Aber zur Erinnerung: Ausgangspunkt war, dass sich die Kita-Gebühren teilweise von Stadt zu Stadt um monatlich mehrere hundert Euro unterscheiden - für die gleiche Leistung. Vor allem Durchschnittsverdiener waren und sind verzweifelt, dass man sie so quasi dafür bestraft, Kinder in die Welt gesetzt zu haben.
Inwieweit der von der Arbeitsgruppe veröffentlichte Leitfaden diese Probleme heilen kann, ist offen. Elternvertreter waren in dem Gremium unterrepräsentiert und wurden in strittigen Fragen überstimmt. Ärgerlich ist, dass die AG in vielen Punkten das angeblich unklare Kita-Gesetz als Grund allen Übels ausmacht. Damit stellt sie jenen Kommunen, die den Bürgern zu tief in die Tasche greifen, einen Freifahrtsschein aus.