Im August 2014 war der Polizist an einem Einsatz beteiligt, bei dem der per Haftbefehl gesuchte Wirtschaftskriminelle festgenommen werden sollte. Die Beamten stoppten nach Mitternacht einen Wagen, in dem der 37-Jährige auf dem Beifahrersitz saß. Der Polizeibeamte zog seine Dienstwaffe. Dabei hatte er den Finger entgegen den Dienstvorschriften am Abzug der Pistole und nicht parallel zum Lauf der Waffe. Der Schuss habe sich dadurch versehentlich gelöst, sagte der Gerichtssprecher. Der Polizeibeamte habe im Anschluss an das Geschehen sofort Erste Hilfe geleistet. Das Opfer erlitt lebensgefährliche Verletzungen und musste notoperiert werden. Der Mann liegt seit dem Vorfall im Koma.