31.01.12 19:42 Eberswalde
Sonderrollen und Lernbehinderungen
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6 Kommentare
03.02.2012 15:05:39
HNEE-Student
Fortsetzung....
Das Problem des Bildungssystem ist der Förderalismus. Jedes Bundesland kocht sein eigenes Süppchen, anstatt das man sich auf einen einheitlich hohen Standard einigt, werden nur Mindestanforderungen festgelegt, welche viel zu niedrig sind. Davon wissen viele Hochschulprofessoren und auch Ausbilder ein Lied zu singen. Dieses Problem muss auf nationaler Ebene gelöst werden.
Die Bibliothek wird natürlich von der Jugend nicht oft genutzt, da man heute die Informationen für Schulreferate etc. schneller und bequemer aus dem Internet bekommt, evtl. müssten Schulen das arbeiten mit Büchern wieder fordern und fördern. Denn aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass selbst viele junge Abiturienten nicht in der Lage sind wissenschaftlich zu arbeiten.
Viele Vereine haben das Web2.0-Zeitalter vollkommen verpasst. Die Websites die vorhanden sind, entsprechen oft nicht dem Stand der Technik und werden auch schlecht gepflegt.
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03.02.2012 10:36:04
HNEE-Student
Die Analyse der Situation
Der Istzustand:
-Eberswalde ist dabei zu überaltern, ist doch schon zu sehen wenn man nur mit offenen Augen durch die Stadt geht;
-viele der Studierenden der HNEE wohnen nicht in EBW, sondern kommen täglich aus Berlin nach EBW;
-ebenso sieht es beim Strom der Arbeitnehmr gen Berlin aus;
-es fehlen sogenannte Leuchttürme bei den lokalen Unternehmen;
-Hauptarbeitger in EBW sind die Verwaltungen;
-es fehlen touristische Anreize außerhalb des Tagestourismus;
-viele nutzen die Bildungsmöglichkeiten(Museen) in der Hauptstadt;
-Eberswalde ist immer noch kinderunfreundlich, es fehlt bei der Bevölkerung oft die Akzeptanz, dass Kinder auch mal laut sind
Schlussfolgerungen:
Um die Region zu stärken benötigen wir mehr kräftige mittelständische Unternehmen, welche mindestens nationaler Marktführer in einer einer bestimmten Sparte sind. Die Tourismusangebote müssen weiter ausgebaut werden.
BTW:
Die gesamten Ergebnisse dieser Studie sollten sowieso kritisch betrachtet werden, da oft Daten anderer und älterer Studien einfach rechnerisch einbezogen wurden, anstatt sie lokal neu zu ermitteln.
Es ist auch nicht wichtig die ganzen Schulen unbedingt mit Smartboards und ähnlichem auszustatten um gute Lernerfolge zu erzielen. Klassiche Lehrmethoden sind meisten effizienter. Das bildungsniveau der Schulabgänger haben die Lehrer selbst in der Hand, denn setzen diese hohe Maßstäbe an die Schüler steigt auch das Niveau.
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02.02.2012 23:57:42
Andreas Büttner
Herr
Interessant sind die Kommentare hier, die - ohne Inhalte zu nenne, ohne Alternativen aufzuzeigen, ohne über die Probleme auch nur ansatzweise zu sprechen - persönliche Angriffe führen. Schade, dass das Forum dazu missbraucht wird.
Ehrenamtliche Politiker sind keine Berufspolitiker, sie haben selbstverständlich einen Beruf und sind auch sonst engagiert. Es kommt im Übrigen auch nicht darauf an, wie oft ein Ausschuss tagt, sondern wie qualitativ gut er tagt. Was machen 20 Sitzungen für einen Sinn, wenn in den Sitzungen nichts passiert. Weniger ist manchmal mehr. DIe Quanität sagt nichts über die Qualität aus. Weiterhin frage ich mich, was eigentlich nun neuerdings an der Bertelsmannstiftung schon wieder nicht gut genug ist? Wir haben es ja auch nicht erläutert bekommen, insbesondere nicht, was so "neoliberal" an der Bertelsmannstiftung sein soll. Sind die Inhalte der Stiftung deshalb falsch? Wie ist dann die Situation aus Ihrer Sicht wirklich? Was sollte Ihrer Meinung nach geschehenß Wo sind die Probleme des Bildungssystems aus Ihrer Sicht? Leider erhalten wir darauf keine Antworten und leider stoßen Sie die Debatte damit in keiner Weise an. Schade, das Forum hätte besser genutzt werden können. Das Interview von Martin Hoeck hätte einen Anstoß geben können - leider haben Sie dieses nicht genutzt. Mehr Inhalt, weniger Angriff wäre ein erster Schritt.
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01.02.2012 17:32:07
Elke Klee
Wirtschaftswissenschaftlicher Humankapitalansatz der Bertelsmannstiftung... .
Traurig, wenn man der neolibealen Berteksmannstiftung soviel Beachtung schenkt:
http://www.nachdenkseiten.de/?p=11374#more-11374
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01.02.2012 09:49:59
Michael Mahnke
Liberale Führung
Herr Rietz hätte den liberalen Bildungs-Ausschussvorsitzenden Hoeck ja mal fragen können, warum sein Ausschuss (Bildung, Jugend und Sport) nur ganze 7 Mal im vergangenen Jahr getagt hat (vgl. Bauausschuss 10 Mal)?
Kann es sein, dass die beruflichen in privaten Verpflichtungen von Hr. Hoeck wichtiger waren/sind als die Ausschussarbeit für die Stadt Enerswalde - getreu dem alten liberalen Prinzip: Wenn alle an sich selbst denken, ist an alle gedacht?
Sieht so Bildungspolitik unter "liberaler" Führung (gemeint ist damit auch FDP-Sadtchef Boginski) aus?
Bitte ersparen Sie uns künftig diese durchschaubare Propaganda und stellen sie mutige und unbequeme Fragen! Der Leser wird es Ihnen danken.
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01.02.2012 08:18:41
Eberswalder Berlinpendler
Wenn wunderts?
Es ist doch Fakt, der Alterdurchschnitt im Landkreis liegt bei über 45 Jahren. Es gibt mehr Senioren als junge Leute. Aussicht auf einen Arbeits- oder Ausbildungsplatz ist relativ gering. Arbeit wird in Eberswalde schlecht bezahlt. Viele fahren lieber in die Hauptstadt, da dort teilweise das doppelte verdient werden kann.
Was gibt es denn für Freizeitangebote für Kinder- und Jugendliche? Fitolino, Baff, Zoo alles sehr teuer, was sich nicht jede Familie leisten kann. Täglich Sport im Verein überfordert. Die Bibliothek hat vier mal die Woche geöffnet, davon zweimal nur nachmittags. Wie soll man da mit seinen Kindern hingehen, wenn man Arbeitstätig ist? Da wäre vielleicht mal an eine Samstagsöffnung zu denken, aber dazu ist die Stadt zu unflexibel.
Für Senioren gibt es in und um Eberswalde deutlich mehr Angebote als für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene.
Es wundert keinen, dass immernoch viele Abwandern.
Man sollte auch mal schauen, warum so viele Jugendliche die Schule abbrechen, bzw. keinen Schulabschluss machen. Wem man keine Perspektive gibt, außer vielleicht Hartz IV, hat auch kein Ziel vor Augen. Warum dann also die Schule vernünftig beenden? Auch funktioniert die Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus nicht immer gut und meistens ist es dann zu spät. Da sind die Eltern und Pädagogen gefragt.
Liebe Stadtverordneten, packt es endlich an und redet nicht immer nur!
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