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Stopp der Kreisreform zeige Stärke

Der brandenburgische Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD)
Der brandenburgische Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) © Foto: dpa
dpa / 11.11.2017, 19:14 Uhr - Aktualisiert 11.11.2017, 19:29
Potsdam (dpa) Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat den Stopp der umstrittenen Kreisreform verteidigt.

"Wir haben ein Projekt beendet, das vor Jahren fast alle wollten, jetzt aber nicht mehr durchsetzbar war", sagte Woidke in einem Interview der "Märkischen Allgemeinen Zeitung" (Montag). "Ich sehe das nicht als Schwäche, sondern als Stärke der Regierung." Zugleich räumte er Fehler ein. "Aber wir werden jetzt die vor uns liegenden Aufgaben Schritt für Schritt lösen", sagte Woidke. "Wir werden durch harte Arbeit Vertrauen zurückgewinnen." Die jüngste Umfrage im Land zeige, dass die SPD trotz Verlusten klar stärkste Partei bleibe.

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Heinz-Jürgen Fischer 12.11.2017 - 12:06:45

Da irrt der Herr Ministerpräsident gewaltig

Zwar sind Bundestagswahlen,keine Landtagswahlen,aber wenn in Sachsen der Ministerpräsident zurück tritt,weil seine Partei mit 27% nur Zweitstärkste Partei wurde,was soll man von einen Ministerpräsidenten und seinen Koaliationspartner halten ,wenn zusammen 32,7% sie gewählt haben. Aber das die SPD nun gleich wieder bei den Umfragen um 8% nach oben schießt und mit den Linken zusammen 10,3% Zustimmung bekommen,aber gut wer es glaubt.

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