Donnerstag, 24. Mai 2012

Frankfurt
klar
19°C/22°C

08.02.12 20:57 Frankfurt (Oder)
Aufbruch im Abrissgebiet

Alle Leserkommentare geben ausschließlich die persönlichen Ansichten und Meinungen des Autors wieder und sind keine redaktionelle Meinungsäußerung. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte übernimmt die Redaktion keinerlei Gewähr.

Kommentar schreiben

(wird nicht veröffentlicht)

Optionale Felder

Die Redaktion veröffentlicht ausgewählte Kommentare auch in der gedruckten Ausgabe. Voraussetzung ist, dass der Beitrag mit Namen, Postanschrift und E-Mail (Adressen werden nicht veröffentlicht) vorliegt.

CAPTCHA Bild zum Spamschutz

Schließen

38 Kommentare

15.02.2012 16:22:56

Froonk22

*Ende*

Kennen Sie den Spruch: "Der Klügere gibt nach, auch ....".
 
 In dem Sinne hier *ENDE* für mich.

15.02.2012 15:27:39

Sepp Träthner

@Froonk22

Wie soll ich jemanden einschätzen und Respekt vor ihm haben, der nur sticheln kann und sich im Übrigen feige hinter einem Pseudonym versteckt.
 Denn auch Ihr e-Mail-Name ist ja offenbar nur ein Fake.
 Treffen Sie sich mit mir, und wir können ernsthaft ausdiskutieren, was für ein Problem sie mit mir haben.
 Bis dahin verschonen Sie mich und die Leser hier bitte mit Ihren wenig geistreichen und inhaltlich unbrauchbaren Kommentaren.

15.02.2012 09:37:03

Froonk22

Hoch zu Ross

@ Sepp T., bei der Fehlerdiagnose haben Sie schon erste Erfolge verzeichnet, wenn Sie nun noch bei der Beseitigung erfolgreich werden, wäre das für ALLE schön.
 
 Ihre Mutter, die Sie vor ein paar Tagen ins "Spiel" brachten, wird Ihnen sicherlich bestätigen, dass man sein Gegenüber nicht unterschätzen sollte.

15.02.2012 00:18:49

Sepp Träthner

Oh Mann!

Zitat: "sie haben im Beitrag geschrieben das Ihr Mieterverein auch einen großen Beitrag am Stadtumbau hatte"
 
 Bitte zeigen Sie mir, wo ich das gesagt habe...
 
 Der Mieterverein sieht bei dem Frankfurter, so genannten, Stadtumbau leider keine positiven Ergebnisse.
 Der Mieterverein ist im Stadtumbauprozess in Frankfurt bisher nicht beteiligt sondern ignoriert worden.
 Wo also soll der Mieterverein etwas Positives zum Stadtumbau beigetragen haben?
 
 Ihre Argumente mit den Nebenkosten sind gut und richtig.
 
 Doch auch darauf hatte der Mieterverein in Frankfurt (Oder) niemals auch nur ansatzweise eine Chance Einfluss zu nehmen, schlicht weil fast alle Hinweise und Bitten unsererseits hier ebenfalls mehr ignoriert als zur Kenntnis genommen und am Ende so oder so beiseite geschoben wurden.
 
 Hier denke ich z.B. an die unsägliche Grundgebühr für Wasser+AW je Wohneinheit. Ich erinnere mich noch sehr gut an die Fusseln die ich mir am Mund geredet habe und die tauben Ohren unserer Stadtverordneten.
 
 Auch bei der Fernwärme hat man sich zwar einmal informativ mit uns unterhalten, aber dass unsere Hinweise am Ende im Entscheidungsprozess eine Rolle gespielt hätten, konnte ich nicht erkennen.
 
 Und bei den Mietspiegeln waren wir anfänglich noch gleichberechtigte Beteiligte, was aber bei den beiden letzten Mietspiegeln auch schon nicht mehr so lief, wie es eigentlich nach dem Willen des BGB hätte laufen müssen.
 
 Sie sehen Herr Habeck, es wäre sicher schön Ihnen auch unsere Erfolge und positiven Leistungen im Rahmen des Stadtumbaus zu präsentieren, aber das geht leider nicht, wenn es solche gar nicht gibt, egal von wem zu verantworten.
 Oder können Sie mir irgendwo etwas wirklich positiv gelaufenes im Rahmen des Stadtumbaus in Ffo benennen?
 
 Und Ihre Argumente mit der Miethöhe, die der Mieterverein zu Unrecht als zu hoch kritisieren soll, kann ich so nicht nachvollziehen.
 Sie haben selbst gesagt, dass sie Mieterhöhungen nicht in Ordnung finden, wenn an den Wohnungen nichts getan und verbessert wird.
 
 Seit Auslaufen des Mietenüberleitungsgesetzes sind in Frankfurt (Oder) die Mietenf für unverändert gebliebenen Wohnungen im Verhältnis zum Lebenshaltungsindex um ein vielfaches stärker gestiegen.
 Das können Sie nachprüfen.
 Das Verhältnis der Mietsteigerungen in Ffo (wie gesagt für nicht veränderte Wohnungen) zu den Durchschnittseinkommen sieht in seiner Entwicklung auch nicht besser aus.
 
 Die Angemessenheitskriterien hinsichtlich der Nettokaltmiete sind für Leistungsempfänger nach HartzIV in Ffo von Anfang an noch nicht einen Cent erhöht worden.
 
 Das ist das Missverhältnis von dem ich rede, wenn ich behaupte, dass die Mieten in Ffo grundsätzlich als zu hoch anzusehen sind.
 
 Und hier meine ich nicht die Wohnungen, die mit großem Aufwand modernisiert wurden. Dass die grundsätzlich teurer sind ist selbstverständlich.
 Problematisch ist es nur, wenn die Alternativen knapp werden, worauf wir in Ffo, wenn weiter so unkontrolliert und flächendeckend abgerissen wird, eindeutig zusteuern. Denn dann ziehen automatisch auch die modernisierten Wohnungen nach, da die Nachfrage auch den Preis bestimmt.
 
 Und ich bewerte Ihre kritischen Fragen wirklich nicht als persönlichen Angriff. Wenn sie das so verstanden haben, dann möchte ich mich bei Ihnen entschuldigen, auch wenn ich nicht erkennen mag, wo ich Ihnen dafür Anlass gegeben haben könnte. Eine streitige Diskussion ist kein freundliches Kaffekränzchen. Hier ist es erforderlich seine Meinung zu äußern gerade wenn Sie der des Diskussionspartners widerspricht. Sich gegenseitig zu bestätigen bringt doch nichts.
 
 Ich verwahre mich nur dagegen, wenn Aussagen von mir verdreht werden und ich finde es nicht gut, wenn Argumente die ich vortrage, ignoriert werden, möglicherweise um in der eigenen Argumentation sich nicht zu widersprechen.
 
 Und ganz ehrlich?
 
 Wenn ich für die Mieterschaft eine Verbesserung erreichen kann, dann bin ich auch gerne mal der Sündenbock.
 Und wenn der Mieterverein manchmal etwas mehr ein Teil des Rades sein könnte wäre ich ebenfalls dankbar.

14.02.2012 21:46:58

Marco Habeck

also ich wüsste nicht was sie meinen?

Sie beantworten meine Fragen nicht? Das ist nicht negativ sondern sie haben im Beitrag geschrieben das Ihr Mieterverein auch einen großen Beitrag am Stadtumbau hatte. Nun habe ich gefragt welchen?
 
 Hier schreiben Sie so in einen andern Beitrag beklagen Sie das die Mieten zu hoch seien für das was man bekommt. Dieses Argument ist mal schnell gesagt aber können Sie es auch beweisen? Ich meine das eine unsanierte Platte in der Kaltmiete durchaus günstig ist. Problem sind die Betriebskosten und diese verursachen nicht die Vermieter sondern größten Teil die Stadt selbst. Mit ihren Monopol Betrieben, Stadtwerke,Müll,Straßenreinigung. Der Rest sind steuern, Instandhaltung usw.
 
 Vielleicht sollten man mal darüber nachdenken besser zu Wirtschaften in diesen Betrieb und sich nicht alles gleich vom Bürger holen. Auch das würde zu geringeren Nebenkosten führen. Denn dem Mieter ist es Wurst am Ende zahlt er eine summe.
 
 Bei Wärmedämmenden Bauten, Schreien gleich die Stadtwerke weil Sie dann weniger Fernwärme verkaufen. Na Gewinne sinken und der Verlust steigt. Nicht umsonst hat man den Versuch unternommen sich zwangsweise Kunden zu verschaffen. Der Abriss sorgt auch dort für steigende Kosten. Die zahlen alle. Zwangsläufig die Mieten ohne etwas zu bekommen. Wir Mieter bezahlen für schlechtes Wirtschaften. Wenn ich mir meine Betriebskostenabrechnung so anschaue ist nicht der Vermieter der steigende Kosten verursacht.
 
  Immer werten Sie meine kritischen Fragen als persönlichen Angriff oder das ich generell gegen einer Vertretung von Mietern bin.
 
 Aber Sie sehen das es in einer Stadt deutlich mehr Faktoren gibt die Ihre Mieten beeinflussen. Wenn man wollte würde etwas Disziplin bei den Ausgaben auch die Situation verbessern.
 
 Ihr Mieter ist also nicht alleine der Sündenbock sondern ein Teil am Rad.

14.02.2012 20:37:07

Sepp Träthner

Ende für mich

Schade, aber mir scheint, dass Sie mich nicht verstehen wollen.
 Es ist müßig, sich ständig zu wiederholen.
 Ich habe nie gesagt, dass sich die meisten Mieter über Modernisierungsmieterhöhungen freuen, sonderen dass sie verstehen, dass der Vermieter nichts investieren kann, wenn er die Investition nicht über eine Mieterhöhung finanzieren kann.
 
 Aber wenn Sie für sachliche Argumente nicht offen sind und weiter nur dem Mieterverein ein bestimmtes Verhalten unterstellen, das nicht den Tatsachen entspricht, gut,dann lassen wir das eben.
 
 Und wenn Sie meinen, dass es nichts Gutes sei, sich für die Rechte der Mieter einzusetzen, dann tun Sie mir leid.
 Und was ich sonst noch im Leben erreicht habe, sowie ob das gut ist, das überlasse ich lieber zu beurteilen meinen Mitmenschen und erlaube mir insoweit kein eigenes Urteil.
 
 @froonk22
 Ich denke dass Sie Recht haben.
 Sie dürften nicht nur keine Lust haben Andersdenkende zu belehren, sondern mit einer solchen Aufgabe auch schlicht überfordert.
 Allerdings ist ihr Denkansatz insofern eindeutig und bezeichnend.
 Andersdenkende belehren zu wollen, impliziert, dass man nicht bereit ist andere Meinungen und Ansichten anzuerkennen.
 Und solche Betonkōpfe durfte ich Ende der 80er genug kennen lernen, egal ob bei der Stasi beschäftigt, in der Partei oder in anderen Positionen. Sie alle hatten damals versucht mir das Leben schwer zu machen, nur weil ich eine andere Meinung hatte und diese auch noch aussprach.
 Mich zu belehren hat ohne Arguments damals scchon nicht geklappt.
 Und die Leute damals hatten andere Mōglichkeiten und waren auch wesentlich ges+heiter.

14.02.2012 17:49:07

Marco Habeck

nun ja Antworten auf die Fragen gab es wieder nicht

Er wurde meine Person beleuchtet. Hier geht es aber nicht im mich sondern im die Stellung des Mietervereins.
 
 Diese Antwort finden auch ihre Mitglieder interessant.
 
 "Den Mietern, die die Modernisierung wegen der danach höheren Miete nicht wollen, kann ich nur erklären, dass Sie dann besser von Ihrem Kündigungsrecht Gebrauch machen sollten, da ein Rechtsstreit vor Gericht wegen der verweigerten Modernisierung in den meisten Fällen für ihn negativ ausgehen dürfte. "
 
 Kommt dem gleich was Sie von Wowi und Wohnbau gesagt bekommen. "Wenn es Ihnen nicht passt dann ziehen Sie doch aus!"
 Das einer Kapitulationserklärung gleich kommt. Im besten gleich aus der Stadt oder wo soll dieser Mieter denn hin ihrer Meinung?
 
 Ich glaube Sie täuschen sich das viele Mieter sich freuen würden über solch einen Brief. Denn in den meisten ist der Geiz geil und wie sich viele nach dem billigsten Brötchen bücken. Ist man auch in allen anderen Lebenslagen nicht bereit für Qualität zu zahlen.
 
 Ich stelle die Aufgabe des Mietervereins nicht in frage. Aber ich sehe ihn auch als einen nicht kalkulierbaren Teil in dieser Wohnungsbaupolitik. Sie haben eine Meinung da zu andere noch weitere und Mieter wenn es heißt mehr zahlen eine noch andere.
 
 Um die Situation zu verbessern müssen alle auch die Mieter zum Dialog bereit sein. Von ihren Standpunkt " nur nehmen aber nichts geben" abrücken. Dann bin ich mir Sicher das auch eine Wohnungsbaugesellschaft dazu bereit ist Geld zu investieren.
 
 Ich würdige die Ergebnisse der WoGeSüd durch aus. Aber davon habe ich nichts. Diese Häuser sehen ja vernünftig aus. Hätten Sie besser über meine Person sich informiert wüssten Sie was ich meine. Oder soll ich ihnen einen Foto machen ? Wohnbau WoGeSüd? Auf einen Bild. Einen Sack Farbe die bei Sonne und Kälte abfällt kann ich mit schicken. Noch die gute alte aus den Osten die seit über 30 Jahren dort verweilt. Oder auch nicht wenn Sie auf der Straße liegt.
 
 Ich hätte es besser gefunden die Frage zu beantworten welche positiven Ergebnisse Sie sich zuschreiben?
 
 Außer immer auf die Buschtrommel zu klopfen?

14.02.2012 09:22:45

Froonk22

Guter Weg

Toll, @ Sepp T., meiner Meinung nach sind Sie auf einem guten Weg, gern verziche ich auf weitere "Vermutungen" (Schlußfolgerungen) von Ihnen meine Person betreffend.
 
 In der Regel will ICH auf MOZ.de einen Kommentar zum Artikel schreiben, aber nicht mit Ihnen, den "Roten Socken" und ehemaligen Angestellten der Stasi diskutieren.
 
 Manchmal äußere ich mich noch zu anderen Kommentaren, doch ich fühle mich nicht dazu berufen Andersdenkende unter den Frankfurtern zu belehren.

14.02.2012 00:09:04

Sepp Träthner

Gut, danke für die Reaktion

und Bitte um Entschuldigung für mein Missverständnis hinsichtlich Ihrer meinerseits angenommenen Vermietereigenschaft.
 
 Ich finde es korrekt und gut, bei Verhandlungen auch Verständnis für den Verhandlungspartner in die eigenen Überlegungen mit einzubeziehen.
 
 Doch würde ich mir so viel Verständnis auch in solchen Diskussionen wie hier wünschen.
 
 Z.B. Verständnis dafür, dass der Mieterverein in Frankfurt (Oder) beim Thema Stadtumbau oder Mietspiegel NICHT wirklich als Verhandlungspartner angesehen und behandelt wird.
 Wie also bitte soll ich dieses von Ihnen geforderte Verständnis für die Vermieterseite und die Stadtverwaltung als Mietervereinsvertreter aufbringen, wenn ich von diesen gar nicht als Verhandlungspartner angesehen werde?
 
 Sehr geehrter Herr Habeck, sie werfen mir einen unangemessenen Tonfall vor und prophezeien mir, dass jeder Vermieter Zugeständnisse an die Mieter verweigern wird, wenn ich so mit ihm rede.
 Bitte seien Sie mir nicht böse, aber ich kann in unserer Diskussion keinen unangemessenen Ton weder von mir noch von Ihnen erkennen und sehe auch keinen großen Unterschied zwischen Ihrer und meiner Wortwahl.
 
 Und etwas verkennen Sie dann doch. Nämlich das Verhältnis zwischen Mieter und Vermieter.
 Dies ist nach dem Vertragsschluss fast ausschließlich nicht mehr von Verhandlungen geprägt.
 Es besteht dagegen zu fast 100% aus Forderungen/Erwartungen.
 Der mietvertraglich gegenseitig eingegangenen Forderungen/Erwartungen auf Einhaltung der entsprechenden Pflichten.
 Auch die Mieterhöhungen sind in den seltensten Fällen von Verhandlungen geprägt. Und Mietminderungen sind schlicht im Gesetz (BGB) bei dem Vorliegen von Mängeln geregelt.
 Und die von Ihnen thematisierten Sanierungen besser als Modernisierung zu bezeichnen, beginnen mit der Forderung des Vermieters auf Duldung der Maßnahme, setzen sich damit fort, dass der Mieter die Wohnwertbeeinträchtigungen während der Bauzeit ertragen muss und enden mit einer Mieterhöhungsforderung.
 Es ist nicht gerechtfertigt, sich darüber aufzuregen, dass Mieter in solchen Situationen dann mit Hilfe des Mietervereins wenigstens versuchen eine angemessene Mietminderung für die Beeinträchtigungen Ihres Wohnwertes während der Bauzeit (wie gesagt, ein gesetzlich verbrieftes Recht des Mieters) gegenüber dem Vermieter durchzusetzen, und die Mieterhöhung danach überprüfen und dort wo es gerechtfertigt ist auch zu beanstanden und zu verweigern. Aber genau dies werfen Sie dem Mieter als mangelndes Verständnis für den Vermieter vor und ist nach Ihrer Auffassung die Schuld für den Stillstand, die der Mieterverein auf sich lädt, weil er den Mietern bei der Wahrung Ihrer Rechte Unterstützung bietet.
 
 Nein Herr Habeck, ich bin der Ansicht, dass Ihre Argumentation in dieser Hinsicht nicht schlüssig sondern falsch ist.
 
 Der Mieterverein ist in seinen Beratungen viel häufiger gefragt, seinen Mitgliedern zu erklären, wie die Rechtslage ist und ob Ihr Vermieter mit seinen Forderungen im Recht ist, was wir natürlich entsprechend beantworten.
 Wir versuchen auch immer wieder darauf hinzuweisen, dass es sich bei Mietverträgen um Dauerschuldverhältnisse handelt, die man nicht z.B. wegen eines eingefrorenen Briefkastenschlosses mit überzogenen Mangelanzeigen belasten sollte. (Hier hab ich schon mal einem Mitglied einen Euro für ein Fläschchen Türschlossenteiser angeboten)
 Also erfüllen wir doch eigentlich Ihre Forderung nach Verständnis für den Vermieter, da dazu auch gehört, den Mietern klar zu machen, dass, und welche Rechte auch Ihr Vermieter hat.
 
 Wenn allerdings der Mieter mit überzogenen und/oder rechtwidrigen Forderungen seitens des Vermieters belastet wird, werden wir dem Mieter als Mitglied aber selbstverständlich dabei helfen sich dagegen zu wehren
 Und bei diesen Sachverhalten gibt es auch kaum noch Spielraum für Vermittlungen.
 
 Denn so wie der Vermieter zu Recht nicht bereit ist sich rechtswidrig von seinem Vertragspartner behandeln und schädigen zu lassen, ist der gleichberechtigte Mieter auch nicht bereit dazu, und das zu Recht.
 
 Und wenn Sie schreiben, Ihr Anreiz (hier zu kritisieren) wäre, wie sich der Mieterverein verhält wenn es zur Totalsanierung kommt, dann muss ich ausdrücklich darauf hinweisen, dass wir genau das auch tun, was Sie fordern.
 Wir klären auf und erklären unseren Mitgliedern selbstverständlich, dass nach der Sanierung die Mieten auch steigen werden.
 Und zu behaupten die meisten Mieter seien nicht bereit dies zu verstehen und zu akzeptieren, dann mit Verlaub, ist das schlicht falsch.
 
 Den Mietern, die die Modernisierung wegen der danach höheren Miete nicht wollen, kann ich nur erklären, dass Sie dann besser von Ihrem Kündigungsrecht Gebrauch machen sollten, da ein Rechtsstreit vor Gericht wegen der verweigerten Modernisierung in den meisten Fällen für ihn negativ ausgehen dürfte.
 
 Noch etwas. Sie schreiben: "Ich freue mich auch nicht über Mieterhöhungen aber nur dann wenn nichts an dem Gebäude in dem ich wohne passiert."
 Aber genau das ist in den letzten drei Jahren in Ffo ohne aktuellen Mietspiegel immer wieder unter Verweis auf vergleichsweise teurer vermietete Wohnungen geschehen.
 Und bitte um Entschuldigung, aber dafür kann ich (offenbar genauso wie Sie) kein Verständnis aufbringen.
 
 Und wenn Sie sich für Ihren Block schämen und es sich bei Ihnen um den M. Habeck handelt, der mit Soundtechnik seinen Lebensunterhalt verdient, dann finde ich das traurig.
 Denn Ihre Adresse ist in Neuberesinchen durchaus als ansehnlich und lebenswert zu bezeichnen und Ihre Argumentation erstaunt mich hier insofern um so mehr.
 Gerade Sie sollten doch die Bemühungen der WoGeSüd mit den anderen Beteiligten, NB als lebenswerten Lebensraum zu gestalten und zu erhalten begrüßen und gut finden.
 
 Gerade diese haben doch nichts mit den ewig und über alles nörgelnden Frankfurter Bürgern bei diversen Kundgebungen oder in MOZ-Diskussionen zu tun, sondern sind Leute die etwas bewegen.
 Sie haben selber gesagt, dass Sie in Ffo bleiben und etwas bewegen wollen.
 
 Meine Aufgabe, die ich mir gestellt habe, ist es der Stimme der Mieter (immerhin ca. 75-80 % der Frankfurter Bevölkerung) mehr Gewicht zu verleihen und Gehör zu verschaffen.
 Das ist für mich etwas sehr sehr Gutes und Wichtiges für die Menschen in dieser Stadt, weil die Entwicklung einer Stadt gegen die Interessen der Bewohner kann nach meiner Auffassung einfach nichts Gutes sein.
 
 Ich hoffe das beantwortet auch Ihre abschließende Frage.

13.02.2012 15:27:35

Marco Habeck

ich werde auch Antworten

Ich bin kein Vermieter zu mindestens nicht von Immobilien. Aber ich habe es gelernt beim Verhandeln auch die andere Seite zu verstehen und Kompromisse zu machen. So lange man seine Entscheidung begründen kann und auch der Vertragspartner sich daran hält ist alles im grünen Bereich.
 
 Wenn Sie in diesen Ton mit Vermietern reden schmeißt der Ihnen die Tür zu. So wie es in den Wald herein Schallt kommt es auch heraus. Diesen guten Ton haben viele Mieter auch schon lange verloren. Wundern sich dann wenn man ihnen kein Zugeständnis macht.
 
 Ich möchte mich auch nicht zu weit aus dem Fenster lehnen und niemanden zu nahe treten. Meine Meinung ist das viele Mieter im gewissen alter immer noch in Ihrer kleinen DDR leben und die Vermieter ist der böse Kapitalist. Es gibt nur einen bösen gegen in seiner Freizeit kämpfen kann und natürlich der Staat.
 
 Das man hier in Frankfurt nicht immer fair mit Mietern umgeht stelle ich auch nicht in frage. Dazu sind sie da um hier zu vermitteln.
 
 Aber wenn ich Abhängigkeiten nicht benennen kann oder diese einen bewusst sind. Kann man auch nicht objektiv handeln. Von innen heraus sehen Sie das nicht so, ich sehe das aber von außen so. Schönes Beispiel ist unser Bundespräsident.
 
 Mein Anreiz war wie sich der Mieterverein verhält wenn es zur Totalsanierung kommt. Mehr als aufklären oder erklärt er seinen Mitgliedern auch das es Sanierung bei sinkenden Mieten nicht geben kann? Wer A sagt muss auch B sagen. Dazu sind die meisten Mieter nicht bereit.
 
 Wenn es dazu kommt kann ich ihnen jetzt schon die Schlagzeilen dafür liefern. Vielleicht muss man sich auch fragen ist etwas Stillstand auch vom Mieter erzeugt worden. Das Vermieter Angst haben in Grund und Boden geklagt zu werden von Leuten die immer noch in Ihrer kleinen Welt leben.
 
 Ich freue mich auch nicht über Mieterhöhungen aber nur dann wenn nichts an dem Gebäude in dem ich wohne passiert. Die Farbe liegt unten auf der Straße und in Google musste ich das Wohnhaus unkenntlich machen. Weil es mir peinlich ist das von außen jemand diesen Block sieht.
 
 Innen ist er aber ganz passabel und es lässt sich darin Wohnen. Wenn man Außen wie innen etwas machen würde wäre ich der letzte der nicht bereit wäre dies auch zu zahlen.
 
 Damit stehe ich aber so ziemlich alleine da. Ein großer Teil steht mit dem Leuten die immer etwas zu sagen haben vor dem Rathaus und demonstriert. Ob es Harz4 ist oder welche Themen auch immer.
 
 Die Frage was Sie sich an positiven Ergebnissen in dieser Stadt zugestehen haben Sie immer noch nicht beantwortet.

Regionalnavigator

Angermünde Bad Freienwalde Beeskow Bernau Eberswalde Eisenhüttenstadt Erkner Frankfurt (Oder) Fürstenwalde Schwedt/Oder Seelow Strausberg

Ort, PLZ oder Redaktion


Neueste Kommentare

24.05.2012 23:32:21 Segel

@ Sepp Träthner

24.05.2012 23:16:17 Marcel

Warum Desaster?

24.05.2012 23:03:58 ericH.

Werbung ist alles..

24.05.2012 22:58:25 segel

to rösselgänger

24.05.2012 22:54:03 Sandra Dietrich

Songtitel



Regional

© 2010 moz.de Märkisches Verlags- und Druckhaus GmbH & Co. KG
...