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Lafontaine fordert Begrenzung der Zuwanderung

Oskar Lafontaine plädiert für einen Kurswechsel in der Flüchtlingspolitik der Linken.
Oskar Lafontaine plädiert für einen Kurswechsel in der Flüchtlingspolitik der Linken. © Foto: Jan Woitas/dpa
dpa / 11.11.2017, 15:15 Uhr
Berlin (dpa) Der saarländische Linksfraktionschef Oskar Lafontaine drängt seine Partei zu einem Kurswechsel in Richtung Begrenzung der Zuwanderung.

«Da eine Gesellschaft ebenso wie jeder einzelne Mensch nur in begrenztem Umfang helfen kann, kommt auch die Linke an einer Begrenzung und Steuerung der Zuwanderung nicht vorbei», sagte er den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND, Samstag).

«Die Aufnahme von politisch Verfolgten und Kriegsflüchtlingen ist eine moralische Verpflichtung», sagte er weiter, fügte aber mit Blick auf entsprechende Vorstellungen in seiner Partei hinzu: «Bleiberecht und 1050 Euro für alle, die zu uns kommen, sind wirklichkeitsfremd.» Hinzu komme, dass «offene Grenzen für alle Menschen, alle Waren und jedes Geld» dazu führten, «dass die Wirtschaft in den unterentwickelten Ländern Schaden nimmt».

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