Strausberg (moz) Kleine Aufregung in der Anne-Frank-Oberschule in Strausberg (Märkisch-Oderland): Dort startete am Donnerstag die IHK Ostbrandenburg ein landesweit bislang einmaliges Projekt, durch das alle 3227 Siebtklässer im Schulamtsbezirk Frankfurt (Oder) einen Berufswahlpass erhalten werden. Die Strausberger Bildungseinrichtung war ganz bewusst ausgewählt worden, da sie vor zwei Jahren als „Schule mit hervorragender Berufsorientierung“ ausgezeichnet worden war.
Premiere: Zu den ersten Siebtklässlern, die in der Strausberger Anne-Frank-Oberschule einen Berufswahlpass erhielten, gehörte Philipp Hensel.
Ulrich Müller, Präsident der IHK Ostbrandenburg, sprach bei der Übergabe der ersten Berufswahlpässe von einem praktischen Hilfsmittel für Schüler, Lehrer, Eltern und Unternehmer. Er sieht in der flächendeckenden Aktion einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung und damit auch zur Vermeidung von Abwanderung.
Konkret soll der Berufswahlpass von der 7. bis zur 12. Klasse die Eigenverantwortung der Schüler bei der beruflichen Orientierung fördern und Projekte wie Praktika und außerschulische Veranstaltungen dokumentieren.
Die Kosten für die Aktion Berufswahlpass in der Region belaufen sich auf rund 15 000 Euro. Die Finanzierung teilen sich die IHK, die Handelskammer und die Agentur für Arbeit.
Weitere Informationen zum Berufswahlpass gibt es im Internet unter www.berufs-wahlpass.de
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