Hannover (dapd) Nach dem Diebstahl des vergoldeten Leibniz-Kekses hat der Süßwarenhersteller Bahlsen dem "Krümelmonster" ein Angebot gemacht. Das Unternehmen werde 52.000 Packungen Kekse an 52 soziale Einrichtungen spenden, wenn der oder die sich als "Krümelmonster" bezeichnenden Entführer den vergoldeten Keks zurück geben, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Zuvor hatte Unternehmenschef Werner M. Bahlsen noch betont, sich keinesfalls erpressen zu lassen.
Nach dem Diebstahl des vergoldeten Leibniz-Kekses hat der Süsswarenhersteller Bahlsen dem "Krümelmonster" ein Angebot gemacht.
Das aus vergoldetem Messing hergestellte Kunstwerk in Keksform war in den vergangenen Wochen von dem Firmengebäude gestohlen worden. Am Dienstag tauchte dann ein Erpresserschreiben auf, das mit dem Namen Krümelmonster und einem entsprechenden Foto versehen war. Darin forderte der Unbekannte, eine Klinik und ein Tierheim in Hannover finanziell zu unterstützen. Die Polizei prüft dieses Schreiben weiterhin. Untersucht werden unter anderem mögliche Fingerabdrücke sowie die Echtheit des Fotos, wie eine Polizeisprecherin auf Anfrage sagte.
Der Unternehmenschef zeigte sich überzeugt, dass es sich bei dem in dem Schreiben abgebildeten Keks um das vermisste Exemplar handelt. Auf dem Foto sei offenbar "der Keks, der bei uns fehlt", wie er betonte. Erpressen lassen wollte er sich zunächst aber nicht. "Das ist eine Straftat", sagte er. Das Unternehmen wollte aber eine neue soziale Aktion starten, sobald das Symbol des Hauses wieder zurück sei.
Am Abend teilte das Unternehmen auf dem sozialen Online-Netzwerk Facebook mit: "Liebes 'Krümelmonster', wie dir sicherlich bekannt ist, engagiert sich das Unternehmen Bahlsen bereits seit Jahrzehnten in vielfältiger Weise im sozialen Bereich. Wir versprechen unseren Fans: Bahlsen spendet 52.000 Packungen Leibniz Kekse an 52 soziale Einrichtungen, wenn du uns unseren goldenen Keks wieder zurückbringst."
(Link zur Facebookseite des Unternehmens: http://www.facebook.com/Bahlsen )
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