08.09.10 19:57 LR Strausberg
„Das ging alles
zu schnell“
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6 Kommentare
13.09.2010 21:18:22
C.Menzel
Wählerwille
Was heisst, die Stadtverordneten sollen den Willen ihrer Wähler berücksichtigen.
Als es um die Öffnung der Grossen Strasse am Südende ging ,gab es zuvor mehrere Möglichkeiten sich dazu zu Informieren und seine Meinung zu äussern.
Ich war damals gegen die Öffnung, meine Argumente waren wohl nicht ausreichend genug gewesen. Wo war da die Unterstützung der Wähler?
Es gab eine Abstimmung, an der sich einige Bürger Strausbergs beteiligt haben. Diesem Ergebnis ist die Fraktion Die Linke gefolgt . Nun kann man nicht sagen, das die Stadtverordneten nicht dem Willen der Wähler folgen.
Es gibt keine Mehrheit für die eine oder andere Variante, also kann man es auch nicht der Mehrheit recht machen.
Was das Messen angeht, so sollten sich die Wähler/Bürger selbst auch Informieren. Die Stadtverordneten, können den 20min Takt der S-Bahn nicht beschliessen, die S-Bahn ist nicht Eigentum der Stadt Strausberg. Und wenn der 20min Takt dann einmal wird da sein, wird es neue Beschwerden geben - Wartezeit am Bahnübergang
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09.09.2010 20:55:43
M. Berndt
...
die Bürgermeisterin hat im Interesse der Anwohner ja den Vorschlag mit den geänderten Pollerschließzeiten eingebracht. Dass die Stadtverordneten hier total "quer schießen" - ob nun nur im Interesse der Gewerbetreibenden/des Altstadtvereins oder aus "Befindlichkeiten gegen" Frau Stadeler - ist nicht nachzuvollziehen. Es gab genügend Vorschläge zur Verkehrsführung in der Innenstadt. Wenn aber durch die zuständigen Ausschüsse nur "bröckchenweise" da rausgepickt und dann "zusammengewürfelt" wird (trotz Hinweisen aus allen möglichen, auch fachlich "bewanderten" Ecken) kann das nicht wirklich funktionieren. Aber aus politischem Kalkül werden Empfehlungen und Bedenken ignoriert und parteilich motiviert Entscheidungen getroffen. Bürgerwille wird erst wieder kurz vor den Wahlen interessant.
Und Danke an Frau Stadeler, die versuchte, die Wünsche der Anwohner auf "kurzem" Wege zu realisieren. Diese Idee wäre ohne großen Aufwand - und wenn vielleicht auch wieder nur versuchsweise - umsetzbar gewesen.
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09.09.2010 20:28:15
S.W.
Den Interessen der Bürger verpflichtet?
Ich denke, unsere Stadtverordneten, allen voran die Bürgermeisterin, sind in der Pflicht, sich konsequent für ihre Bürger und deren Interessen einzusetzen!
Nur "enttäuscht" zu sein ist da viel zu wenig! Wir wollen Taten im Interesse der Bürger sehen! Dafür sind sie gewählt worden. Man wird sie daran messen. Viele Dinge fallen mir zu dem Thema noch ein. 20-Minuten-Verkehr der S-Bahn, Ballsaal... - die Liste liesse sich unschwer fortsetzen!
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09.09.2010 20:11:50
M. Berndt
Stadtverordnete müssen beschließen,
damit die Verwaltung hier handeln kann!
Vergessen unsere Abgeordneten, dass sie eigentlich für die Einwohner dieser Stadt eintreten sollten? Und wenn nun die Anwohner so konkret ihr Problem darlegen, kann es doch nicht sein, dass wegen weniger Gewerbetreibender keine Änderung in Betracht gezogen wird. Wem würde es schaden, die Poller nur während der (durchschnittlichen) Geschäftszeiten zu öffnen? Der Lieferverkehr funktionierte doch früher auch. Und nur wegen ein oder zwei Gastronomieeinrichtungen, die dann nicht rechtzeitig gesehen werden (was ja noch lange keine Einkehr garantier), den Anwohnern nicht die Möglichkeit einer Änderung zu geben, ist erbärmlich.
Und - verdammt nochmal - was ist so schlimm dabei, zuzugeben, dass hier eine Fehleinschätzung/-entscheidung bestimmter Gremien vorliegt!
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09.09.2010 13:27:31
Bernd Sachse
Verwaltung hat ihre Aufgaben noch lange nicht erfüllt
Die Sehnsucht der Bürgerinnen und Bürger nach Ruhe, wenigstens in den Nachtstunden trifft mein volles Verständnis. Trotzdem oder gerade deshalb ist dies nur ein undurchdachter Schnellschuss der Verwaltung. Sollte nach der festgelegten Frist, bei Umsetzung aller festgelegten Verkehrsmaßnahmen, sich der Handlungsbedarf bestätigen, so bin ich auch für die Veränderung der Schließzeiten. Das Lärmproblem wird damit kaum behoben, der Lieferverkehr wird bleiben, das zuschlagen der Türen der Autos vor den Bankfilialen wird bleiben und der Verkehr mit wenden am Poller wird bleiben. Ausschöpfen aller Möglichkeiten der Verkehrsberuhigung muss die erste Maßnahme sein und da ist die Verwaltung gefragt. Es ist ihre Aufgabe seit Öffnung der Großen Straße. Welches der Probleme ein Einrichtungsverkehr löst, ist allerdings schleierhaft.
Bernd Sachse
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09.09.2010 11:01:40
Jörg Femerling
„Das ging alles zu schnell“ MOZ vom 09.09.2010
Ich bin wie die Bürgermeisterin enttäuscht, wie Wünsche der Anwohner der Großen Strasse respektiert werden.
Die Öffnung der Großen Strasse ist für die Bewohner eine Zumutung und eine starke Einschränkung der Wohn- und Lebensqualität.!!
Die meisten Stadtverordneten wohnen am Rande des Geschehens. Sie interessiert es weniger, dass Anwohner durch starken Durchgangsverkehr in ihrer Ruhe und ihrem Wohlbefinden gestört werden.
Wenn sie ihre Wohnung in dieser Strasse hätten, wäre bestimmt schon etwas verändert worden!!
Warum müssen, so frage ich mich, die Poller schon um 6:00 Uhr früh geöffnet sein, oder bis 20:00 Uhr? Sind dann die Geschäfte schon/noch geöffnet?
Der Berufsverkehr nimmt eine Abkürzung, um Ampeln an der Umgehungsstrasse zu umgehen und rast durch „die Geschäftsstrasse“!
Ich erlebe es als Anwohner täglich!!
Der Gewerbeverein muss sich nicht wundern, wenn durch den vermehrt stattfindenden Durchgangsverkehr und das Nichteinhalten der 20 km/h, Kunden sich den Einkauf eventuell überlegen!?
Vielleicht sollte man auch eine Einbahnstraßenreglung noch einmal überdenken?!
Der Bus könnte mit einer Fernbedienung die Poller, während der Schließzeiten, betätigen.
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