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Ausdruck von Nächstenliebe

Andreas Wendt
Andreas Wendt © Foto: Knut Leeder
Andreas Wendt / 25.06.2017, 19:20 Uhr
Potsdam (MOZ) Geld ist sicher nicht alles. Schon gar nicht bei einem vor allem psychisch aufwendigen Ehrenamt wie dem in einem ambulanten Hospizdienst. 1200 ehrenamtliche Mitarbeiter schauen hier, so dramatisch das klingen mag, dem Tod tagtäglich ins Auge. Diese Begegnung mit dem tragischen Schicksal vom Tod geweihter Menschen kann man mit Geld nicht aufwiegen.

Dennoch ist es beruhigend, dass die Ersatzkassen fast eine Million Euro - und vor allem mehr Geld als noch 2016 - für die insgesamt 25 Hospizdienste im Land zur Verfügung stellen. Die Hospizdienste sind nicht nur für jeden Ehrenamtler dankbar, der sich freiwillig und uneigennützig der ambulanten Sterbebegleitung verschreibt, die Hospizdienste haben wie Pflege- und Altersheime auch ein riesiges Fachkräfteproblem.

Mit einer Million Euro löst sich dieses zwar nicht in Luft auf, aber zumindest hilft es, das vorhandene Personal so zu qualifizieren, das Pflegebedürftigen ein möglichst würdevolles und selbstbestimmtes Leben bis zum Ende ihrer Tage ermöglicht werden kann. Denn das Ehrenamt beim Hospizdienst ist vor allem eines: ein Ausdruck von Nächstenliebe.

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