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Polen kaufen gern in Frankfurt ein

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18 Kommentare

08.09.2010 14:30:52

frankfurter

typisch wieder ein dummer stubenhocker

erswischt -wohl auch einer von den grenzgängern der sich keine gedanken über sein land macht und den polenmist kauft. ja immer schön vorm fernseher sitzen und die sprüche dort auswendig lernen-solche bürger braucht das land. man sieht ja wer die ahnung hat.leute wie sie sind es die unser land immer wieter in den ruin treiben weil sie nur vorm fernseher sitzen und ihr wissen dort erwerben. selbst als frankfurter sollte man doch sehen wie es langsam mit der stadt berab geht wenn man über die grenze schaut sieht man-wo die gelder landen. anscheinend bekommen es einige dumme wie sie nicht mit. die grenzöffnung hat mich schon drei fahrräder gekostet.

08.09.2010 14:17:53

Auch ein Frankfurter

Gar nicht komisch

Hallo #Frankfurter#, ich schlage vor, Sie lernen erst einmal Deutsch, bevor Sie über "den Polen" und "den Deutschen" schwadronieren. Im Übrigen fällt mir zu Ihnen der Ausspruch Dieter Nuhrs ein: "Wenn man keine Ahnung hat - einfach mal die Fresse halten".

28.08.2010 18:16:53

frankfurter

schon komisch

der pole kommt in deutschland kaufen und der deutsche geht auf den polenmarkt einkaufen. auf dem markt der durch deutsche gelder aufgebaut wurde für den armen polen. schon seltsam dass dort gelder rein gesteckt werden- en markt auf dem illegale sachen verkauft werden- gefälschte markensachen, nazizeug, diebesgut usw. in detschland verboten und in polen fördert sowas deutschland mit geldern- was ist das für eine ironie

27.08.2010 08:03:57

Friedrich Pram

Slubicer Kaufkraftimport gering

#herbert# schreibt: "ohne unsere Nachbarn ..." und unterstellt damit, dass die Anti-Frank-Kommentatoren sich für eine Grenzschließung aussprechen. Dem ist nicht so und dies wäre eine bösartige Unterstellung!
 Es geht hier um Ökonomie und um den gegenseitigen Austausch von Kaufkraft über die Grenze hinweg. "Ohne Nachbarn" wäre Slubice ein leeres Fass und eine graue Maus. Nach wie vor gehen mehr Deutsche in Slubice einkaufen als Slubicer in Frankfurt. Wer profitiert ökonomisch von der nach wie vor und hoffentlich weiterhin offenen Grenze? Es ist das kleine "Provinznest" Slubice, dass durch die kaufkräftigen Deutschen zu einer der wohlhabendsten Städte Polens aufgestiegen ist. Ohne uns Nachbarn wäre Slubice tot - was umgekehrt nicht zutrifft: Die zufließende Kaufkraft aus Slubice ist trotz aller Jubelarien von #herbert# & co. relativ gering (keine 10%) im Vergleich zur Kaufkraft der Frankfurter in Frankfurt.

19.08.2010 09:25:20

Gina W.

Spekulanten werden nicht gebraucht

Mit "würde" und "hätte" kann man Spekulationen ausdrücken - aber sie haben letztendlich mit dem wahren Leben wenig zu tun: sie sind hypotetisch. Der so mit "würde" und "hätte" diskutiert, steht nie in der Pflicht, etwas beweisen zu müssen. Er malt das angeblich bedrohliche Provinz-Szenario an die Wand und verteufelt deutsche Bürger, die hier im "provinzbedrohten" Frankfurt ihr Leben leben. #Franks# intellektuelle Abgehobenheit von ökonomischen Zwängen ist leicht zu durchschauen.

17.08.2010 12:41:50

Herbert

Welche Provinz?

Schön, dass sich hier viele davon ausgehen, dass #frank# Frankfurt also Provinz bezeichnet. Schade, dass offenbar nicht alle seine Sätze verstanden haben.
 
 #Frank# schrieb:"Kurz: ohne unsere Nachbarn würden auch die letzten niveauvollen Geschäfte schließen und vor allem die Ramsch- und Plunderläden übrig bleiben. Dann hättet Ihr Euer "pulsierendes Leben" auf dem Niveau eines mittelmäßigen Provinz-Kaffs."
 
 'hätte', also Konjunktiv. Aber das
 
 H.

17.08.2010 11:35:58

monika hermes

Provinz ist überall weltweit vorhanden - provinziell ist nur im Kopf

#Tyler Durdon# schreibt: "Das der größte Teil der Weltbevölkerung in der Provinz -nicht in Städten- wohnt, ist schlichtweg falsch. Der Verstädterungsgrad in Deutschland ist im Vergleich dazu noch wesentlich höher. Und das Frankfurt schon immer eine Provinzstadt war, ist ein wenig pauschal daher gesagt. Es gab durchaus Phasen in der Stadtgeschichte, in denen die Stadt auf verschiedenen Ebenen eine stark überregionale Bedeutung hatte. Auch heute ist dies noch teilweise der Fall -was allerdings mehr an der Struktur Brandenburgs liegt, als an der Größe und Bedeutung Frankfurts."
 
 Ganz offenbar verwendet der Schreiber #tyler durdon# eine andere Provinz-Definition als wie #Jeremias Kreuzinger#.
 Bei Wiktionary lese ich diese Provinz-Definition, der ich zustimme:
 Das Wort ist seit dem 14. Jahrhundert in Deutschland belegt. Entlehnt ist es aus dem lateinischen provincia, was ursprünglich „Geschätfskreis, Wirkungskreis, Amtsbereich“' bedeutete, spätlateinisch teilweise nur noch „Region, Gebiet“. Zuerst taucht der Begriff am Niederrhein im Sinne von „Bezirk eines Erzbistums“ auf. Im Laufe der Zeit bezeichnete es dann allgemein ein sowohl staatliches als auch kirchliches Verwaltungsgebiet oder einen Landesteil.
 Eine ergänzende Bedeutung: "Provinz ist die Region außerhalb des kulturellen und politischen Zentrums eines Landes (häufig abwertend im Sinne von rückständig gemeint)".
 
 Nach dieser Definition gehören alle Landgemeinden, Klein- und Mittelstädte zum definierten Provinz-Begriff. Städte wie Frankfurt (Oder), Gera, Nürtingen, Hof etc.
 
 #Jeremias Kreuzinger# gebe ich Recht: Wer den Begriff "Provinz" stets einseitig abwertend benutzt im sinne von "provinziell", ist ein Propagandist, wie es #Frank# demonstriert. Ich als Frankfurterin kann auf solche überheblichen Leute verzichten.

30.07.2010 11:15:27

Frank

Tellerrand

Noch mal ich. Liebe "K.", ihre Worte muss man nicht kommentieren. Sie stehen für das, was ich an Frankfurt schade finde. Man fühlt sich schlecht behandelt, zu kurz gekommen. "Alle sind wichtiger als wir." Man fühlt sich einfach klein. Ich wünsche Frankfurt alles Gute und den Frankfurtern Größe. Denn die braucht man, um über den Tellerrand schauen zu können.

29.07.2010 21:13:40

tyler durden

@K.

Moment. Ich habe gesagt, dass es Schwachsinn ist, dass man „die Frankfurter“ und „die Studenten“ oftmals völlig voneinander getrennt betrachtet, obwohl alle -zumindest zeit- und teilweise- in ein und derselben Stadt leben. Nicht mehr und nicht weniger. Genau dies bestätigen Sie ja mit Ihrem Kommentar. Sie kategorisieren z.B. in „Studenten“, „ausländische Studenten“, „normale Frankfurter“. Meiner Ansicht nach gehören jedoch alle, die sich für einen längeren Zeitraum (z.B. ein Studium) in einer Stadt aufhalten, zu deren Bürgerschaft.
 
 Ohne jetzt auf alle Punkte im Einzelnen eingehen zu wollen, muss eine Stadt meiner Ansicht nach auf allen Ebenen für sich und seine Vorzüge werben. Die Uni z.B. ist seit Jahren ein wichtiger und wesentlicher Bestandteil unserer Stadt, durch den viele Arbeitsplätze entstanden sind und entstehen und der für viele weitere Umsätze im Handwerks-, Handels- und Dienstleistungsbereich sorgt. Da werden auch so einige -wie Sie es nennen- „normale Frankfurter“ profitieren (ist eigentlich der Rest Ihrer Meinung nach automatisch „nicht normal“?). Mal ganz abgesehen davon, was die Uni so an Kultur beiträgt. Das soll nicht unterstützt werden? Und den Universitätsplatz -den Sie offensichtlich mit „Campus“ meinen- als „völlig sinnlos“ zu bezeichnen, ist schon ein starkes Stück. Das ist ein Bereich im öffentlichen Raum, der allen Menschen, die sich in Frankfurt aufhalten, zu Gute kommt. Fanden Sie den Zustand vorher besser? Meinen Sie tatsächlich, dass die Attraktivierung der Innenstadt an einer ganz wichtigen Stelle, die vorher nichts weiter war als eine bröselnde Straße mit Parkplatz, völlig sinnlos ist?
 
 Und das für Andere in Frankfurt nichts getan wird, ist schlichtweg falsch. Was ist mit der städtischen Zusatzförderung von Familien, die im südlichen Bereich der Innenstadt bauen? Was ist mit der seit der Wende stattfindenden Unterstützung von Eigentümern bei der Sanierung -und damit in vielen Fällen der Rettung- von alter Bausubstanz an vielen Stellen der Stadt? Etc. etc. Auch alles Unterstützung von Leuten, die keine „normalen Frankfurter“ sind und der Stadt nichts bringen?
 
 Um auf das eigentliche Thema zurückzukommen: es mag ja sein, dass Sie wissen, was Dienstleistung und Service bedeuten, ich habe nichts Anderes behauptet. Es erwartet niemand fließende 6-Sprachigkeit. Und wenn Sie schon so explizit auf Ihre eigene Situation eingehen: schließen Sie vollkommen aus, nach dem Studium die Stadt zu verlassen, in der Sie jetzt leben? Wohl eher nicht. Sie nutzen dort doch auch Angebote und Infrastruktur aller Art, bezahlen dafür etc. Das allein bringt der Stadt, in der Sie leben, doch auch etwas. Das in einigen Bundesländern Studiengebühren gezahlt werden müssen, liegt an der Gesetzeslage, die in diesem Fall sicherlich kritisch zu bewerten ist.
 
 Ganz zum Schluss: das „niemand“ solche Nachrichten hören möchte, ist schlichtweg falsch. Ich z.B. finde diese Nachricht positiv und bin damit anscheinend nicht allein.

29.07.2010 13:25:17

K.

@ T.Durden, Student und Co.

Was ihr leichtfertig als Schwachsinn und Engstirnigkeit abtut, ist die Meinung vieler Frankfurter. Vielleicht solltet ihr einmal hinterfragen, warum das so ist! Ich bin selbst Studentin- allerdings nicht in Frankfurt.
 Nie habe ich eine Stadt erlebt, die ihren Studenten so "in den Arsch kriecht"! Da wurden "Begrüßungsgelder" für ausländische Studenten gezahlt, Mieten werden enorm herabgesetzt, um Studenten zum Umzug zu bewegen und in einen völlig sinnlosen Campus werden Gelder investiert, die an anderer Stelle viel dringender gebraucht werden. Der normale Frankfurter hingegen interessierte bislang doch nicht ! Man legt das Augenmerk nur noch auf Europa, im speziellen die Beziehungen zu Polen, und vergisst dabei die eigene Bevölkerung!
 Die meisten Studenten verlassen die Stadt nach ihrem Abschluss wieder- reisen in ihre Heimatländer zurück oder ziehen der Arbeit entgegen! Ergebnis: Investiert wurde viel, gebracht hat es null!!!
 Da braucht man sich nicht zu wundern, dass der gemeine Frankfurter "allergisch" auf solche Themen reagiert! Ständig werden einem neue grenzüberschreitende Projekte aufgedrückt (Stichwort: Straßenbahn), aber das Frankfurt der Frankfurter gerät dabei immermehr ins Hintertreffen! Solange Frankfurt nicht ein sicherer Standort für Wirtschaft und Handel ist, Arbeitsplätze geschaffen werden und damit die Daseinsvorsorge für alle gesichert ist, wird man nicht über den Tellerrand hinausschauen können!
 
 Nachrichten, wie "Polen kaufen gern in Frankfurt ein, möchten aber öfter in polnisch beraten werden", mag niemand hören wollen, denn es klingt mehr wie Hohn, statt es Anlass zur Freude gibt..."Wieder interessieren die polnischen Nachbarn mehr als wir Frankfurter?"..."Würde man nur einmal so auf uns eingehen!".
 Es liegt nunmal in der Natur der Sache, dass sich in Krisen jeder selbst der nächste ist und auch sein muss.
 
 Und ich weiß selbst sehrwohl, was Service und Dienstleistung bedeutet. Um mein Studium zu finanzieren(500€ Studiengebühren+horrende Mieten), arbeite ich seit Jahren nebenbei im Einzelhandel. Und in Großstädten ist es nicht anders, als in Frankfurt. Kein Kunde kann erwarten, dass ein Verkäufer sich auf alle Sprachen einstellt, die ihm im Laufe eines Tages begegenen. Englisch ist nun einmal die internationale Sprache und damit muss es auch sein Bewenden haben. Für alle anderen Ansprüche an einen Verkäufer habe ich kein Verständis. Dafür wird man auch nicht entsprechend entlohnt!
 Vielleicht ist es an der Zeit, dass auch "der Student" von seinem hohen Ross hinuntersteigt und anfängt für "die Bürger" Verständnis aufzubringen. Für euch macht Frankfurt genug, Zeit etwas zurückzugeben!


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