22.04.11 17:52 Frankfurt (Oder)
Beide Städte
erarbeiten
Tram-Projekt
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43 Kommentare
29.04.2011 13:41:16
Edeltraud Lademann
Geld macht über Fördertöpfe Politik
Josef Lenden schreibt wie es ist: "Es sind Fördertöpfe, die nur für bestimmte Projekte stehen."
Daran ist erkennbar, dass Politiker im Lande, in den Kommunen, aber auch andere Antragsteller, sich nach den Vorgaben, wenn nicht schon Entscheidungen der Europapolitiker ausrichten. Daher spricht man bereits vom Diktat aus Brüssel. Das Geld wird zunächst aus den Mitgliedstaaten einkassiert und anschließend scheinbar wohltätig verteilt.
Wie ich schon in einem anderen Tread beschrieb, war meine Begegnung mit der Europaabgeordneten Elisabeth Schroedter (Bündnis 90/ Die Grünen) nicht gerade erfreulich. Sie möchte mit dem Tram-Projekt über die Oder ein Symbol setzen. Wenn die Verbindung erst einmal stünde, würde es auch gute Nachbarschaft nach sich ziehen. Als ich Bedenken anmeldete, mit ihrem Nachdruck würde sie wohl genau das Gegenteil erreichen, wendete sie sich schroff ab.
Wer hat denn schon einmal die Slubicer Bürger ernsthaft befragt?
Da ihr jetziger Bürgermeister noch im Januar im MOZ-Interview gegen eine Tram und nur für einen kleinen Bus plädierte, hat er sicher damit den Bürgerwillen der Slubicer ausgedrückt.
Mir scheint, die Slubicer sollen nach den Befürwortern ein quietschendes Etwas aufgedrückt bekommen, das sie selber gar nicht brauchen.
Slubice ist hoch verschuldet und 600 Menschen warten auf eine Wohnung!
Für Fahrgeld haben selbst in Frankfurt (Oder) immer weniger Bürger genug Geld.
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29.04.2011 12:15:45
Josef Lenden
Kommpetenz
Sehr geehrter Herr Phillips,
es gibt sogar drei Buslinien die zum SMC fahren.
die 987, die 980 und die 981. Durch Umschichtung von Fahrtrouten und Vermeidung von Parallelfahrten kann bei entsprechender Umstrukturierung
eine Einsparung von 1 - 2 Lienien erfolgen.
Diese Weisheit habe ich dadurch erhalten, weil ich mich erkundige und somit
entsprechende Kompetenz erhalte dieses hier schreiben zu können.
Somit haben Sie recht, wenn Sie schreiben:
Zitat: Hier zeigt sich wieder mal die Kompetenz der Frankfurter Stadtverordneten! Zitat ende. Vielen Dank für das Lob.
Ihr
Josef Lenden
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29.04.2011 11:37:19
Thomas Philipps
Lenden und der Bus
@ Lenden:
Zitat von Ihnen:
"beinhaltet auch die Chance der Gleisverlegung zum SMC und Einsparung von einer oder zwei
Buslinien. "
Welche Buslinine wollen Sie denn einsparen? Zum SMC fährt nur 1 Buslinie. Diese führt in der Gegenrichtung bis zur Kopernikusstraße. Welche Buslinien (warum bis zu 2?) wollen Sie konkret durch die Verlegung von Gleisen bis zum SMC einsparen?
Hier zeigt sich wieder mal die Kompetenz der Frankfurter Stadtverordneten!
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29.04.2011 07:23:50
Josef Lenden
@Frondorf
Manipulation durch Herrn Ebermann? Haben Sie sich die betriebswirtschaftlichen Zahlen der Verkehrsgesellschaft und Fahrgastzahlen angeschaut?
Haben Sie sich mit Herrn Ebermann über das Zahlenwerk und die Thematik "Tram, ÖPNV allgemein" unterhalten?
Sicherlich nicht! Sie kommen auf Grund eines Artikels der moz, der in keinster weise Herrn Ebermann Manipulation oder sonstige strafrechtlich Relevante Handlungsweisen vorwirft oder aufdeckt, auf Ihre Feststellung?
Sehr objektiv Herr/Frau Frondorf.
Ich stimme im vollem Umfang den Ausführungen von Peter Hauptmann zu.
Herr Hauptmann ist in seinen Gedankengängen weder der absolute unwissende Grüne, noch läuft er unkritisch durch die Gegend.
Was Herrn Hauptmann und mich verbindet ist neben der Politik auch der Wunsch nach objektiver Betrachtung des ÖPNV.
Sicherlich werden wir alle demnächst die Möglichkeit der Diskussion in öffentlichen Veranstaltungen haben. Dann kann an Hand des veröffentlichten Gutachtens und der Zahlen das Pro und Kontra beginnen.
Ich hatte schon erwähnt, dass ein Bürgerbegehren und ein Bürgerentscheid zur Tram von mir mitgetragen wird, solange der Bürger sich alle Seiten anhört und nicht in fast militanter Abneigung für die Neubetrachtung einer Situation/Veränderung von Sachständen festhält.
Wir, als Stadtverordnete sind auch den laufenden Veränderungen von Sachlagen und Gegebenheiten verpflichte. Würden wir es so belassen wie es ist, dann könnten wir in Abfolge eventuell richtig geprügelt werden.
So können wir aber auch durch die Bereitung eines Bürgerentscheids eine geänderte Abstimmung erzielen, da wir, im Gegensatz zu 2006, nun einen Bürgerentscheid auch mit BRIEFWAHL(!) vollziehen können.
Das war eine der ersten positiven Abstimmungen der Abgeordneten in der neuen Sitzungsperiode.
Die immer wieder eingebrachten Einwände - mit dem Geld könnten wir Schulen, Kita, Straßen und sonstige Problemstellen finanzieren ist leider nicht möglich. Es sind Fördertöpfe, die nur für bestimmte Projekte stehen.
Und hier kann man auch nur für den ÖPNV abgreifen und leider nicht für andere Projekte!
Das wird hier immer wieder übersehen oder bewusst übersehen. Manche Antiprotoganisten hier wissen es und hauen trotzdem mit diesen Argumenten jede Diskussion platt.
Nochmals zu Herrn Ebermann: Ich stehe hinter Herrn Ebermann, da er fachlich und menschlich sich nicht mit Manipulation durchschaukeln muss.
In der ganzen Projektierung - Verlegung der Gleise aus der Lebuser Vorstadt und Weiterführung der Linie 1 über die Brücke beinhaltet auch die Chance der Gleisverlegung zum SMC und Einsparung von einer oder zwei
Buslinien.
Lieben Gruß an die Foristen
Josef Lenden
Stadtverordneter
Mitglied von "Pro Tram"
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28.04.2011 21:46:25
Peter Hauptmann
Zahlensalat
Herr Frondorf, Sie fahren wohl nie Straßenbahn? Sonst wüssten Sie, dass nicht alle Menschen von einer Endstation zur anderen fahren. Viele nutzen auch die Unterwegshaltestellen. Wenn die Linie 1 also 7694 Fahrgäste an einem durchschnittlichen Werktag hat, bedeutet das nicht, dass auf allen Streckenabschnitten diese Zahl an Fahrgästen in der Tram sitzt. Ich bin in diesem Jahr bisher drei oder vier Mal in die Lebuser Vorstadt gefahren. Jedes Mal war ich spätestens ab Klingestraße der einzige Fahrgast. Das habe ich auf noch keinem anderen Streckenabschnitt der Frankfurter Straßenbahn erlebt. Natürlich ist meine Beobachtung nicht repräsentativ, aber sie liegt nicht so daneben, wie Ihre Schlussfolgerung, die Herrn Ebermann Manipulation vorwirft und Svea Nachhilfe empfiehlt.
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28.04.2011 18:16:34
Matthias Frondorf
@SVEA
Zitat aus der MOZ vom 21. Februar 2011:
"Am stärksten genutzt wird der aktuellen Fahrgasterhebung zufolge die Straßenbahnlinie 1. Werktags sind demnach durchschnittlich 7694 Menschen zwischen Neuberesinchen und der Lebuser Vorstadt unterwegs. Die Nutzerzahlen entsprechen 20 Prozent der Gesamtfahrgastzahlen der Straßenbahn."
Diese Meldung steht im absoluten Kontrast zur Behauptung von Herrn Ebermann, die Linie 1 zur Lebuser Vorstadt stehe zur Disposition und deshalb sei die Schleife nach Slubice notwendig! Der MOZ-Artikel vom 21.02.2011 entlarvt die Manipulation von Herrn Ebermann! Darauf ist leider nicht nur "SVEA" bis heute hineingefallen.
Ich empfehle "SVEA" das Studium der Internetseite http://www.rotofo.de/83prozent
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28.04.2011 13:10:33
Jens
sinnvoll? ja!
Der Sinn der Straßenbahn @Svea wird doch von allen erkannt.
Die entscheidende Frage ist jedoch, ob wir keine vorgelagerten Probleme haben , welche einer dringensten Lösung bedurfen.
Solche erkannten die Kritiker noch und nöcher.
Es geht also in Zeiten knapper Kassen um Prioritätensetzungen.
Straßebahn auch gleich zusätzliche Schulden für unsere Kinder.
Bei anderen notwendigen Maßnahmen wird unsere Generationenverantwortung sofort zitiert.
Auch in dieser Frage müssen wir den Gürtel enger schnallen.
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28.04.2011 00:00:18
Svea
warum die straßenbahn vielleicht doch sinnvoll könnte
Mir kommen in der Straßenbahn-Bus-Debatte immer mehrere Fragen: ich habe den Geschäftsführer der Stadtverkehrsbetriebe, Herrn Ebermann, in den vielen Jahren, die er nun schon Geschäftsführer ist, immer als äußerst seriös, zurückhaltend und vernünftig erlebt. Was er sagte und tat, hatte Hand und Fuss. Mit Engagement, Weitsicht und kluge Entscheidungen ist es ihm und seinen MitarbeiterInnen gelungen, trotz sinkender Bevölkerungszahlen die Anzahl der Fahrgäste zu erhöhen. Ohne diese so positive ÖPNV-Entwicklung, deren Angebot täglich Tausende (insb. Alte, ArbeitnehmerInnen und SchülerInnen) nutzen und welches unsere Stadt als Lebensstadt auch attraktiv (z.B. für Familien) macht, hätte es in den vergangenen Jahren schon mehr politische Bestrebungen gegeben, unseren so gut ausgebauten ÖPNV zusammen zu streichen, denn letztlich ist auch dieser eine freiwillige Leistung der Kommune. Nun kämpft dieser Herr Ebermann seit Jahren mit genau der selben ruhigen Art für die Straßenbahn nach Slubice. Ich gehe davon aus, dass er detailliert "im Stoff" und "in den Zahlen" steht - das beweist er seit Jahren - und aus all diesen Eindrücken kann ich seinen Argumenten und Einschätzungen auch vertrauen. Soweit ich das verstanden habe, geht es bei dieser Entscheidung, ob es eine Straßenbahn nach Slubice geben wird, auch um die grundsätzliche Frage des Erhaltes der Straßenbahn in Frankfurt (Oder). Machen wir uns nix vor - keine andere Stadt unserer Größe leistet sich Straßenbahn und Bus! Und ich bin dankbar und finde es richtig, dass wir uns trotz vieler Haushaltsschwierigkeiten dies leisten, denn es ermöglicht Mobilität und Lebensqualität für uns EinwohnerInnen. Jedenfalls: soweit ich es verstanden habe, muss die Straßenbahn demnächst da zurückgebaut werden, wo die potentiellen NutzerInnen schlichtweg nicht mehr da sind: Lebuser Vorstadt. Die Wendeschleife wird also kommen. Und nun können wir entscheiden, ob wir eine nutzlose Schleife in der Berliner Straße bauen oder ob wir die Schleife in Slubice bauen und damit die Straßenbahn genau dalang fahren lassen, wo genug potentielle NutzerInnen wohnen: Slubice. Und damit wiederum stärken wir die freiwillige Leistung ÖPNV insgesamt und schützen sie vor Einspar-Überlegungen. Ich finde das insgesamt sehr vernünftige Gedanken.
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27.04.2011 13:29:47
Franz Gerlach
Brainstorming
Die Straßenbahnbefürworter haben einen sehr positiven Denkprozeß eingeleitet.
Was kann man alles finanzieren, wenn man Geld der EU beantragen kann.
Mein Vorschlagsliste:
-deutsch/polnische Friedensschulen sanieren
-deutsch/polnische Freizeitbegenungssportanlagen sanieren
-deutsch/polnische Friedenstrassen(womit selbstverständlich unsere maroden Straßen gemeint sind) sanieren
-deutsch/polnische Radwege (Friedenswege) bauen
-................................................
-deutsch/polnische Straßenbahnlinie bauen.
BEACHTE die REIHENFOLGE
fürchterliche Codeeingabe!
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27.04.2011 11:40:57
Karla Lange
Feine Ironie
Ich bin begeistert wie mit feiner Ironie die Tram-Befürworter in den letzten Beiträgen in Ihrer Selbstgefälligkeit entlarvt wurden.
Frieden-Völkerverständigung-Tram.
Auf solche abstrusen Verknüpfungen muss man erst mal kommen.
Wahrscheinlich Hauptargument im zu erwartenden Gutachten.
Stehen die polnischen Behörden und Unternehmen schon Schlange,um das polnisch/deutsche Staatsorchester zu finanzieren?
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