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Konkurrenz im Aquarium-Garten

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1 Kommentar

11.09.2010 06:19:10

M. Walther

Zum Artikel : Konkurrenz im Aquarium-Garten (MOZ vom 09.09.2010)

Jeder weiß, dass eine Badeanstalt ein Zuschussgeschäft ist, das haben die Stadtwerke sicherlich auch gewusst, als sie das Waldbad übernommen hatten. Und was wird nicht alles subventioniert, was wesentlich weniger wert wäre.
 
 30 000 Besucher für so einen Sommer wie in diesem Jahr ist doch ein Top-Wert, oder? Umgerechnet auf die Öffnungszeiten ist der Monatsschnitt des Aquariums bei insgesamt 100 000 Besuchern keine Spur besser.
 
 Aber die Waldbadschließung ist für die Stadtwerke doch schon seit Jahren beschlossene Sache. Warum sonst wurden alle notwendigen Instandhaltungsmaßnahmen derart vernachlässigt, dass jetzt die Kosten explodieren würden.
 
 Abgesehen von dem Verlust dieser Freizeitanlage für Schwedt, Umland und Gäste, wäre die Schließung eine Schande für die Stadt und für die Stadtwerke zusätzlich eine Blamage, da sie scheinbar nicht in der Lage sind, entsprechende Konzepte zur Vermarktung und Auslastung des Waldbades zu erarbeiten und umzusetzen.
 
 Was wird übrigens aus dem Ferienlagerbereich? Was wird aus dem gesamten Gelände? Wird es meistbietend verkauft?
 
 Was ist mit neuen Konzepten, was ist mit privaten Investoren?
 
 Im Übrigen dürfte ein Außenbecken im Aquarium nicht nur an den Kosten sondern auch am Widerstand der umliegenden Bewohner scheitern. Selbst die Idee einer Liegewiese und eines Beach-Volleyballfeldes scheint in dieser Wohnlage immissionsrechtlich bedenklich. Ob so hohe Schallschutzwälle realisierbar sind?
 
 Sollten die Mittel für Außenanlagen und Schallschutzmaßnahmen nicht lieber ins Waldbad gesteckt werden?
 
 Denn machen wir uns nichts vor, so ein Gelände mit Freischwimmerbecken und Tribüne, Nichtschwimmer- und Kleinkinderbecken, riesigen Liegewiesen mit schattenwerfendem Altbaumbestand und und und wird das Aquarium niemals ersetzen können


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