19.05.11 20:00 Frankfurt (Oder)
Tram-Gutachten für
Mitte Juni angekündigt
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40 Kommentare
21.07.2011 18:25:55
Josef Lenden
Frau Lademann
einer der Häppchen-Esser hatte Sie zu dieser Veranstaltung geholt!
Einer dieser Häppchen-Esser hat Ihnen die Studie übersandt.
Die Häppchen und Getränke standen allen offen!
Die anderen Häppchen-Esser kennen Sie zum Teil garnicht.
Sie hätten sich sicherlich in eine der nachträglichen Diskussionen einmischen können.
Leider war ich in Zeitdruck - sonst hätte ich mir auch noch ein Häppchen gegönnt und Sie an die Seite genommen. Das wissen Sie! Warum polemisieren Sie jetzt?
Ihre Kommentare sind doch sonst lesbar!
Lieben Gruß
Josef Lenden
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21.07.2011 16:55:49
Edeltraud Lademann
Achtung Camelion!
Na so was. Da habe ich doch eben einen Kommentar unter meinem Namen entdeckt, den ich gar nicht geschrieben habe.(siehe unten 22.05.11 10:12)
Da hat einer ganz gut mitgedacht. Nicht so echt in meiner Eigenheit, aber wie auch!
Trotzdem chapeau! Diese Verschwörung ist real. Ich konnte mich ja neulich gerade so unter die Häppchen-Esser stellen,da ihnen wohl nochklar wurde, dass sie uns Bürger nicht außen vor lassen können. Die meisten mieden mich aber.
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24.05.2011 18:57:41
Martin Eckbert
Weitere Diskussion hier überflüssig - Entscheidung ist in Slubice gefallen!
Seltsam, dass hier einige Kommentatoren immer noch über das Tram-Projekt diskutieren, denn eine Entscheidung gegen die Straßenbahn über die Oder ist doch längst gefallen - in SLUBICE.
Der Slubicer Bürgermeister hat doch längst seine Argumente gegen die teure Tram benannt: Slubices Straßen sind für eine Straßenbahn und große Busse zu eng, deshalb sollen kleine Busse fahren. Die Stadt Slubice ist hoch verschuldet und wird keine unkalkulierbaren Projekte umsetzen. Wer regelmäßig die Presse liest, kennt diese Entscheidung längst. Das Gutachten theoretisiert, doch praktisch ist die Richtung in Slubice längst entschieden worden. Wer jetzt hier noch Energie und Zeit in Pro-oder Contra-Argumente verschleudert, dem ist in dieser Realität nicht zu helfen ...
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24.05.2011 18:44:57
ROESSLGAENGER
@Knut Schmund
Ihr Einwurf war teilweise richtig, leider nur teilweise. Die Schlachthoflinie wurde dazu errichtet, um die Werktätigen in die Betriebe in der Küstriner, heute Herbert- Jensch- Straße zu bringen, was bis 1989 auch funktionierte. Nach der Wende verschwanden diese Firmen eine nach der anderen. Die Wohnbevölkerung verteilt sich in diesem Teil der Lebuser Vorstadt auf zwei km entlang einer Straße ohne bedeutende Nebenstraßen, für eine Straßenbahn eine ungünstige Struktur, wie man sieht. Mit dem Anschluß von Slubice ans Tramnetz besteht die Chance eine kompakte Stadt von 17000 Einwohnern durch die Straßenbahn zu erschließen. Um an Ihre Argumentation anzuschließen, es geht nicht mehr um die Frage ob auf Linie 1 1000 Tickets verkauft werden, egal von wo nach wo, sondern um die Frage: Haben wir jetzt nicht die Chance darauf, demnächst 1500 oder 1800 Tickets zu verkaufen? Das die EU einen großen Teil der Baukosten fördert, erleichtert die Sache. Übrigens, wird die Bahn nicht gebaut, wird kein Bundesbürger einen Tag früher in Rente gehen!
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24.05.2011 16:40:22
Knut Schmund
Ich bin weder dafür noch dagegen
Eins möchte ich aber doch anmerken. Entweder ist die Linie 1 Defizitär oder nicht. Das jetzt daran festzumachen das ab Topfmarkt nur wenige Fahrgäste mitfahren halte ich für falsch. Wenn z.B. 1000 Leute am Tag Ihr Ticket in der Linie 1 entwerten ist es doch vollkommen egal ob Sie vom Dresdner Platz zum Bahnhof fahren oder vom Topfmarkt zur weiß ich jetzt nicht Haltestelle. Denn dann dürften z.B. am Wochenende auf bestimmten Linien keine Busse fahren denn auch dort wird es Streckenabschnitte geben wo wenige Fahrgäste an Bord sind. Wenn man sich im Enzelhandel umsieht gibt es auch Zeiten wo wenig Umsatz gemacht wird. Dennoch macht ja z.B. Kaufland nicht nur Freitag und Samstag von 17-20 Uhr auf.
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24.05.2011 16:12:17
europäer
@holger nemrod
ja, dann ist der staatsbankrot nicht den arbeitnemmern und rentnern geschuldet, sondern unsinnigen investitionen(wie z.b. unwirtschaftlichen
straßenbahnprojekten.
und nun @hlger kommen sie..
bedanke mich für diese richtigstellung.
wir rentner können schließlich nicht für alles herhalten.
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24.05.2011 13:57:59
Holger Nemrod
Exkurs
@Europäer
"die griechen gefährder die stabilität des euro, weil sie ihren bürgern die rente mit 60 jahren z.b. ermöglicht.
wir lassen unsere bürger bis 67 und nach neuesten cdu-vorstellugen bis
69jahre arbeiten, bauen aber eine straßenbahn. "
Ihnen empfehle ich, sich genau anzuschauen, wie das reale Renteneintrittsalter in Griechenland aussieht und das als Mythos wahrzunehmen. Das der Renteneintritt ermöglicht wird, heißt noch lange nicht, dass es auch so vollzogen wird. Das Renteneintrittsalter liegt in Griechenland nämlich 0,1 über dem von Deutschland. (Quelle: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,763366,00.html ) Und jetzt kommen sie...
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24.05.2011 13:45:31
europäer
@schaffner @ralf kubich
selbstverständlich wächst europa zusammen.
griechenland, portugal, spanien ,italien stehen vor der zahlungsunfähigkeit.
wir verschwenden geld für eine tram die nicht unbedingt notwendig ist.
wirtschaftlichen fortschritt bringt sie nicht.
sie soll lediglich liebgewonnene standards erhalten und sparmöglichkeiten einschränken.
die griechen gefährder die stabilität des euro, weil sie ihren bürgern die rente mit 60 jahren z.b. ermöglicht.
wir lassen unsere bürger bis 67 und nach neuesten cdu-vorstellugen bis
69jahre arbeiten, bauen aber eine straßenbahn.
ich möchte lieber griechischer eu-bürger sein.
diese praxis der euro-entwertung ist mir lieber.
daher @schaffner und @ralf kublich ich hoffe nun mehr , dass ihr für die folgen eurer geldverschwendung( weil ja alles die eu zahlt,leisten wir uns unwirtschaftliches) ,auch mit eurer rente oder eurem gehalt in verantwortung gezogen werdet.
eben wie die griechen.
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24.05.2011 09:09:22
Edgar Ansbach
Propagandalüge
Der Fortbestand der Straßenbahn ist laut SVF-Berichten überhaupt nicht gefährdet.
Es geht vielmehr um den Fortbestand gewisser Manager-Sitzplätze in SVF-Büros, die gefährdet sind. Da kommt die Mär vom drohenden Straßenbahn-Ende gerade recht, um damit die Bürger zu erschrecken und um damit Druck auszuüben auf gutgläubige Politiker.
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23.05.2011 23:55:39
Holger Nemrod
q.e.d.
Hallo Rudolf,
es freut mich, dass Sie meinen Argumenten folgen konnten. Das die Führung einer Buslinie über die Oder möglich ist, sollte klar sein, dass ist unstreitig. Der AStA der Viadrina hat das ja in einem Testlauf auch unter Beweis gestellt. Das es womöglich fast nichts kostet oder kostengünstiger ist als eine Strab-Strecke, halte ich grundsätzlich ebenfalls für denkbar. Nur hier geht es um etwas anderes: es wäre ein deutliches Ja zum Fortbestand einer Tram in FFO, welche ich aus verschiedenen Gründen für unverzichtbar halte. Wenn man also an daran interessiert ist, dass FFO seine Tram behält, dann sollte man nüchtern und emotionslos an die Fakten herangehen.
Wenn die Linie 1 keine Wendeschleife erhalten könnte (aus Kostengründen) müsste sie aufgegeben werden, weil sie deutlich defizitär ist durch die langen Leerfahrten bis zu Wendeschleife. (die Zahlen die Heidi Borer hier gepostet hat, sind ja zunächst nur Verhältnisaussagen, die imho keine Wertung zulassen) Das würde bedeuten, dass Haltestellen wie Brunnenplatz und Magistrale nicht mehr bedient werden könnten. Die Einstellung dieser Strecke wäre wahrscheinlich.
Unter der Voraussetzung, dass eine Tram in FFO mittel- und langfristig eine Überlebenschance haben soll (Vollständigkeit der vorhanenden Linien plus Hinzugewinnung attraktiver Fahrtziele), ist es klar was icht tue, wenn eine Wendeschleife in der Lebuser Vorstadt teuer ist, als die Zubringerleistung bis zur Stadtbrücke. Das ist, emotionslos betrachtet, eine glasklare und kühl gerechnete Angelegenheit, fernab jeder politischer Diskussion, ob man nun die "Idee Europa" mag oder nicht.
Politik ist immer in der zwangsweisen Situation, kurzfristige Politik mit langfristigen Zielen zu betreiben. Das Individuum ist eigentlich aus verständlichen Gründen immer daran interessiert, möglichst kurzfristige Ziele auszugeben, so dass diese auch (innerhalb des eigenen Erwartungshorizonts) erreicht werden können. Auch aus diesem Grund halte ich nichts von direkter Demokratie, weil kein jetzt lebender, Entscheidungen mit Horizonten von mehr als 20 Jahren in der Lage ist zu treffen, sondern aus purem Egoismus und Eigennutz, seine "Felle" möglichst kurzfristig ins Trockene zu bringen. Und wie wir alle wissen, ist es ungleich leichter Entscheidungen für andere als für uns selbst zu treffen.
Guten Abend
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