Los Angeles (DPA) An Lesestoff mangelt es Hollywoodstar Lindsay Lohan (24) hinter Gittern nicht. „Die meisten Häftlinge bekommen nicht so viel Post wie Frau Lohan“, sagte Polizeisprecher Steve Whitmore am Donnerstag der „Los Angeles Times“. Seit ihrem Haftantritt am Dienstag voriger Woche erhalte die Schauspielerin täglich rund 250 Briefe. Wie jeder andere Insasse dürfe sie jeweils zehn Stück in ihrer Zelle haben, die sie zurückgeben muss, bevor neue ausgehändigt werden, erklärte der Sprecher.
Lohan erhielt am Donnerstag Besuch von ihrer Anwältin Shawn Chapman Holley. Die Schauspielerin freue sich auf ihre Freilassung. „Es gibt Licht am Ende des Tunnels“, sagte die Juristin. Sie sei sich aber „nicht ganz sicher“, wann Lohan freigelassen werde.
Der „Freaky-Friday“-Star sitzt im Frauengefängnis in Lynwood (US-Bundesstaat Kalifornien). Wegen Verletzung von Bewährungsauflagen nach vielen Alkohol- und Drogeneskapaden hatte die Richterin 90 Tage hinter Gittern angeordnet, bei guter Führung könnte Lohan nach Angaben des Sheriffs aber schon in der kommenden Woche entlassen werden. Im Anschluss daran muss Lohan in einer geschlossenen Suchtklinik drei Monate auf Entzug gehen.
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