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Segelflieger verunglückt tödlich auf einem Feld

Juliane Keiner / 07.08.2017, 14:35 Uhr
Rädigke (MZV) Die Brandenburger Polizei wurde am Freitag Abend, 4. August, von den Veranstaltern eines Segelflugwettbewerbs darüber verständigt, dass ein 46-jähriger Teilnehmer seit einer Stunde hätte landen sollen, jedoch nicht mehr erreichbar ist. Der Wettbewerb startete von einem Flugplatz der Bundeswehr in Holzdorf (Grenze zwischen Land Brandenburg und Sachsens-Anhalt).

Da die vorgesehene Flugroute die Bundesländer Brandenburg und Sachsen-Anhalt beinhaltete, wurden beide Landespolizeien in die Suche nach dem vermissten, einsitzigen Segelflieger mit Hilfsmotor vom Typ ASW24E einbezogen. Ein Polizeihubschrauber der Brandenburger Polizei konnte gegen am Sonnabend, 5. August, um 1.10 Uhr mit Hilfe einer Wärmebildkamera das Wrack des vermissten Segelfliegers lokalisieren. Zuvor ergab eine Handyortung des Piloten die ungefähre Absturzstelle. Das Segelflugzeug lag auf einem Feld, rund zwei Kilometer von der Ortschaft Rädicke entfernt. Die Besatzung des gelandeten Polizeihubschraubers konnte den Piloten, der aus Sachsen stammte, nur noch tot auffinden. Er wurde noch in der Nacht aus dem Wrack geborgen. Der Kriminaldauerdienst der Polizeidirektion West sicherte noch in der Nacht erste Spuren. Die Spurensicherung wurde am darauf folgenden Tag fortgesetzt. Weiterhin kamen zwei Unfallermittler der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung zum Ort des Geschehens, um die genaue Unfallursache zu ermitteln.

Gestartet war der Pilot um 12.20 Uhr im Rahmen eines internationalen Traditionswettbewerbs von einem Flugplatz der Bundeswehr in Holzdorf, die diesen für den ansonsten zivilen Segelflugwettbewerb zur Verfügung gestellt hatte. Der verunglückte Pilot sollte ein Strecke von rund 300 Kilometern zurücklegen und verschiedene Wenden absolvieren, um schließlich wieder in Holzdorf zu landen.

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