Die Feuerwehr war mit mehr als 80 Einsatzkräften vor Ort. Die Wehr aus dem benachbarten Petershagen prüfte mit einem sogenannten ABC-Erkunder Schadstoffe in der Luft. Diese konnten nicht nachgewiesen werden. Ein Feuerwehrmann kam mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus. Rund vier Stunden brauchten die Einsatzkräfte, ehe sie kurz vor 5 Uhr vermelden konnten, dass sie das Feuer, das immer wieder aufflammte, im Griff haben. Gegen 8 Uhr, bestätigte ein Mitarbeiter der Leitstelle, begann der Rückzug der Feuerwehren. Die Einsatzleitung hatte der Herzfelder Ortswehrführer Steve Troschka. "Er hat seine Sache sehr gut gemacht. Dennoch wird es eine Manöverkritik geben", sagte der Bürgermeister von Rüdersdorf, André Schaller (CDU). Vor Ort verlangte der Kommunalpolitiker von den Vattenfall-Vertretern unverzüglich einen Bericht über das Geschehen. Bereits bevor die Anlage Ende der 2000er-Jahre voll in Betrieb ging, war es zu einem Brand im Müllbunker gekommen.