Statt dessen sollen alle bisherigen Vorschläge, etwa zur Auflösung von Landesämter und Landesbetrieben, ohne Votum dem Abschlussbericht angehängt werden. Ausschusschef Stefan Ludwig (Linke) erklärte dieser Zeitung, dass die Zeit für nötige Tiefenprüfungen nicht mehr ausreiche. Dies müsse in der nächsten Legislaturperiode nachgeholt werden.
Als Ursache nannte Ludwig, dass die Prüfung des Innenministeriums, wie die Zuständigkeit für die Bereiche Forst, Straßenwesen und Wasser auf die Kreise verlagert werden können, sich um Monate verzögert haben. Außerem konnten sich Landkreistag und Städte- und Gemeindebund nicht auf eine neue Aufgabenverteilung einigen. Die Vorschläge zur Funktionalreform sollten den Kern des Abschlussberichtes ausmachen und daraus die künftige Kreisreform abgeleitet werden.