13.07.10 19:02 LR Uckermark
Sklavenmarkt beim Zug der Tagelöhner
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2 Kommentare
06.09.2010 11:00:02
Frankura
Der sogenannte Arbeits-Markt
Der sogenannte Arbeits-Markt
Unsere Politiker und Wirtschaftsexperten beschwören immer wieder, dass der Arbeitsmarkt belebt werden müsse. Damit meinen sie im speziellen, dass Arbeitskräfte immer flexibler auf die Erfordernisse des Arbeitsmarktes reagieren müssten. Es muss mehr Markt geben und die Gesetze des Marktes sollten sich frei entfalten, Markt, Markt, Markt, hört man überall. So schauen wir uns diesen sogenannten Arbeitsmarkt mal genauer an. Ein Markt besteht aus einer geregelten Zusammenführung von Angebot und Nachfrage, so sagen es uns die Wirtschafsexperten richtigerweise immer wieder. Das bedeutet also auch, dass man ein Produkt oder eine Dienstleistung aufgrund von Mängeln oder anderen Unzulänglichkeiten ablehnen darf. Niemand würde auf die Idee kommen, einen Käufer auf einem Wochenmarkt ein Produkt aufzuzwingen oder einem Händler einen bestimmten Preis vorzuschreiben. Das wäre dann kein freier Markt und der Diktator hätte sicherlich mit Strafverfolgung aufgrund von Nötigung zu rechnen.
Nun schauen wir uns in diesen Zusammenhang unseren Arbeitsmarkt an: Dort ist es spätestens seit Hartz-IV legitim, Menschen vorzuschreiben, jede auch nur angebotene Arbeit zu jeder Bedingung - sei es die Art der Beschäftigung, die Arbeitsbedingungen, Arbeitszeit, Arbeitsweg und Arbeitslohn - anzunehmen. Abgesehen davon, dass damit gegen das im Grundgesetz Artikel 12 zugesicherte Recht auf freie Berufswahl und das Verbot von Zwangsarbeit verstoßen wird, handelt es sich hiermit eben nicht um einen freien Markt! Vergleichen wir das mit dem freien Partnermarkt: Stellen Sie sich vor, Sie leben bereits einige Zeit allein und suchen auf dem Partnermarkt einen neuen Lebenspartner. Dazu wenden Sie sich an eine Partnervermittlungsagentur, die Sie dafür bezahlen. Nach kurzer Zeit bekommen Sie einige Angebote vorgeschlagen. Leider erscheinen Ihnen die angepriesenen Traumpartner, eher wie aus einem Alptraum ausgebrochene Frankensteins und Sie lehnen dankend ab. Auf einem freien Markt dürfen Sie das! Doch, anstatt sich damit abzufinden, setzt Sie die Partnervermittlungsagentur unter Druck und droht Ihnen damit, Sie aus Ihrer Wohnung zu verwiesen, sollten Sie kein Angebot annehmen. Per Gesetz dürfen die das, erfahren Sie erstaunt. Wenn Sie nur lang genug auf der Straße gehaust haben, werden Sie schon freiwillig Zuflucht beim Alptraumpartner suchen. Spätestens beim ersten Winterfrost, wird Ihnen alles egal ein. So in etwa stellen sich unsere Wirtschaftsexperten den Arbeitsmarkt vor, würde ein freier Markt funktionieren.
Man muss sich schon fragen, warum unser Arbeitsmarkt nach vielen Jahrzehnten stetiger Produktivitätssteigerungen für die Arbeitenden immer destruktiver wird, so dass immer mehr arbeitende Menschen innerlich Kündigen oder man froh sein muss, damit sie sich überhaupt engagieren. Genauso wenig, wie man die Attraktivität von Alptraumpartnern erhöht, indem man diese immer unattraktiver macht, motiviert man keinen psychisch und geistig gesunden Menschen zu einer Arbeit, indem man ständig die Normen erhöht, Arbeitszeiten verlängert und gleichzeitig die Löhne senkt oder indem man ihn hungern und dursten lässt. Genauso aber, wie jeder gerne einen Beziehungspartner zum Leben, Lieben und Glücklichsein hätte, will wirklich jeder Mensch eine befriedigende Tätigkeit ausüben, die zudem einen angenehmen Lebensstandard beschert. Und warum funktioniert das nach jahrzehntelangen Produktivitätssteigerungen immer schlechter? Warum werden die Alptraumjobs immer zahlreicher? Weil ein wichtiger Marktteilnehmer noch nicht erwähnt wurde, dieser aber privilegiert ist. Wie meine ich das?
Damit auf dem Arbeitsmarkt überhaupt gewerkelt werden kann, müssen vorher meistens Investitionen von den Unternehmen getätigt werden. Für diese Investitionen bekommen Kapitalgeber das Privileg, weitere Zuschüsse in Form von Zinsen oder Renditen einstreichen zu dürfen. Diese Kapitaleinkommen müssen genau wie Arbeitslöhne und Sozialleistungen auf dem Arbeitsmarkt erwirtschaftet werden. Gibt es zu geringe Kapitaleinkommen, wird nicht investiert und das Kapital liquide gehalten. Erst wenn dieser Zuschuss, eine für den Kapitalgeber angemessene Höhe erreicht hat, wird das Kapital für Investitionen frei gegeben. Der Kapitalgeber kann also ein Angebot ausschlagen, währenddessen die Zuschuss-Erwirtschafter auf dem Arbeitsmarkt immer "flexibler" reagieren müssen. Durch den Zinseszins-Effekt, sind die realen Größen der Kapitaleinkommen fortwährend am wachsen, jedoch die erwirtschafteten Werte auf dem Arbeitsmarkt durch Marktsättigung immer weniger. Dadurch ist das Gleichgewicht zwischen Kapitaleinkommen und Einkünfte aus Arbeit ständig gestört.
Weil sich also, ein Marktheilnehmer übergebühr auf dem Markt bedienen darf, müssen alle anderen bluten, schwinden Unternehmensgewinne des Mittelstandes, werden Löhne und Sozialleistungen gesenkt, müssen die Menschen immer mehr arbeiten, werden Hartz-IV-Empfänger diktatorisch zu jeder Arbeit gezwungen. Im Gegensatz dazu hofiert man Finanzinvestoren und schmeißt ihnen obendrein, auf dem Arbeitsmarkt erwirtschaftete Fördergelder, nur so nach. Sie wissen ja, die Zuschusshöhe muss hoch genug sein und die Ansprüche werden immer höher. Mittlerweile gibt es laut einer Studie der FDP-nahen Friedrich-Naumann-Stiftung eine Gesellschaftsschicht, in der ganze Generationen sehr gut ausschließlich von Zinsen leben können. (1) Wo doch sonst der Leistungsgedanke in fetischistischer Manie propagiert wird, tut man so, als wäre es eine herausragende Leistung, immense Summen an Zinsen zu kassieren. Wo sonst Sozialleistungen gebrandmarkt werden, hüllt man sich bei leistungslosen Kapitaleinkünften zumeist in Schweigen. "Wer nicht arbeitet, soll nicht essen." - wird lauthals propagiert, wobei kaviaressende und sekttrinkende Kapitalschmarotzer aus der Diskussion ausgenommen werden. Der Hinweis auf eine Neiddebatte entfällt, wenn dadurch Menschen zur Mehrarbeit für immer weniger Arbeitslohn gezwungen werden. Das grenzt bereits an moderner Sklaverei! Doch was ist die Lösung?
Um Kapitalgeber auch ohne Zuschüsse zur Kapitalfreigabe für Investitionen in Arbeit zu bewegen, ist es notwendig, den Vorteil der Kapitalzurückhaltung zu neutralisieren. Man muss das Kapital und seine Ansprüche zur Mäßigung zwingen, damit die Zwänge auf dem Arbeitsmarkt verschwinden! Dies kann man erreichen, indem man eine Gebühr auf liquide gehaltenes Kapital erhebt, wie es von der Freiwirtschaft gefordert wird. Dann wachsen die Kapitalvermögen nicht mehr "automatisch" durch den Zinseszinseffekt, müssen sich auch "Gutbetuchte" irgendwann wieder am Arbeitsmarkt beteiligen. Der Hinweis, dass jeder der dazu in der Lage ist, einer Beschäftigung nachgehen sollte, stimme ich zu, wenn sich wirklich jeder daran beteiligen würde! Das wäre auf einem wirklichen Arbeitsmarkt sicherlich kein Problem, denn dann hätten wir die Zustände wie zu Zeiten um 1965, als Kapitalkosten nur eine geringe Rolle spielten, mit der aktuellen Arbeitsproduktivität. Eine Zwanzig-Stunden-Arbeitswoche wäre der Regelfall und Arbeitslosigkeit eine Randerscheinung. Ausreichende Sozialleistungen und ein ausgewogenes Arbeitsrecht würden mögliche Ausbeutung durch Unternehmer begrenzen. Auch Unternehmer wissen genau, dass Autos keine Autos kaufen. Niemand müsste zu einer Arbeit gezwungen werden, denn allein die Lohnhöhen wären Anreize genug. Da das Bruttosozialprodukt jedes Jahr am Arbeitsmarkt gesteigert wurde, muss auch jedes Jahr mehr Wohlsstand an die Arbeitenden verteilt werden!
1) taz vom 18.10.2006, S. 20, 126 Z. (TAZ-Bericht), CAROLA RÖNNEBURG, Das neue Stabilisariat - Die FDP entdeckt in einer Gesellschaftsstudie die "Oberschicht" und wundert sich http://www.taz.de/pt/2006/10/18/a0189.1/text
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05.09.2010 21:13:18
georg hoffer
SKLAVENMARKT
Habt diesen Leuten zu verdanken..BÄNKER&INDUSTRIE..schreiben das Hartz4 Gesetz.Unter SPD+GRÜNEN-bei SCHRÖDER REGIERUNG:
DAS DOSSIER:
Die Mitglieder der Hartz4KommissionFebruar 2002 wurde die Kommission für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt eingesetzt.
Zu den Mitgliedern gehörten:
Am 22. Februar 2002 wurde die Kommission für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt eingesetzt.
Zu den Mitgliedern gehörten:BDI
Beachtenswert an der Zusammensetzung der Kommission ist, dass unter den 15 Mitgliedern nur eine einzige Frau ist.
Es befand sich in der Kommission kein Vertreter/in eines Erwerbslosenverbandes. Zudem stammen 13 der 15
Am 22. Mit-
glieder aus den "Alten Bundesländern", lediglich Wolfgang Tiefensee stammt aus den "Neuen Bundesländern".
Dr. Peter Kraljic ist niederländischer Staatsbürger.
zur
- Norbert Bensel, Mitglied der DaimlerChrysler Services AG und der Deutschen Bahn AG
- Dr. Jobst Fiedler, Roland Berger Strategy Consultants Heinz Fischer, Abteilungsl
-eiter Personal Deutsche Bank AG
- Peter Gasse, Bezirksleiter der IG Metall Nordrhein-Westfalen
- Dr. Peter Hartz, damals Mitglied des Vorstandes der Volkswagen AG
- Prof. Dr. Werner Jann, Universität Potsdam
- Dr. Peter Kraljic, Direktor der McKinsey & Company Düsseldorfggert Voscherau, Mitglied des Vorstandes der BASF AG
- Isolde Kunkel-Weber, Mitglied des ver.di Bundesvorstandes
- Klaus Luft, Geschäftsführer der Market Access for Technology Services GmbH
- Harald Schartau, damaliger Minister für Arbeit und Soziales, Qualifikation und Technolgie des Landes NRW
- Wilhelm Schickler, Präsident des Landesarbeitsamtes Hessen
- Hanns-Eberhard Schleyer, Generalsekretär des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks
- Prof. Dr. Günther Schmid, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung
- Wolfgang Tiefensee, damaliger OB der Stadt Leipzig, heute Bundesminister für Verkehr, Bau- und Stadtentwicklung
ALSO -EIN KARTELL;(KEINE KOMMISSION); SCHREIBT IN DEUTSCHLAND
SEINE EIGENUTZGESETZTE;ZWANGSARBEIT ;MINDERLÖHNER-SKLAVENGESETZE: UNTER SPD+ DER GRÜNEN; DIE ALLES DURCHGEWUNKEN HABEN:
DAS IST:HOCHVERRAT-VOLKSVERRAT
IN DEN PASSAGEN VERTEILEN: KOPIEREN AUSDRUCKEN:U VERTEILEN...die Bürger müssen die Wahrheit erfahren,,,
Gruß-Politobserver -Infokrieger- Hamburg-Facebook Georg Hoffer
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