02.09.10 19:49 LR Bernau
Brennholz wird knapp im Barnim
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1 Kommentar
04.09.2010 10:40:03
Markus Schaefer
Großkunden treiben die Prise für kleine Leute
Die Großkunden wie Papierfabriken, Pelletierwerke in Schwedt und Eberswalde und eine staatlich geförderte Holzverstromung wie in Eberswalde führt dazu, dass in der region für die einfachen Haushalte die Preise erheblich steigen. Also ist die Taktik, einfach jede Menge mit Holz zu heizen, um die Heizkosten zu verringern gegenüber Gas und Öl oder Fernwärme verfehlt. Die Energhieknappheit, die sich bei Gas und Öl schon seit Jahren ankündigt, erwischt nun die nachwachsende alternative Holz um so heftiger, als beim Planen und Betrieb von Großverbrauchern wie Kraftwerken und Fabriken der Einzugsbereich und die nachwachsende "Dendromasse" nicht abgeglichen wurde.
Daher: Am Dämmen von Häusern führt kein Weg vorbei, wir müssen unsren Energieverbrauch dort (bezogen auf heutigen Stand) etwa auf einDrittel reduzieren, um mit den nachwachsenden Rohstoffen auszukommen. Denn die Gebäudewärme und Warmwasserbereitung verschlingt 77% der Gesamtenergie eines Haushalts. Da nutzt die Energiesparlampe nicht wirklich viel im Gesamtanteil erzwingt eher ein müdes Lächeln. Noch zu wenige glauben es, aber immer mehr handeln danch, indem sie mehr als vorgeschrieben dämmen: das mach Mut.
Markus Schaefer, Sonnenhausarchitekt, Energieberater aus Bernau
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