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Volkswagen per Quantencomputer im Einsatz gegen den Stau

VW hat vor kurzem in Genf seine Vision für die autonome Autozukunft gezeigt - die Studie Sedric, die sich herbeirufen lässt.
VW hat vor kurzem in Genf seine Vision für die autonome Autozukunft gezeigt - die Studie Sedric, die sich herbeirufen lässt. © Foto: Thomas Geiger/dpa-tmn/dpa
dpa-infocom / 20.03.2017, 16:48 Uhr
Hannover (dpa) Europas größter Autobauer Volkswagen treibt den Kampf gegen Staus in Städten mit Hilfe von Quantencomputer weiter voran.

Ab Anfang 2018 solle das Verfahren in Barcelona mit mehreren Hundert Autos getestet werden, kündigte VW-IT-Chef Martin Hofmann zum Auftakt der Technologiemesse CeBIT an.

Ziel des Projektes ist, Staus aufzulösen oder zu verhindern, indem jedes Auto in einem bestimmten Gebiet eine eigene optimale Route erhält.

Hofmann betonte, auch das autonome Fahren werde ohne optimale Verkehrsführung nicht funktionieren. Volkswagen gab zugleich die Kooperation mit dem Quantencomputing-Spezialisten D-Wave Systems bekannt.

Ein erstes Forschungsprojekt zeigte den Angaben zufolge, dass auf der Grundlage der Daten von 10 000 Taxis in Peking der Verkehrsfluss in der Mega-Metropole per Quantencomputer verbessert werden könne. Dafür sei ein entsprechender Algorithmus zur Verkehrsflussoptimierung entwickelt und erprobt worden. Langfristig solle es um alle bewegten Objekte in einer Stadt gehen, sagte Hofmann.

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