Freitag, 29. Mai 2015
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30.01.13 17:51 Frankfurt (Oder)
Stillstand bei Bus und Straßenbahn

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30 Kommentare

08.05.2015 10:24:16

viagra_dosage

07.05.2015 22:53:34

viagra_dosage

01.02.2013 21:33:19

Carsten Thiele

Anmerkung zu den Kommentaren

Ich bewundere gerade die vielen Kommentare zu diesem Thema. Wie einer meiner Vorkommentatoren gesagt hat gibt es sehr viele Fahrgäste, die nur die negative Seite sehen. Es gibt kaum mal ein gutes Wort für unsere Fahrer, die jeden Tag; und das an 365 Tagen im Jahr eine gute Arbeit erledigen und eine Menge Verantwortung tragen. Das "Gästebuch" der Internetseite der SVF wurde seit Jahren als Beschwerdestelle genutzt (mit teilweise sehr beleidigenden Worten) und kaum treten die Mitarbeiter mal für 5 Stunden in einen Warnstreik, sind alle Fahrgäste hoch empört, wie man es sich erlauben kann mehr Gehalt zu fordern. Warum hacken jetzt alle auf diese (für Ihren Job wirklich zu gering bezahlten) Arbeitnehmer herum ? Beamte können viel eher in Pension gehen und bekommen durch Ihr hohes Gehalt auch eine ordentliche Pension. Ein Busfahrer soll aber bis 67 arbeiten und geht dann mit Mindestrente nach Hause. Sozial gerecht verteilt ?! Es gibt viele Beispiele aus der Wirtschaft die man hier nennen kann, aber bitte hört auf nur über unsere Mitarbeiter her zu ziehen. Im übrigen habe ich mit vielen Fahrgästen nach unserer Aktion gesprochen, der Großteil hatte dafür Verständnis und dafür danke ich unseren Fahrgästen. Heute fand der zweite Warnstreik in Potsdam statt und auch dort beteiligten sich 100 % der Mitarbeiter, es fuhr keine Bahn und auch kein Bus. Bitte verstehen Sie auch die Kollegen, wenn Sie mal einen nicht so guten Tag haben, aber schauen Sie auch einmal wie sich manche Fahrgäste in unseren Verkehrsmitteln verhalten. Und noch etwas, denken Sie wirklich Fahrpreiserhöhungen hängen nur mit den Lohnforderungen der Arbeitnehmer zusammen ? Wissen Sie eigentlich, wieviel Geld die SVF im Jahr für Vandalismusschäden (Haltestellen zerstört, Scheiben zerkratzt, Sitze herausgerissen) bezahlen muss ? Wenn sich einige dort an die Regeln halten würden, würden auch die Fahrpreise etwas geringer sein.
 Zuammenfassend noch einmal, die Forderung der Gewerkschaft verdi liegt im Gesamtvolumen bei 10 %, das heisst aber nicht 10 % mehr Gehalt. Hier spielen auch noch andere Faktoren eine Rolle, wie z.B. Reduzierung der Arbeitszeit etc. Wenn man das alles betrachtet, dürfte einer gerechten Forderung nichts im Wege stehen und die versuchen wir durchzusetzen.
 
 Carsten Thiele
 Vertrauenssprecher verdi
 bei der SVF Frankfurt (Oder)

01.02.2013 20:26:53

Hinweisender

Ein Recht wahrgenommen !

Gemäß Art. 9 Abs. 3 Grundgesetz ist die Koalitionsfreiheit gegeben. Arbeitnehmer haben das Recht, sich zu Koalitionen - Gewerkschaften zusammen zuschließen. Sie besitzen damit eine Tarifautonomie zur Durchsetzung ihrer Interessen.
 
 Man kann davon ausgehen, dass von den betreffenden Kollegen alle Vorbereitungen zu diesem Streik bis hin zu den Informationen für die Öffentlichkeit und den Arbeitgebern , getroffen worden sind.
 
 Also ist der abgelaufene Streik eine nur zu begrüßende Maßnahme des Arbeitskampfes der betroffenen Kollegen.
 
 Besser als teilweise beleidigende Äußerungen , wäre eine Solidarisierung anderer Arbeitnehmer mit diesem Streik.
 
 Es gehört zur Marktwirtschaft, dass Arbeitnehmer und besonders gewerkschaftliche organisierte, ihre Forderungen durchsetzen. Daran sollten sich alle gewöhnen.
 
 Prognostisch kann man heute schon sagen, dass bei der gegenwärtigen Entwicklung der Preise und Mieten weitere Arbeitskampfmaßnahmen nur legitim sind.

01.02.2013 19:33:02

Birgitt Baron

@ EX-BUS- UND BAHNFAHRER

Wenn die SVF Mitarbeiter mal im Öffentlichen Dienst wären !!!!!!!!
 Schon mal auf die genaue Bezeichnung geschaut GMBH , Also Füße stillhalten möchte ich mal sagen ! Desweiteren möchte ich noch anmerken das gerade die Bus - und Bahnfahrer hier in der Stadt einiges auszuhalten haben. !!!!
 Sicherlich kann man es nicht jeden Recht machen aber meiner Meinung, machen diese Menschen einen super Job. Jeder der hier seine negative Meinung vertritt sollte mal überlegen das dieser Beruf eine Verantwortung von Tausenden Menschen am Tag in seiner Schicht beinhaltet. Achso ja und es gibt solche und solche Fahrer. Negatives ist schnell gefunden aber Positives wird nicht erwähnt. Es gibt auch Fahrer die sofort nach hinten Eilen wenn jemand Probleme mit dem Fahrscheinautomaten hat. Ohne Aufforderung kam ein junger Mann aus seiner Fahrerkabine als ein Ortsunkundiger Probleme hatte. So etwas nenne ich Service und daher kann ich diesen Streik auch verstehen. PS : Ich war auch betroffen aber konnte durch die Informationen am Vortag mein Auto nehmen.
 
 Kämpft weiter so !!!!

01.02.2013 18:08:54

ROESSLGAENGER

Unglücklich

Es ist nicht besonders hilfreich, wenn die Höhe der Gehälter in solchen Diskussionsforen durchdiskutiert werden. Wir alle wissen, dass einige Berufsgruppen gerade in Ostdeutschland hoffnungslos unterbezahlt werden. Da ist es verständlich, dass solche Menschen nicht darüber erbaut sind, wenn Arbeitnehmer , die in ihren Augen viel verdienen für noch mehr streiken. Doch niemanden ist gedient, wenn alle wenig Lohn bekommen. Solche Diskussion spielt den Arbeitgebern in die Hände, diese profitieren von den durch sie selbst angezettelten Neiddebatten. Es wird Zeit für einen flächendeckenden Mindestlohn!

01.02.2013 17:30:33

SVF- Kutscher

@Knut Schmund

Mein Einstiegsgehalt lag bei ca. 1500 € Brutto, nach ca. 5 einhalb Jahren bin ich bei ca. 1700 € Brutto, plus den ganzen Zuschlägen die es gibt, hab ich noch nicht mal 1360 € ausgezahlt. Soll nur mal so zur Info sein.

01.02.2013 16:04:35

ex-bus- und bahnfahrer

Verstehe die ganze Aufregung nicht

Sollen doch die Angestellten der SVF ihre Forderung von 10% Lohnerhöhung ruhig mittels Streik durchsetzen. Diese werden dann auf die Fahrpreise umgelegt. Anschließend gibt es dann das große Staunen, wenn Busse und Bahnen dann leer durch die Stadt fahren. Also immer schön auf dem Teppich bleiben. Immer noch gilt der Satz: "Angebot und Nachfrage regeln den Preis". Und dann sehen wir mal weiter. In Unternehmen der sogenannten (vogel)freien Wirtschaft ist das Problem ganz einfach zu lösen. Die Leute bekommen mehr Geld, nur müssen die Arbeit die vorher fünf Mitarbeiter machten dann eben nur noch drei machen. Und genau das sollten auch Angestellte des Öffentlichen Dienstes einmal bei ihren Forderungen bedenken.

01.02.2013 14:57:33

Arbeitnehmer

Anmerkung

Nicht nur Busfahrer unterliegen einer starken Belastung am Arbeitsplatz, müssen in Schichten arbeiten und auch am Wochenende.
 Dies dann auch mit weniger Gehalt.
 
 Wieso wird aber hier in den Kommentaren das scheinbare Bild erzeugt (von Busfahrern?!), dass nur Busfahrer dieser Belastung unterliegen und jeder andere Arbeitnehmer nur von 8-17 seine Zeit im Büro absitzen muss?!

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29.05.2015 16:10:42 märker126

@Erich

29.05.2015 16:06:55 Erich

@Vivat Brandenburg

29.05.2015 15:55:58 märker126

Zitat

29.05.2015 15:46:17 Marco Habeck

nicht falsch Verstehen

29.05.2015 15:26:36 Paule

Au, weia!

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