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Alte Seen, neue Seen

Dietrich Schröder
Dietrich Schröder © Foto: MOZ
Dietrich Schröder / 07.12.2017, 19:05 Uhr
Frankfurt (Oder) (MOZ) Dass der Abbau von Braunkohle einen massiven Eingriff in die Natur darstellt, ist nun wirklich kein Geheimnis. Und dass die dafür notwendige Absenkung des Grundwasserspiegels - sprich: das intensive Abpumpen von Wasser aus den Gruben - Folgen für die umliegenden Gebiete hat, auch nicht.

In jüngster Zeit hatten wir uns freilich von der Vision trösten lassen, dass aus den ehemaligen Gruben mithilfe starker staatlicher Förderung neue Seen entstehen können. Der frühere Tagebau Cottbus-Nord etwa soll sich in den kommenden Jahren durch Flutungen in ein Erholungsgebiet mit dem klingenden Namen "Ostsee" verwandeln.

Nun aber stellt sich heraus, dass sechs bestehende Seen bei Jänschwalde bereits massiv Wasser verloren haben. Bei der Suche nach den Ursachen darf es kein Schwarzer-Peter-Spiel geben, sondern die Tagebaubetreiber müssen offen daran mitwirken. Denn um das Image der Braunkohlenutzung ist es ohnehin schon schlecht genug bestellt.

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