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07.08.11 19:30 Brandenburg
MOZ-Chefredakteur Frank Mangelsdorf: "Eine Diktatur funktioniert, weil sie Notlagen ausnutzt"

Angesichts der leider oftmals unsachlichen Diskussion schließen wir die Kommentare für diesen Text.

84 Kommentare

09.08.2011 22:17:14

faules ei im omelette

Nein sagen konnte jeder!

Wem das Thema zum Halse raushängt, muss sich hier doch nicht daran beteiligen.
 Und dann wieder dass Totschlagargument "Nazi-Vergangenheit in der BRD" zu bemühen zeigt für mich, dass diese Kommentatoren den Umgang der BRD mit Alt-Nazis zu Recht verurteilen, Stasi-Helfer aber reinwaschen wollen.
 
 Ergibt irgendwie keine Logik.
 
 Es fragt sich doch, ob man nicht Vorteile verlor, wenn man nicht NEIN sagte.
 
 Als die Stasi versuchte, mich zur IM-Tätigkeit zu "bewegen", habe ich auch NEIN gesagt. Das war nicht einfach, aber es ging.
 
 Also bitte!

09.08.2011 21:53:23

Wolfgang

Nachsatz für die Zeitungsschreiberin

Als Zeitungsschreiberin muß man natürlich die Rechtschreibung aus dem ff beherschen, aber leider ist und bleibt Ihr Inhalt NULL!!!
 Weiterhin guten Urlaub und viele Grüßen an Herrn Mangelsdorf!!!

09.08.2011 21:47:27

Wolfgang

Armselig

Ich habe nur eine Antwort für Sie Frau Spranistin, sehr ,sehr armselig, wenn das Ihre einzige Antwort auf Ihr niveauloses Schreiben wae!!!!!!!!!
 Gute Nacht, suchen Sie sich ein anderes Orchesterinstrument.

09.08.2011 21:42:39

m.winter

sich zum stillschweigen verpflichten musste

Der Jurist Weberling bescheinigt Herrn Mangelsdorf, dass er „sich zum Stillschweigen verpflichten musste.“ MUSSTE?
 
 Das zeigt ein falsches Bild von der DDR-Wirklichkeit. Wir mussten uns nicht zum Stillschweigen verpflichten, wir konnten NEIN sagen. In meine Wohnung wollte die Stasi auch einziehen. Ich fand es ekelhaft, dass die Herren überhaupt dachten, ich würde sie unterstützen und habe abgelehnt. Ich wusste, dass ich deswegen meine bereits in den Westen ausgereiste Tochter vielleicht würde nie wieder treffen können. Aber ich wusste auch, niemand der Anstand vor sich selbst hat, lässt sich auf so was ein.
 
 An alle, die nicht in der DDR gelebt haben, besonders die jungen Leute: Glaubt solche Geschichten nicht! Es ist nicht wahr, wir mussten nicht die Stasi als Untermieter in unseren Wohnungen dulden.

09.08.2011 21:38:04

m.winter

frau

ist das forum schon jetzt- 21,36 uhr, wegen überfüllung geschlossen? stehen zu viele an?

09.08.2011 20:58:34

sopranistin

@ Wolfgang

@ Wolfgang
 Sehr geehrter Herr Wolfgang,
 ich würde Sie bitten, sich um einen Nachhilfeunterricht in deutscher Sprache zu bemühen. 4 Fehler in einem so kurzen Beitrag ist doch der eigentliche B.....t !
 Mir wurde bei Ihrem Text nicht speiübel, denn ich kenne diese Verfassertypen alias………
  „Ich kenne die Weise, ich kenne den Text,
 Ich kenn auch die Herren Verfasser;
 Ich weiß, sie tranken heimlich Wein
 Und predigten öffentlich Wasser.“
 
 Also, nicht verzagen, Duden und H. Heine fragen.
 Schön, dass um 22.00 Uhr diese(1. F: fehlt s) Forum geschlossen wird, denn beim Kommentar der Sop(2. F ohne h) hranistin kann einem speiübel werden.
  Nicht nur, dass sie vom eigentlichen Thema abschweift, nein sie schreibt auch solch einen B.....t !
  We(3.F fehlt l) cher Kommentatorenecke sie angehört, ist unschwer zu erkennen.
  So,(Leertaste) dass war(4.F fehlt ’s) und schönen Gruß an Herrn Mangelsdorf.
 Sopranistin, aus dem Urlaub 09.08.2011 21:30

09.08.2011 19:53:33

Marco Habeck

Ein erster Schritt Herr Mangelsdorf

Das sie den Mut gefunden haben nach über 60 Kommentaren in die Höhle des Löwen zu gehen. Das Thema Stasi ist eine sehr schwierige Sache man kann nicht pauschal darüber Urteilen man muss eben jeden Fall einzeln betrachten. Wie wir schon festgestellt haben trifft viele die Moralische Schuld einen System zusammengearbeitet zu haben. Das unschöne ist eben auch das sich die Überzeugungstäter gerne hinter den kleinen Fischen verstecken. Die Staatssicherheit lebte vornehmlich auch von Informationen wie " Herr xx Empfang Westbesuch" Aus erster Sicht harmlos. Diesen Leuten kann man verzeihen wenn sie Reue zeigen und Ihr damaliges falsches Handeln eingestehen.
 
 In erste Linie ging es ja in der Presse um ihre Frau. Nur nebenbei wurde Sie erwähnt. Würden Sie nicht in der Öffentlichkeit stehen hätte es niemanden interessiert. Wie sie schon festgestellt haben laut den Unterlagen die Sie dem Gutachter vorgelegt haben sind Sie ein kleiner Fisch. Da es um Ihre Glaubwürdigkeit momentan etwas schlecht bestellt ist glaubt Ihnen die Leser nicht. Im Zuge der Ermittlungen ihrer Frau kommen ewt. dann weitere Dinge auf den Tisch.
 
 Warum ist Ihr Handeln so verwerflich?
 
 Sie haben Privilegien genossen die andere nicht hatten. Laut Verfassung der DDR sind alle Bürger gleich. Aus damaliger und heutiger Sicht ist das Vorteilnahme. Sie haben in kauf genommen das andere zu Schaden kommen. Jeder Bürger wusste um die Staatssicherheit.
 
 Die Erkenntnis "Von diesen anderthalb Jahren meines Lebens, auf die ich nicht stolz bin" Ist nicht tief genug und distanziert sich nicht deutlich davon.
 
 Auch ihre Selbstdarstellung in der MOZ zeugte nicht davon das Sie etwas als falsch empfunden haben. Hier hätte Sie schon viel richtig machen können.
 
 Deswegen empfehle ich Ihnen so lange bis die Rolle ihrer Frau und auch Ihre geklärt ist den Stuhl des Chefredakteur einen unbelastet Mitarbeiter zu übergeben.
 
 Die Chance dort hin zurückzukehren hängt davon ab wie Sie zu dem damaligen System stehen und in erste Linie wie ehrlich Sie gegenüber Ihren Lesern sind. Sollte es weitere Dinge geben wäre es von Vorteil wenn man Sie in Ihrer Zeitung ließt und nicht in der Bild.
 
 Allen anderen möchte ich sagen neutrale Zeitungen gibt es nicht. Jeder Journalist Redakteur hat eine Politische Meinung. Auch die Politik versucht die Presse zu beeinflussen. Wie das Funktioniert konnte man beim ZDF sehen. So kann man unbeliebte Beiträge verhindern.
 
 Genau das vermissen die Leser der Moz unverblümt fragen stellen und Gefühl für gut gemachten Journalismus. Nicht schlechte Beträge von Volontären zusammengetragen. Keine einseitige Berichterstattung durch die rote Brille. Was in der Region erreichen und dem Leser das Gefühl geben das ist meine lokale Zeitung und kein Schmierblatt. Ihre Aufgabe oder die des Nachfolgers.

09.08.2011 19:45:13

Wolfgang

Schließung des Forums

Schön, dass um 22.00 Uhr diese Forum geschlossen wird, denn beim Kommentar der Sophranistin kann einem speiübel werden.
 Nicht nur, dass sie vom eigentlichen Thema abschweift, nein sie schreibt auch solch einen B.....t !
 Wecher Kommentatorenecke sie angehört, ist unschwer zu erkennen.
 So,dass war und schönen Gruß an Herrn Mangelsdorf.

09.08.2011 19:38:28

Controler

Merkwürdig

ist schon merkwürdig, wenn der Herr Mangelsdorf für seine Reinwaschung auf eine juristische Prüfung des Herrn RA Weberling verweist. Denn Herr Weberling ist ja wohl der Haus- und Hofanwalt der MOZ, der die presserechtlichen Sachen gegen Entgelt bearbeitet.Von wem wird Herr Weberling bezahlt? Na? Na klar, von der MOZ.
 
 Auch als sehr unangenehm stößt auf, dass dieses Forum ab heute 22 Uhr gesperrt werden soll und die Diskussion auf die Leserecke der Printausgabe verlagert werden soll. Das Kalkül liegt wohl offensichtlich darin, die Diskussion - im Vergleich zur schnelllebigen Onlinediskussion - zu verlangsamen und dann zum Erliegen zu bringen.
 
 Wie in Ägypten und Syrien, wo die Onlinesysteme auch abgeschaltet wurden, um die Menschen auszubremsen.
 
 Bäh.

09.08.2011 19:17:23

Bärbel

Nicht schuldig - gezwungen

Wenn man eine Verschwiegenheitserklärung für das MfS unterschreibt und seine Wohnung für konspirative Treffen zur Verfügung stellt ist man zumindest "Handlanger für die Stasi" gewesen. Herr und Frau Mangelsdorf haben sich auf diesem Wege eine Wohnung beschafft und diese auch noch teils finanziert bekommen. Ich hatte genauso eine Einraumwohnung wie Frau Mangelsdorf. Alterberliner Mietskaserne, das Klo halbe Treppe, wenn die Waschmaschine zeitgliech mit der der Nachbarn lief, flog die Sicherung im Keller raus. In dieser Wohnung haben wir zu dritt gelebt. Aber nie hätten wir uns für sowas benutzen lassen.


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