Dabei erfüllte der Antrag, den 18 Professoren und Dutzende Mitarbeiter vorbereitet hatten und mit dem man sich auch als einzige Brandenburger Hochschule für die Entscheidungsrunde der Exzellenzinitiative qualifizieren konnte, wichtige Kriterien.
So hatten sich alle drei Fakultäten und rund ein Drittel der Professoren daran beteiligt. "Die Uni wurde zu einem wunderbaren Team zusammengeschmiedet", würdigte denn auch ihr Präsident Gunter Pleuger die gemeinsame Arbeit. Man werde sich deshalb jetzt nach anderen Finanzierungsmöglichkeiten umschauen und "nicht in Resignation versinken" sagte er weiter.
Pleuger kritisierte zudem, dass von 27 von der DFG geförderten Themen 23 aus dem naturwissenschaftlichen Bereich stammen. Dies sei ein "Ungleichgewicht zu Lasten der Geisteswissenschaftler".
Von "Tausenden zusätzlichen Stunden", die man in den vergangenen zweieinhalb Jahren geleistet habe, sprach der Sprecher des Forschungvorhabens Werner Schiffauer. Brandenburgs Wissenschaftsministerin Sabine Kunst (parteilos) sagte, "dass die Viadrina als doch vergleichsweise kleine Universität in die Endrunde der wichtigsten Forschungsförderungsinitiative vorstoßen konnte, ist allein ein Erfolg." Mit dem Thema habe die Viadrina zudem ihre Gründungsidee aufgegriffen. Auf diesem Weg solle die Universität auch weiter voranschreiten.