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02.06.11 14:09 Nachrichten
Wulff betont die Integration beim Kirchentag

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6 Kommentare

03.06.2011 18:11:55

Reinhard Moysich

Bundespräsident behindert Integration!

Ich möchte der Aufforderung von Käßmann folgen und mich "für Gerechtigkeit und Frieden einsetzen".
 Darum kritisiere ich sehr die Aussage von Bundespräsident Wulff, der zum Thema Integration sagte: "Das Grundgesetz gilt für alle, egal, welcher Religion sie angehören".
 1. Hierbei berücksichtigt er nicht, dass sehr viele Menschen keiner Religion angehören; Nichtreligiöse werden somit indirekt diskriminiert!
 2. Das Grundgesetz bevorzugt massiv religiöse Menschen, z.B. mit Gottesbezug, Religionsunterricht an öffentlichen Schulen, Kirchensteuer; außerdem gibt es nur für Christen viele staatliche Feiertage.
 Diese extreme Bevorzugung ist nach derselben(!) Verfassung eindeutig verfassungswidrig und noch deutlicher klar menschenrechtswidrig!
 3. Die christliche Nächstenliebe - ohne die niemand sich zu Recht "Christ" nennen kann - beinhaltet das Gleiche wie die Grundregel der Menschenrechte:
 "Behandle andere Menschen so, wie du selbst behandelt werden möchtest!"
 Wenn Wulff also nicht möchte, dass in Deutschland nichtreligiöse Menschen massiv bevorzugt und somit religiöse Menschen zugleich ebenso benachteiligt werden, so müsste er sich sehr engagiert für Gleichbehandlung im Weltanschauungsbereich einsetzen!
 
 Nur "Gerechtigkeit und Frieden" gemäß den Menschenrechten kann die zurzeit weltanschaulich extrem gespaltene Gesellschaft zusammenführen.

03.06.2011 08:09:44

Helmut Zott

Koran lesen

Bundespräsident Christian Wulff sollte den für alle Muslime verbindlichen Koran lesen, um zu erkennen, wo die Schwierigkeiten für die Integration liegen.
 In der 4. Sure lesen wir den Vers 89, der in der Koranübersetzung von Max Henning folgendermaßen lautet: „Sie (die Ungläubigen) wünschen, dass ihr ungläubig werdet, wie sie ungläubig sind, und d ass ihr (ihnen) gleich seid. Nehmet aber keinen von ihnen zum Freund, ehe sie nicht auswandern in Allahs Weg. Und so sie den Rücken kehren, so ergreift sie und schlagt sie tot, wo immer ihr sie findet; und nehmt keinen von ihnen zum Freund oder Helfer …“
 Hier wird eindeutig zur religiös begründeten Ablehnung und Diskriminierung, ja sogar zum Töten von Menschen aufgefordert, deren „Schuld“ allein darin besteht, ein anderes Welt- oder Gottesbild zu haben. Das steht zweifellos im unüberbrückbaren Widerspruch zu der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte und zu unserem Grundgesetz.

02.06.2011 21:58:19

anti3anti

Si tacuisses,

philosophus mansisses!
 
 Jedes Volk verdient die Regierung, die es hat.

02.06.2011 21:34:39

Stefan Roth

Märchenstunde mit Onkel Wulff

Zu dem Indien - Vergleich kann ich dem og. Kommentar nur zustimmen, genau so ist es, zum Rest der aufgezählen Länder : bestenfalls ansatzweise demokratisch, oder Wunschdenken und Schönrederei. Den Satz, daß Wir uns den Zugereisten NOCH mehr öffnen sollten ( soll ich meine Wertsachen gleich auf die Straße stellen ? ), hätte er in " mehr Öffnung der Migranten gegenüber den Gastgebern" umformulieren müßen, denn um DAS Alles auszuhalten, was diese Schwachmaten aus Berlin uns zumuten, muß man wirklich gaaanz viel tolerant sein ,- oder völlig bekloppt !

02.06.2011 20:43:21

Isabel Kocsis

Kenntnisse unserer Politiker

Wulff nennt einige wenige Halbdemokratien, die angeblich mehrheitlich oder ganz muslimisch seien. Die einzige echte Demokratie, die ihm in den Sinn kommt, ist Indien. Nur- kann ein Bundespräsodent Deutschlands es sich leisten nicht zu wissen, dass Indien seit seiner Gründung mehrheitlich hinduistisch ist? Es kam zu religiösen Vertreibungen zwischen Pakistan und Indien, die den Anteil der muslimischen Bevölkerung in Indien auf etwa 12 Prozent reduzierte. Wenn die Prozentzahl zur Besorgnis der hinduistischen Parteien auch etwas angewachsen ist, so bleibt der Islam in Indien doch eine klare Minderheit. Dieser größten Minderheit folgen die Sikhs, die Christen, die Buddhisten, die Parsen, die Jains. Indien ist ein multireligiöser Staat und stolz auf diese Tradition, auch wenn es immer wieder Pogrome gibt. Es ist schon eine Schande, die Bundeskanzlerin hält sich in Indien auf und der Bundespräsident zeigt seine Unwissenheit.

02.06.2011 20:42:40

Isabel Kocsis

Kenntnisse unserer Politiker

Wulff nennt einige wenige Halbdemokratien, die angeblich mehrheitlich oder ganz muslimisch seien. Die einzige echte Demokratie, die ihm in den Sinn kommt, ist Indien. Nur- kann ein Bundespräsodent Deutschlands es sich leisten nicht zu wissen, dass Indien seit seiner Gründung mehrheitlich hinduistisch ist? Es kam zu religiösen Vertreibungen zwischen Pakistan und Indien, die den Anteil der muslimischen Bevölkerung in Indien auf etwa 12 Prozent reduzierte. Wenn die Prozentzahl zur Besorgnis der hinduistischen Parteien auch etwas angewachsen ist, so bleibt der Islam in Indien doch eine klare Minderheit. Dieser größten Minderheit folgen die Sikhs, die Christen, die Buddhisten, die Parsen, die Jains. Indien ist ein multireligiöser Staat und stolz auf diese Tradition, auch wenn es immer wieder Pogrome gibt. Es ist schon eine Schande, die Bundeskanzlerin hält sich in Indien auf und der Bundespräsident zeigt seine Unwissenheit.


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