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54 Kommentare

07.04.2011 18:31:08

www.schnitzel-ist-out.de

@afghj: ich versuche es mal einfach zu erklären

Für ein KG Rindfleisch werden 16KG Getreide verfüttert und 10.000 L Wasser verschwendet = viele Menschen könnten durch das Getreide und das Wasser gesättigt werden
 
 Regenwald wird abgeholzt, damit Futter für unsere "Nutz"tiere angebaut werden kann.
 
 Gülle wird im Übermaß auf die Böden zurückgebracht, alles wird Nitratverseucht = umweltschädigend

07.04.2011 18:23:51

www.schnitzel-ist-out.de

Infos für Alle

Welternährung
 
  Es ist genug für alle da!
 
 Jede Sekunde verhungert ein Mensch, 828 Millionen Menschen sind unterernährt. Tatsache ist aber: Es ist genug Nahrung für alle da. Wie also kommt der Hunger in die Welt?
 
 Etwa die Hälfte der Weltgetreideernte landet nicht beim Menschen, sondern in den Mögen von so genannten »Nutztieren«, die der Mensch später schlachtet.Immer wieder tauchen in Presse und Fernsehen Bilder von verhungernden Menschen auf, Spendenaktionen laufen an. In regelmäßigen Abständen verkündet die Welternährungsorganisation, in wenigen Jahren könne der Hunger besiegt oder zumindest die Zahl der Hungernden in der Welt halbiert werden. Und doch steigt die Zahl der Menschen, die unterernährt sind, weiter an: Gegenwärtig sind es nach offiziellen Schätzungen 828 Millionen und Jahr für Jahr sterben etwa 30 Millionen Menschen an Hunger: das sind über 82.000 pro Tag, 3.400 pro Stunde - jede Sekunde einer.
 Über die Ursachen des Hungers wird jedoch kaum berichtet. Der Journalist Al Imfeld schreibt in der Weltwoche: »Die Herausgeber der großen Gazetten in Europa wollten, dass wir schlicht und einfach über das Verhungern berichteten, um damit die Leute in Europa zum Spenden aufzumuntern.« So entsteht der Eindruck, als ob der Hunger in der Welt nicht nachließe, weil es zu wenig Nahrungsmittel für alle gäbe. Doch das ist eine Irreführung. Die Nahrungsmittel würden ausreichen, um alle Menschen zu ernähren - allein wenn man berücksichtigt, dass immer noch bis zur Hälfte der Weltgetreideernte an Tiere verfüttert wird, die dann geschlachtet werden. Würden die Menschen dieses Getreide direkt verzehren, anstatt es an Tiere zu verfüttern, könnte die siebenfache Anzahl Menschen davon satt werden.
 
 »Das Vieh der Reichen frisst das Brot der Armen ...«
 
 Doch abgesehen von dieser ungeheuren Verschwendung von Getreide gäbe es immer noch genug Nahrung für alle. Weshalb gibt es also Hunger? Weil es soziale Ungleichheit gibt. Den hungernden Menschen fehlt es schlicht und einfach an Geld, um Nahrungsmittel zu kaufen - und an Land, das sie selbst für sich bestellen könnten. Auf diesem Land in den armen Ländern der Erde werden vielfach Sojabohnen oder Sorghum angebaut, die dann in die reichen Industrieländer exportiert - und dort an Rinder und Schweine verfüttert werden. Dadurch steigen die Preise für Land und für Getreide an und werden für viele unerschwinglich. Insofern stimmt der Satz, zumindest indirekt: »Das Vieh der Reichen frisst das Brot der Armen.« Jean Ziegler führt in seinem Buch Wie kommt der Hunger in die Welt? (siehe unten) weitere Ungleichheiten auf, die Ursachen des Hungers sind:
 
  Viele arme Staaten sind in eine ausweglose Schuldenfalle geraten. Sie müssen ihre Nahrungsmittel und Bodenschätze zu Billigstpreisen verkaufen, um wenigstens einen Teil der Zinsen bezahlen zu können. Für die einheimischen Bauern bleibt nichts übrig.
 
  Die internationalen Preise für Rohstoffe werden in der Börse von Chicago bestimmt. Dort treiben internationale Handelskonzerne die Wiederverkaufspreise immer wieder künstlich in die Höhe, indem das Getreide in Lagern zurückgehalten wird. Mit dem Hunger der Ärmsten werden auf diese Weise riesige Spekulationsgewinne erzielt.
 
  Viele arme Staaten wurden in der Kolonialzeit gezwungen, bestimmte Produkte in Monokultur anzubauen. So werden im Senegal bis heute fast ausschließlich Erdnüsse produziert. Statt Nahrungsmittel für den eigenen Bedarf und für den nächstgelegenen Markt anzubauen, sind die senegalesischen Bauern gezwungen, ihre Erdnüsse zu einem extrem niedrigen Preis bei staatlichen Stellen abzuliefern. Die Lizenz-Exporteure und die staatliche Bürokratie verdienen sich auf dem Rücken der Bauern eine goldene Nase.
 
  Immer mehr Menschen flüchten vor Hunger und Dürre in die Elendsviertel der Städte, wo sie in einem ständigen Überlebenskampf ein rechtloses Dasein führen müssen, oft in Sichtweite der Villen der Reichen. Aus ihren Dörfern vertrieben werden sie unter anderem durch die zunehmende Industrialisierung der Landwirtschaft, in der für sie kein Platz mehr ist.
 
  Hinzu kommen Kriege, die eine Hilfe in vielen Fällen unmöglich machen, und die Verschwendung der wenigen Staatsgelder für Waffenkäufe - an denen wiederum die Industriestaaten verdienen.
 
 Gentechnik oder Gerechtigkeit?
 
 Verdienen wollen die Nahrungsmittelkonzerne auch an ihrem neuesten Coup: der Gentechnik, mit deren Hilfe das Hungerproblem in naher Zukunft zu lösen sei. Was sie nicht sagen: Dass die armen Kleinbauern sich das teure Gen-Saatgut und die dazugehörigen »Pflanzenschutz«-Gifte und Kunstdünger ohnehin nicht leisten können. Und wer es sich leisten kann, gerät in Abhängigkeit von den Konzernen - denn eine eigene Nachzucht des Saatguts ist verboten und meist gar nicht mehr möglich.
 Überdies ist die Argumentation der Gentechnik-Befürworter vom Ansatz her verfehlt - denn es geht bei der Lösung des Hungerproblems gar nicht um noch höhere Erträge durch überzüchtetes Saatgut. Es geht um eine gerechte Verteilung des Landes und seiner Reichtümer. Gentechnik schafft, abgesehen von den Risiken der Gen-Übertragung auf andere Organismen, eine neue Monokultur und verdrängt einheimische Sorten, die zwar weniger ertragreich, aber dafür resistenter gegen Krankheiten und Klimaschwankungen sind.
 Die industrialisierte Landwirtschaft beutet den Boden und die Tiere aus, beschleunigt die Überweidung und die Erosion ganzer Landstriche. Dies wird das Hungerproblem weiter verschärfen - die Erde wird dem Menschen, der sie ausbeutet und missachtet, immer weniger an Nahrung geben können. Um so wichtiger wird es in Zukunft sein, dass der Mensch diese wenige Nahrung nicht auch noch an Schlachttiere verfüttert.
 Der Mensch muss früher oder später erkennen, dass der Boden, auf dem er seine Nahrung anbaut, nicht eine physikalische Größe ist, die er nach Belieben als Produktionsfaktor einsetzen kann. Es ist die Mutter Erde, die ihn nur dann weiter ernähren wird, wenn er sie entsprechend pflegt und achtet. Diese Achtung für das Leben ist jedoch nicht teilbar, weil alles Leben fühlt und miteinander in Verbindung steht. Der Mensch kann nicht die Erde achten und die Tiere nicht - oder die Tiere gut behandeln, seine Mitmenschen aber ausbeuten, ohne dass dies auf ihn zurückfällt. Der Hunger kann also nur überwunden werden, wenn der Mensch den Skandal der sozialen Ungleichheit auf der Erde beendet und wenn er gleichzeitig auch das Schlachten von Tieren beendet.
 Gerade die Menschen in den reichen Ländern, in denen es ebenso viele Übergewichtige gibt wie in den armen Ländern Unterernährte, könnten hier Vorbilder sein: indem sie aufhören, nur auf das äußere Brot und auf ihr äußeres Wohlergehen zu sehen. Die Materie ist nicht alles - und der Mensch lebt nun einmal, wie Jesus von Nazareth es ausdrückte, «nicht vom Brot allein, sondern von jedem Wort, das aus Gottes Mund kommt«. Aus Gottes Mund kommt auch heute, durch das Prophetische Wort, die Hilfe, wie wir in den Frieden mit der Natur und den Mitmenschen finden - weil wir den »Hunger und Durst nach der Gerechtigkeit« in uns verspürt haben, von denen Jesus in den Seligpreisungen spricht. (M. Holzbauer)

07.04.2011 12:48:39

www.schnitzel-ist-out.de

@afghj

Das Vieh der Reichen frißt das Brot der Armen
 
 http://lmgtfy.com/?q=des+reichen+vieh+frisst+des+armen+brot

07.04.2011 12:14:51

afghj

lacher

haha -ja genau- alle 5 sekunden stirbt ein mensch an hunger,weil die nutztiere ihnen das futter weg fressen-- so ein unsinn. ist es vielleicht so,dass ihr vegetarier den menschen alles weg fresst? wenn man ein nutztier füttert,dann hat man auch was davon-nämlich fleisch was man essen kann-
 
 ihre gesundheit scheint ihnen nicht wichtig zu sein,weil sie auf fleisch verzichten und sich täglich mit pestizid verseuchter pflanzennahrung ernähren. glauben sie ernsthaft,dass ihr obst und gemüse was sie eessen und aus dem ausland kommt so gesund ist???

06.04.2011 18:45:47

www.schnitzel-ist-out.de

Eine Frage an alle Fleischesser hier:

Ist es Ihnen egal, dass alle 5 SEKUNDEN ein Mensch an Hunger stirbt, weil unsere "Nutz"tiere ihnen das Essen wegfressen?

06.04.2011 18:40:42

www.schnitzel-ist-out.de

Mir persönlich

ist meine Gesundheit nicht so wichtig!
 Ich lebe lieber mit einem reinen Gewissen. Fleisch = tote Tiere, esse ich aus ethischen Gründen nicht.
 Ich dachte man kann den Egoisten mit Gesundheit kommen, weil sie ja sonst auch nur an sich denken.
 
 Ist es Ihnen denn auch egal das durch den maßlosen Fleischkonum alle 5 Minuten ein Mensch stirbt?

06.04.2011 13:59:09

Frankura

Vorsicht vor Modediäten und Scharz/Weiß-Ideologen!

Die Schwarz/Weiß-Mahler mal wieder. Gesund ist eine Misch-Kost aus allem, also Fleisch, Obst und Gemüse, Brot usw. also Kohlenhydrate. Das Problem ist alles möglichst unvergiftet und wenig verarbeitet zu bekommen. Und dann hat jeder Mensch eine individuelle Gewichtung der unterschiedlichen Stoffe. Bei mir z.B. wächst bei zu vielen Kohlenhydraten schnell der Bauch, also wirds reduziert. Bei anderen wirds anders ausfallen. Jeder muss seine individuelle Ernährungsform finden. Vorsicht vor Modediäten und Scharz/Weiß-Ideologen! Die raten oft zur einseitigen Ernährung - wie auch immer die aussieht.

06.04.2011 13:21:50

fleischer

wissenschaftliche berichte

Wer mehr Fleisch isst, lebt gesünder und verliert obendrein Pfunde, sagen die Protagonisten des aus den USA stammenden neuen Ernährungstrends, Boyd Eaton von der Emory University in Atlanta und Loren Cordain von der Colorado State University. Ihre Begründung: Die menschlichen Gene seien auf das heutige Essensangebot im Überfluss schlecht vorbereitet. Vielmehr funktionierten sie noch so, als wäre es Steinzeit. Damals hätten die Menschen weder Tiere gemolken noch Getreide angebaut. Und deshalb käme ihr Organismus mit den vielen Kohlenhydraten und Ballaststoffen nur schwer zurecht, die vor allem in Mehl-, Stärke- und Süßspeisen stecken und in Milchprodukten wie Käse und Joghurt. Fleisch hingegen sei schon Hunderttausende von Jahren fester Bestandteil der Nahrung und daher Gen-gerechter als das Körnerfutter von heute. Zurück zu den Wurzeln, propagierte auch Nicolai Worm, der bekannteste deutsche Verfechter der "Steinzeitdiät": Esst, was eure Ahnen aßen, esst mehr Fleisch.
 Hochwertige Proteine von Fleisch und Fisch
 
 Die neue Trendkost hat eine gesunde Basis: reichlich Obst und Gemüse, dazu viele Nüsse und Pilze. Milchprodukte und kohlenhydratreiche Ballaststoffe sollen eher sparsam auf den Teller kommen, dafür reichlich Proteine, am besten hochwertige von Fleisch und Fisch.
 
 Keine Frage, Eiweiß ist ein äußerst wichtiger Baustoff für den Körper. Um Zellen, Haut, Haare, Muskelfasern, Knochen, Hormone und Blut herzustellen, braucht er Proteine aus der Nahrung. Aber die bekommt er nicht nur aus Fleisch, sondern auch aus Milch und Eiern. Und viele Pflanzen liefern ebenfalls Eiweiß, zum Beispiel Mais, Soja und Bohnen. Selbst wer sich rein vegetarisch ernährt, kann deshalb seinen Proteinbedarf decken.
 
 Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt einem 70 Kilogramm schweren Menschen den Verzehr von 56 Gramm Eiweiß täglich aus Fleisch, Wurst, Bohnen, Soja, Milch oder Käse - nach der Formel 0,8 Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht. Einen etwas höheren Bedarf sieht die DGE bei Kindern, da sie wachsen, bei Schwangeren und bei stillenden Müttern, deren Körper aus jeweils zwei Gramm körpereigenem Eiweiß ein Gramm Milcheiweiß herstellen muss.

06.04.2011 13:18:45

Fleisch ist gesund und schmeckt

lächerlich

aha sämtliches fleisch ist schädlich und verseucht- jaja was für dumme aussagen- was ist mit den planzlichen produkten die heutzutage voll sind mit pestiziden? jeder glaubt,das er sich mit obt und gemüse gesund ernährt,aber wiesieht die realität aus? man bekommt doch nur gesunde sachen aus deutschland vom biobauern,egal ob fleisch oder pflanzen.
 essen sie weiter ihr obst und gemüse welches oft aus demausland kommt und belastet von pflanzenschutzmitteln ist -ihr leben wird sich deshalb nicht verlängern.
 lieber lebe ich ein paar jahre kürzer und habe spaß daran,als auf alles schöne zu verzichten und 2 jahre länger zu leben. es gibt genügend fleischesser die hundetrt jahre alt geworden sind und viele vegetarier die trotz ihrer ach so gesunden lebensweise frühzeitig das zeitliche segnen und krebs haben. also essen sie ihre pflanzen weiter und wenn sie krank werden,dann denken sie mal darüber nach ob es das wert war.
 ich lebe bisher gut mit fleisch und habe sicherlich auch mehr energie als sie.
 soll ich sie mal zum sporttest einladen und wir schauen mal wer besser ist? sicherlich sind sie ein vegetarier der denkt wenn sie sich so ernähren reicht es aus und als bewegung und sport zählen sie schon eine kurze fahrradtour oder spaziergang. einfach lächerlich was manche menschen so abziehen.


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