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14.09.2017 06:34 Uhr

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NSU-Prozess geht mit etwas Verspätung weiter

München (dpa) Nach den Strafmaßforderungen der Bundesanwaltschaft geht am Donnerstag der Münchner NSU-Prozess weiter - anders als geplant allerdings erst am frühen Nachmittag (13.00 Uhr). Hintergrund ist nach Angaben aus Justizkreisen, dass mehrere Verteidiger für Donnerstagvormittag internen Beratungsbedarf angemeldet haben.

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Am Mittwochabend hatte das Münchner Oberlandesgericht Haftbefehl gegen den mutmaßlichen NSU-Unterstützer André E. erlassen. Damit gab das Gericht einem Antrag der Bundesanwaltschaft statt, die E. Beihilfe zum versuchten Mord vorwirft. Am Dienstag hatte Bundesanwalt Herbert Diemer eine überraschend hohe Haftstrafe von zwölf Jahren für E. gefordert und die sofortige Untersuchungshaft beantragt. E. saß in den vergangenen Jahren, anders als die Hauptangeklagte Beate Zschäpe und der mutmaßliche Terrorhelfer Ralf Wohlleben, nicht in U-Haft.

Für Zschäpe will die Bundesanwaltschaft die Höchststrafe: lebenslange Haft, die Feststellung der besonderen Schwere der Schuld und anschließende Sicherungsverwahrung. Die Anklage wirft ihr Mittäterschaft an allen Verbrechen des "Nationalsozialistischen Untergrunds" vor, darunter zehn vorwiegend rassistisch motivierte Morde und zwei Bombenanschläge.

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