schließen
Meine Lokalnachrichten
Wählen Sie Ihren Nachrichten-Schwerpunkt direkt über das Suchfeld oder die Liste der Lokalredaktionen.
Hamburg (dpa) Die mit einem Plagiatsverfahren konfrontierte Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) hat Flüchtigkeitsfehler in ihrer Doktorarbeit eingeräumt. Den Vorwurf des Plagiats oder der Täuschung wies Schavan im "Zeitmagazin" (Donnerstag) aber erneut zurück. "Flüchtigkeitsfehler sind mir nicht peinlich", sagte sie. "Aber ich kann in Anspruch nehmen, nicht plagiiert oder gar getäuscht zu haben."
Vor 33 Jahren habe es noch keine technischen Möglichkeiten gegeben, einen Text noch einmal zu überprüfen, sagte Schavan. So habe sie etwa im Literaturverzeichnis ihrer 1980 eingereichten Dissertation "Person und Gewissen" eine Quelle zweimal genannt, eine andere dafür gar nicht. "Man konnte nur selbst genau lesen und auf die Prüfer vertrauen."
Die Universität Düsseldorf hatte am 22. Januar ein Verfahren zur Aberkennung von Schavans Doktortitel eröffnet. Der Rat der Philosophischen Fakultät will am Dienstag über die Fortsetzung beraten.
Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU) will die Prüfverfahren bei Promotionen vereinheitlichen und damit Konsequenzen aus den Plagiatsaffären ... mehr
Zitterpartie für Annette Schavan: Im Plagiatsverfahren gegen die Bundesbildungsministerin hat die Universität Düsseldorf am Dienstag erneut über ... mehr
Ein Mehrheit der Deutschen ist gegen einen Sonderweg im Plagiatsverfahren um die Doktorarbeit von Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU). In ... mehr
