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30.01.13 17:51 Frankfurt (Oder)
Stillstand bei Bus und Straßenbahn

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27 Kommentare

01.02.2013 21:33:19

Carsten Thiele

Anmerkung zu den Kommentaren

Ich bewundere gerade die vielen Kommentare zu diesem Thema. Wie einer meiner Vorkommentatoren gesagt hat gibt es sehr viele FahrgĂ€ste, die nur die negative Seite sehen. Es gibt kaum mal ein gutes Wort fĂŒr unsere Fahrer, die jeden Tag; und das an 365 Tagen im Jahr eine gute Arbeit erledigen und eine Menge Verantwortung tragen. Das "GĂ€stebuch" der Internetseite der SVF wurde seit Jahren als Beschwerdestelle genutzt (mit teilweise sehr beleidigenden Worten) und kaum treten die Mitarbeiter mal fĂŒr 5 Stunden in einen Warnstreik, sind alle FahrgĂ€ste hoch empört, wie man es sich erlauben kann mehr Gehalt zu fordern. Warum hacken jetzt alle auf diese (fĂŒr Ihren Job wirklich zu gering bezahlten) Arbeitnehmer herum ? Beamte können viel eher in Pension gehen und bekommen durch Ihr hohes Gehalt auch eine ordentliche Pension. Ein Busfahrer soll aber bis 67 arbeiten und geht dann mit Mindestrente nach Hause. Sozial gerecht verteilt ?! Es gibt viele Beispiele aus der Wirtschaft die man hier nennen kann, aber bitte hört auf nur ĂŒber unsere Mitarbeiter her zu ziehen. Im ĂŒbrigen habe ich mit vielen FahrgĂ€sten nach unserer Aktion gesprochen, der Großteil hatte dafĂŒr VerstĂ€ndnis und dafĂŒr danke ich unseren FahrgĂ€sten. Heute fand der zweite Warnstreik in Potsdam statt und auch dort beteiligten sich 100 % der Mitarbeiter, es fuhr keine Bahn und auch kein Bus. Bitte verstehen Sie auch die Kollegen, wenn Sie mal einen nicht so guten Tag haben, aber schauen Sie auch einmal wie sich manche FahrgĂ€ste in unseren Verkehrsmitteln verhalten. Und noch etwas, denken Sie wirklich Fahrpreiserhöhungen hĂ€ngen nur mit den Lohnforderungen der Arbeitnehmer zusammen ? Wissen Sie eigentlich, wieviel Geld die SVF im Jahr fĂŒr VandalismusschĂ€den (Haltestellen zerstört, Scheiben zerkratzt, Sitze herausgerissen) bezahlen muss ? Wenn sich einige dort an die Regeln halten wĂŒrden, wĂŒrden auch die Fahrpreise etwas geringer sein.
 Zuammenfassend noch einmal, die Forderung der Gewerkschaft verdi liegt im Gesamtvolumen bei 10 %, das heisst aber nicht 10 % mehr Gehalt. Hier spielen auch noch andere Faktoren eine Rolle, wie z.B. Reduzierung der Arbeitszeit etc. Wenn man das alles betrachtet, dĂŒrfte einer gerechten Forderung nichts im Wege stehen und die versuchen wir durchzusetzen.
 
 Carsten Thiele
 Vertrauenssprecher verdi
 bei der SVF Frankfurt (Oder)

01.02.2013 20:26:53

Hinweisender

Ein Recht wahrgenommen !

GemĂ€ĂŸ Art. 9 Abs. 3 Grundgesetz ist die Koalitionsfreiheit gegeben. Arbeitnehmer haben das Recht, sich zu Koalitionen - Gewerkschaften zusammen zuschließen. Sie besitzen damit eine Tarifautonomie zur Durchsetzung ihrer Interessen.
 
 Man kann davon ausgehen, dass von den betreffenden Kollegen alle Vorbereitungen zu diesem Streik bis hin zu den Informationen fĂŒr die Öffentlichkeit und den Arbeitgebern , getroffen worden sind.
 
 Also ist der abgelaufene Streik eine nur zu begrĂŒĂŸende Maßnahme des Arbeitskampfes der betroffenen Kollegen.
 
 Besser als teilweise beleidigende Äußerungen , wĂ€re eine Solidarisierung anderer Arbeitnehmer mit diesem Streik.
 
 Es gehört zur Marktwirtschaft, dass Arbeitnehmer und besonders gewerkschaftliche organisierte, ihre Forderungen durchsetzen. Daran sollten sich alle gewöhnen.
 
 Prognostisch kann man heute schon sagen, dass bei der gegenwĂ€rtigen Entwicklung der Preise und Mieten weitere Arbeitskampfmaßnahmen nur legitim sind.

01.02.2013 19:33:02

Birgitt Baron

@ EX-BUS- UND BAHNFAHRER

Wenn die SVF Mitarbeiter mal im Öffentlichen Dienst wĂ€ren !!!!!!!!
 Schon mal auf die genaue Bezeichnung geschaut GMBH , Also FĂŒĂŸe stillhalten möchte ich mal sagen ! Desweiteren möchte ich noch anmerken das gerade die Bus - und Bahnfahrer hier in der Stadt einiges auszuhalten haben. !!!!
 Sicherlich kann man es nicht jeden Recht machen aber meiner Meinung, machen diese Menschen einen super Job. Jeder der hier seine negative Meinung vertritt sollte mal ĂŒberlegen das dieser Beruf eine Verantwortung von Tausenden Menschen am Tag in seiner Schicht beinhaltet. Achso ja und es gibt solche und solche Fahrer. Negatives ist schnell gefunden aber Positives wird nicht erwĂ€hnt. Es gibt auch Fahrer die sofort nach hinten Eilen wenn jemand Probleme mit dem Fahrscheinautomaten hat. Ohne Aufforderung kam ein junger Mann aus seiner Fahrerkabine als ein Ortsunkundiger Probleme hatte. So etwas nenne ich Service und daher kann ich diesen Streik auch verstehen. PS : Ich war auch betroffen aber konnte durch die Informationen am Vortag mein Auto nehmen.
 
 KĂ€mpft weiter so !!!!

01.02.2013 18:08:54

ROESSLGAENGER

UnglĂŒcklich

Es ist nicht besonders hilfreich, wenn die Höhe der GehĂ€lter in solchen Diskussionsforen durchdiskutiert werden. Wir alle wissen, dass einige Berufsgruppen gerade in Ostdeutschland hoffnungslos unterbezahlt werden. Da ist es verstĂ€ndlich, dass solche Menschen nicht darĂŒber erbaut sind, wenn Arbeitnehmer , die in ihren Augen viel verdienen fĂŒr noch mehr streiken. Doch niemanden ist gedient, wenn alle wenig Lohn bekommen. Solche Diskussion spielt den Arbeitgebern in die HĂ€nde, diese profitieren von den durch sie selbst angezettelten Neiddebatten. Es wird Zeit fĂŒr einen flĂ€chendeckenden Mindestlohn!

01.02.2013 17:30:33

SVF- Kutscher

@Knut Schmund

Mein Einstiegsgehalt lag bei ca. 1500 € Brutto, nach ca. 5 einhalb Jahren bin ich bei ca. 1700 € Brutto, plus den ganzen ZuschlĂ€gen die es gibt, hab ich noch nicht mal 1360 € ausgezahlt. Soll nur mal so zur Info sein.

01.02.2013 16:04:35

ex-bus- und bahnfahrer

Verstehe die ganze Aufregung nicht

Sollen doch die Angestellten der SVF ihre Forderung von 10% Lohnerhöhung ruhig mittels Streik durchsetzen. Diese werden dann auf die Fahrpreise umgelegt. Anschließend gibt es dann das große Staunen, wenn Busse und Bahnen dann leer durch die Stadt fahren. Also immer schön auf dem Teppich bleiben. Immer noch gilt der Satz: "Angebot und Nachfrage regeln den Preis". Und dann sehen wir mal weiter. In Unternehmen der sogenannten (vogel)freien Wirtschaft ist das Problem ganz einfach zu lösen. Die Leute bekommen mehr Geld, nur mĂŒssen die Arbeit die vorher fĂŒnf Mitarbeiter machten dann eben nur noch drei machen. Und genau das sollten auch Angestellte des Öffentlichen Dienstes einmal bei ihren Forderungen bedenken.

01.02.2013 14:57:33

Arbeitnehmer

Anmerkung

Nicht nur Busfahrer unterliegen einer starken Belastung am Arbeitsplatz, mĂŒssen in Schichten arbeiten und auch am Wochenende.
 Dies dann auch mit weniger Gehalt.
 
 Wieso wird aber hier in den Kommentaren das scheinbare Bild erzeugt (von Busfahrern?!), dass nur Busfahrer dieser Belastung unterliegen und jeder andere Arbeitnehmer nur von 8-17 seine Zeit im BĂŒro absitzen muss?!

01.02.2013 13:38:59

Knut Schmund

Nicht gleich weinen

Auch wenn sich Herr Heese nicht ganz so toll ausgedrĂŒckt hat. GrundsĂ€tzlich hat er damit recht das höhere TarifabschlĂŒsse auch die Inflation anheizen. In den nĂ€chsten Jahren heißt es bei den Tarifverhandlungen fĂŒr Verwaltungsangestellte: nicht nur die Energiekosten sind gestiegen sondern auch die Fahrpreise um x %, irgendwie mĂŒssen die Angestellten auf die Arbeit kommen. Der Schluss daraus das die Löhne runter mĂŒssen ist allerdings meiner Meinung nach, auch falsch das wĂŒrde Deflation bedeuten, sinkende Löhne, sinkende Preise, sinkende Gewinne. Genauso falsch ist aber die stĂ€ndige Betonung steigend Löhne sind gut fĂŒr die Binnenachfrage. Stimmt das Umfeld nicht, legen die Leute mehr beiseite, die Firmen haben mehr Kosten aber die Gewinne steigen nicht. Zu den Busfahrern. NatĂŒrlich geht auch der Berufseinsteiger nicht mit 1200 € Netto nach Hause. Es sei denn er arbeitet nicht Nachts und am Wochenende. Ich nehme an 2-300 € zusĂ€tzlich dĂŒrften das schon sein. Muss er eine Familie ernĂ€hren hat er natĂŒrlich auch nicht Steuerklasse 1. Dann wĂ€ren es etwa 1360 netto plus ZuschlĂ€ge. Zugegeben auch nicht viel. Aber er ist auch Berufseinsteiger. Was verdient so ein Busfahrer nach fĂŒnf Jahren? Ich habe nichts gegen Lohnsteigerung. Die muß auch sein. Aber 10 % ist schon eine Ansage. NatĂŒrlich ist da der Verhandlungsspielraum mit angegeben. Trotz allem tun mir die Mitarbeiter nicht leid. Spricht die Gewerkschaft, möchte man im ersten Reflex ja TaschentĂŒcher gegen die TrĂ€nen rausholen. NatĂŒrlich ist auch viel Gerassel dabei um die LohnabschlĂŒsse durch zubekommen.

01.02.2013 12:12:58

na hallo

An Robin Hut

Der Streik war angekĂŒndigt worden. Und warum sollen die Arbeitenden Menschen in Osten nicht das gleiche Recht haben eine Lohnerhöhung zu Vordern wie die im Westen. Wobei man sagen muss, dass sich die Forderung in Grenzen hĂ€lt.
 Und eins noch zu den Satz von Ihnen, Zitat: „ Diese Menschen können einfach selbstverstĂ€ndlich kein VerstĂ€ndnis dafĂŒr aufbringen, dass jemand, der einen gesicherten Arbeitsplatz mit geregelten Arbeitszeiten (auch wenn diese in oft auch in unschönen Schichten sind) und einem Gehalt von dem man tatsĂ€chlich und menschenwĂŒrdig leben kann, einfach mal 10 % mehr verlangen ohne mehr dafĂŒr leisten zu wollen“. Wo her haben sie die Weisheit, dass es noch gesicherte ArbeitsplĂ€tze außer als Beamter gibt? Und wie können sie den einschĂ€tzen was ein Busfahrer oder Fahrerin leisten muss?
 Der Verkehr wird immer dichter, weil sich auch einige arbeitende Menschen auch „mahl“ ein Auto leisten können, natĂŒrlich viele auf Pump (Kredit). Aber da hat der Busfahrer oder Fahrerin ja keine Verantwortung fĂŒr die Fahrgeste. Fahren sie doch mahl einige Stunden konzentriert durch die Strassen von Ffo., da werden sie erleben, was diese Menschen leisten mĂŒssen.
 Also halten sie mahl den Ball flach und reden sie doch erst mahl mit den Leuten, bevor sie ĂŒber sie reden.
 MfG

01.02.2013 11:14:35

Robin Hut

es stimmt mich nachdenklich

wie hier auf F.Heese eingehackt wird.
 Wenn es um den Beitrag vom 30.01.2013 23:32:21 geht, (einen anderen kann ich nicht finden) verstehe ich den Aufstand nicht so ganz.
 Sicher ist das nicht gerade diplomatisch ausgedrĂŒckt worden, aber worum geht es denn in den Äußerungen von F. Heese?
 Doch nur darum, dass es inzwischen viel zu viele Menschen gibt, die vom normalen Arbeitsmarkt (also den ArbeitsplĂ€tzen die noch einen Lohn bieten von dem man leben kann) komplett abgekoppelt sind und keine Chance mehr fĂŒr sich sehen.
 FĂŒr diese Menschen ist ein solcher Streik mit solchen Forderungen durchaus ein Schlag ins Gesicht, erst Recht dann, wenn sie auch noch persönlich darunter leiden mĂŒssen, weil ihnen Ihre Beweglichkeit genommen wurde und Sie KEIN Geld fĂŒr ein Taxi hatten.
 Diese Menschen können einfach selbstverstĂ€ndlich kein VerstĂ€ndnis dafĂŒr aufbringen, dass jemand, der einen gesicherten Arbeitsplatz mit geregelten Arbeitszeiten (auch wenn diese in oft auch in unschönen Schichten sind) und einem Gehalt von dem man tatsĂ€chlich und menschenwĂŒrdig leben kann, einfach mal 10 % mehr verlangen ohne mehr dafĂŒr leisten zu wollen.
 Bitte versteht mich nicht falsch.
 Ich bin durchaus der Meinung, dass ein Bus- oder Straßenbahnfahrer fĂŒr seine verantwortungsvolle und sicher nicht leichte Arbeit einen ordentlichen Lohn verdient.
 Was mich aber Ă€rgert, ist, dass hier offenbar niemand versteht, dass es viel zu viele Menschen gibt, die aus Ihrer eigenen Notsituation heraus einfach den Vergleich zu sich selbst ziehen und in diesem Vergleich die hier beschriebene Forderung natĂŒrlich als ausverschĂ€mt ansehen.
 Es ist auch keine Neiddebatte, wie viele jetzt einwenden werden, und wie Sie leider von F. Heese hier tatsĂ€chlich mehr oder weniger gefĂŒhrt wird, was natĂŒrlich Mist ist.
 Nein, eigentlich geht es um Gerechtigkeit.
 Gerechtigkeit fĂŒr ALLE Menschen in unserer Gesellschaft.
 Und man sollte vielleicht auch mal aus diesem Blickwinkel auf die Angelegenheit schauen und nicht sich mit einem AUF IHN alle auf den einen stĂŒrzen, der es wagt zu sagen:
 "ihr seid ausverschĂ€mt, wenn man sich die vielen Menschen ansieht, die nie die Chance hatten das zu verdienen was ihr jetzt sicher habt..."
 Denn aus diesem Blickwinkel hat F. Heese durchaus Recht, auch wenn er die Schuld dafĂŒr völlig kurzsichtig nicht dort sucht, wo sie eigentlich liegt...
 Kritisiert ihn wegen seiner Art seine Meinung zu sagen aber nicht so wie hier erfolgt...
 Das ist mindestens genauso erbĂ€rmlich...

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