter Klapproth der Nachrichtenagentur dpa. "Wir hatten ein gutes und konstruktives Gespräch am Montag." Es sei vereinbart worden, dass beide Seiten prüfen, wo ein Entgegenkommen möglich ist. Strittig seien vor allem die Themen Laufzeit und Arbeitszeitverkürzung.

Die dritte Verhandlungsrunde für die bis zu 3500 Beschäftigten war am Montag gescheitert, weil die Arbeitgeber aus Gewerkschaftssicht kein verbessertes Angebot vorgelegt hatten. "Wir wollen zuvor ein Signal von der Gegenseite", so Klapproth.

Die Gewerkschaft fordert rund 6 Prozent mehr Geld innerhalb eines Jahres, verbunden mit der von der KAV angebotenen Arbeitszeitverkürzung. Die Arbeitgeber bieten rund 9,8 Prozent allerdings bei einer Laufzeit von dreieinhalb Jahren an. Beide Seiten wollen sich am 14. Februar wieder treffen. Bis dahin soll es weitere Warnstreiks auch an anderen Orten geben.

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