Potsdam (moz) Trotz weitgehend stabiler Preise für Bauland und Einfamilienhäuser haben 2009 in Brandenburg weniger Immobilien den Besitzer gewechselt als im Vorjahr. Landesweit seien 35 600 Kaufverträge geschlossen worden, nach 37 900 im Jahr 2008, berichtet das Innenministerium am Donnerstag unter Bezug auf den Grundstücksmarktbericht. Der Umsatz habe mit 2,5 Milliarden Euro um rund 300 Millionen Euro unter dem Wert von 2008 gelegen.
62 000 Hektar Fläche seien veräußert worden, 6000 weniger als 2008. Der Markt für Wohneigentum habe sich auf dem Niveau des Vorjahres bewegt. Für Renditeobjekte wie Mehrfamilienhäuser, Bürogebäude und auch Gewerbeflächen habe es weniger Nachfrage gegeben. „Auf dem Markt der land- und forstwirtschaftlichen Flächen ist dagegen ein regelrechter Preisboom festzustellen.“
Die Preise für Wohnbauland seien mit einem durchschnittlichen Quadratmeterpreis für baureife Einfamilienhausgrundstücke von 67 Euro auf Vorjahresniveau geblieben. Allerdings seien die Preise im Berliner Umland mit im Schnitt 76 Euro je Quadratmeter mehr als doppelt so hoch wie im äußeren Entwicklungsraum mit 30 Euro.
Frei stehende Einfamilienhäuser seien sehr begehrt gewesen, was sich an der Zahl von 5600 Kaufverträgen ablesen lasse. Im Schnitt sei für ein Einfamilienhaus – nach 1990 gebaut – und einer Wohnfläche von 130 Quadratmetern rund 190 000 Euro gezahlt worden. Die Spanne reiche von 140 000 Euro in den berlinfernen Regionen bis zu 260 000 Euro in Potsdam.
Der Immobilienmarkt in Brandenburg hat sich im vergangenen Jahr rückläufig entwickelt. Das geht aus dem Grundstücksmarktbericht 2009 hervor, den das... mehr
Um den Designpreis Brandenburg 2008 können sich Designer und Firmen noch bis 3. November bewerben. Voraussetzung sei, dass der Designer oder das Auftraggeber-Unternehmen... mehr
Diese Zahlen hat jetzt das Statistische Landesamt heraus gegeben. Es handelt sich dabei um die Durchschnittswerte aller Verkäufe. Insgesamt kamen im... mehr
