30.09.11 19:39 Berlin/Brandenburg
Jüdisches Museum bricht Schultour nach antisemitischen Äußerungen ab
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15 Kommentare
04.10.2011 16:28:13
Bunzelbürger
Selbstbewusste Kinder ohne Schuldgefühle
Ich halte von Veranstaltungen bei denen Kindern Schuldgefühle eingeredet werden ja überhaupt nix.
Dieses ganze Schuldkult gebrabbel braucht kein Kind, im Gegenteil das Selbstbewusstsein sollte auch in der Schule gestärkt werden, aber statt dessen werden ihnen Berge von Leichen gezeigt und ihnen erzählt das ihre Großeltern Mörder waren.
So etwas ist für die Entwicklung eines Kindes gewiss nicht förderlich und deshalb haben meine Kinder, bei solchen Veranstaltungen grundsätzlich SCHULFREI.
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03.10.2011 07:00:07
Dignitas
Die Schuldigen sind nicht mehr unter uns!
Hier haben die Museumsmitarbeiter einfach nicht verstanden, was deren Aufgabe ist. Wie ist es moeglich, dass die Mitarbeiter des Museums beim geringsten Widerstand waehrend der Auffrischung des Schuldkults sich beleidigt und natuerlich geschockt zurueckziehen, wenn 8.Klaesser dummes Zeug erzaehlen? Gerade dann gilt es doch Ueberzeugungsarbeit bei den jugendlichen Kindern zu leisten. Was tun diese Leute? Die sagen ihren Vortrag ab. Ich sehe den Auftrag dieser Leute als nicht erfuellt und sollten von deren Arbeitgeber abgemahnt werden, wegen nicht Erfuellung des Arbeitsauftrages.
Mittlerweile haben wir die dritte , vierte Generation nach dem Krieg. Ich zaehle mich zur dritten Generation und ich bin nicht mehr der Meinung, das im Deutschen Technikmuseum ein Waggon stehen muss, mit dem Hinweis das in einem solchen Waggon Menschen abtransportiert wurden. Fuer dieses Thema gibt es wirklich andere Museen, die sich zustaendig fuehlen sollten.
Uebrigens empfehle ich meinen Kindern immer, auf solchen Veranstaltungen und Grundsaetzlich ueber diese Themen oder wenn bekannt ist das Lehrer Gruene sind, einfach den Mund zu halten, wenn diese das Gefuehl haben den Pfad des politisch korrekten Beitrages zu verlassen. Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste, denn man sieht ja, man hat dann sofort mit der Polizei zu tun.
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02.10.2011 10:56:46
Mops
Schuldkult
"Wenn an hunderten Schulen der Vortrag des jüdischen Museums ohne Murren und Konflikte seitens der Schüler über die Bühne gegangen ist, dann zeugt das von was? "
Woher wollen Sie das wissen?
Vielleicht ist da das Gemurre nur nicht bis an die MA des Jüdischen Museums gedrungen. Ich bin in den 90ern zur Schule gegangen und schon damals hat die meisten Schüler der Schuldkult und die systematische Erziehung zu "alles Deutsche ist böse" angenervt.
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01.10.2011 17:12:33
Thore
Antwort auf drei Fragen eines Nachdenkers
1. Es zeugt von besser erzogenen Schülern und einem ruhigen Ablauf der Veranstaltung.
2.Wenn Jemand einen Dr.-Titel trägt und sich herausstellt, das er den Titel zu Unrecht trägt, beweist das nicht, dass andere mit oder ohne Dr.-Titel besser oder schlechter sind sind als der falsche Dr.... verstanden?
3. ... insofern halte ich gar nichts von Titeln und Lippenbekenntnissen
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01.10.2011 15:37:30
tztztz
toleranz
schickt doch mal das jüdische museum oder einen christlichen pfarrer nach berlin an eine schule mit hohem migrationshintergrund. dort wird man dann die toleranz sehen.
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01.10.2011 15:07:31
Nachdenker
Fragen an Thore
@thore
Wieder gehen sie nicht auf meine Fragen ein:
Wenn an hunderten Schulen der Vortrag des jüdischen Museums ohne Murren und Konflikte seitens der Schüler über die Bühne gegangen ist, dann zeugt das von was?
Es werden ja dann auch Schulen ohne Titel "Schule gegen Rassismus" dabei gewesen sein, von denen man erwarten müsste, dass dort Rassismus an der Tagesordnung wäre, wozu sonst der Titel?
Was halten sie von solchen Lippenbekenntnissen?
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01.10.2011 14:13:43
Thore
Ganz einfach Nazi-Gebrabbel
@Marat: Schulen sind unter anderm deshalb staatlich, weil sie den Schülern auch die Ideen des Staates, indem sie aufwachsen, vermitteln sollen. Die Erziehung durch die Eltern sollen sie ergänzen. Bei besonders extremen politischen oder religiösen Elternhäusern (Schulen) auch zum Widerspruch gegen die Elternhäuser (Schulen) anhalten. Das ist gut so und Vorraussetzung für Weiterentwicklung. Sonst hätte es keinen Jesus, keinen Luther (King) und kein Ende der DDR gegeben. Das neue oder alte Ideen, die Eltern an ihre Kinder weitergeben, nicht immer gut sein müssen, zeigt das Dritte Reich von seinem Anfang bis zu seinem Ende.
@Nachdenker: Da ich wirklich nachdenke, bin ich nicht bereit, mich auf Diskussionen zu dem sehr komplizierten Nahost-Konflikt in diesem Forum einzulassen. Nur soviel: die These, dass Israelkritik identisch mit Antisemitismus wäre, ist natürlich falsch. Die Schüler haben aber antisemitische Äusserungen von sich gegeben. Das ist keine Israelkritik, sondern ganz einfach Nazi-Gebrabbel. Punkt
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01.10.2011 11:27:35
Marat
Meinung sagen
Diese Schüler sind noch nicht so dressiert oder eingeschüchtert wie der überwiegende Teil der Menschen in Deutschland. Sie sagen was sie denken – und das ist gut so.
Im Grunde hat diese Wanderausstellung ein bestimmtes, Nachdenkern sicherlich bekanntes Ziel, die Kinder und Jugendlichen ein bestimmtes Weltbild zu vermitteln.
Es kürzlich las ich von einem großen Geschrei, weil eine NPD-CD vor Schulhöfen verteilt worden sei. Das war dann wohl nicht politisch korrekt und man rief die Polizei. Schließlich sind wir ein demokratischer Staat, wo nicht jeder Geächtete seine Meinung sagen darf.
Mir wäre es lieber, dass man die Schüler aus keiner Richtung in der Schule politisch beeinflussen sollte. Sie sollen lernen um im Leben bestehen zu können. Die politischen Überzeugungen könnten die Eltern vermitteln. Schließlich sind sie die Erziehungsberechtigten und nicht die Schule.
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01.10.2011 11:10:03
Nachdenker
Empörung statt nachdenken
@Thore
Danke für ihren Beitrag, offenbahrt er doch allzu gut eine Geisteshaltung, die mit dem Satz "Es kann nicht sein, was nicht sein darf" auf den Punkt zu bringen ist.
Wenn an hunderten Schulen der Vortrag des jüdischen Museums ohne Murren und Konflikte seitens der Schüler über die Bühne gegangen ist, dann zeugt das von was?
Es müssen ja dann auch Schulen ohne Titel "Schule gegen Rassismus" dabei gewesen sein, von denen man erwarten müsste, dass dort Rassismus an der Tagesordnung wäre, wozu sonst der Titel?
Auf meine Einlassung, wie es denn mit dem neuen aktuellen Antisemitismus, wie er von Migranten mit Nahosthintergrund hereingebracht wird aussieht oder auch von Teilen der Linksextremen Szene bis zur Linken subtil als Israel-Bashing betrieben wird, gehen sie erst gar nicht ein.
Nein. Sie fordern, dass der der darauf hinweist, gemeldet und angezeigt gehört. * Satzteil entfernt - d. Red ehrenrührige Unterstellung
Auch die Reaktionen der Politiker sind übliche und zu erwarten.
Empörung statt nachdenken.
*Passage entfernt - d. Red
Titel wie "Schule ohne Rassismus", sind doch nur Lippenbekenntnisse. Schüler kommen und gehen, aber der Titel bleibt.
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01.10.2011 08:35:25
Thore
@MOZ: Achtet auf Eure Kommentatoren
Wenn das Projekt des Jüdischen Museums an mehreren Hundert Schulen schon gezeigt wurde, darf man eine gewisse Erfahrung der Veranstalter vorraussetzen. 8-Klässler haben die Angewohnheit, dümmste Sprüche zu wiederholen, die sie in unserer an Sprüchen übervollen Welt reichlich hören können. Damit werden geschulte Museums-Mitarbeiter wohl umgehen können. Eine Variante, die auch andere Pädagogen mitunter anwenden müssen, ist das Rufen der Polizei. Ob das dort vor Ort angemessen war, wenn die Lehrer nicht (maß)regelnd eingegriffen haben, müssen die handelnden Schüler, Lehrer und Museumsmitarbeiter mit sich und nun dem Staat ausmachen.
(* Passage entfernt - d. Red. an den Autor: Die Kritik ist angekommen. Aber bitte keine persönlichen Anfeindungen. )
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