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Bus-Streit in Oranienburg: Stiftung spricht von Irreführung der Öffentlichkeit

21.02.2017, 13:13 Uhr
Oranienburg (dpa) Im Streit um die Busverbindungen zur Gedenkstätte Sachsenhausen hat Stiftungsdirektor Günter Morsch der Verkehrsgesellschaft "Irreführung der Öffentlichkeit" vorgeworfen. Morsch forderte am Dienstag erneut den Einsatz von mehr Bussen zwischen dem Bahnhof Oranienburg unbd der Gedenkstätte. Der Geschäftsführer der Oberhavel Verkehrsgesellschaft, Klaus-Peter Fischer, hatte am Montag dem Kreistag erklärt, dass auf der Linie 804 keine zusätzlichen Busse notwendig seien. Dies habe eine Fahrgastzählung im Januar ergeben. Der Bus verkehrt nur einmal pro Stunde und an Wochenenden nur alle zwei Stunden.

Die vielen Besucher, die den Weg zur Gedenkstätte wegen fehlender und überfüllter Busse zu Fuß zurücklegten, würden bei der Zählung gar nicht erfasst, kritisierte Morsch. "Jeder Oranienburger, der täglich die langen Kolonnen von Besuchern aus aller Welt vor seiner Haustür vorbei defilieren sieht, kann nur mit Kopfschütteln auf die Ignoranz gegenüber der vor aller Augen sichtbaren Realitäten reagieren." Auf der Strecke blieben auch viele Oranienburger, die unter den überfüllten Bussen litten. Im vergangenen Jahr besuchten mehr als 700 000 Menschen aus aller Welt die Gedenkstätte.

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