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Von „zu teuer“ bis „gute Idee“

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28 Kommentare

08.10.2011 15:45:42

Beobachter

Straßenbahnen in Städten vergleichbarer Größe

Es wäre sicherlich den Verantwortlichen der Stadt dringend zu empfehlen sich mal in Städten wie Brandenburg an der Havel, Görlitz oder in noch Kleineren wie Halberstadt und Nordhausen umzusehen und zu "studieren" wie die ihre TRAM zukunftsfähig gemachte haben. Diese teilweise unerträgliche Diskussion muss endlich aufhören. Für eine abschließende Entscheidung ist es höchste Zeit.

08.10.2011 15:34:39

Kritischer Leser

@ EIN EINFACHER BIKER

Natürlich gebe ich Ihnen Recht. In dieser Stadt , an diesem Fluss und mit diesem Rathaus muss man endlich mal bereit sein, eine Entscheidung auf der Basis einer betriebswirtschaftlichen Untersuchung zu fällen.
 
 Die Straßenbahn in Frankfurt (Oder) muss nicht aus der Tradition heraus für alle Zeiten gut sein. Für die Zeit ihrer Anschaffung und auch offensichtlich bei über 80.000 Einwohner bis 1990 war sie das Verkehrsmittel für Frankfurt (Oder) und wurde aber auch schon durch Busse ergänzt. Jede Zeit hat ihre Lösungen, dass ist auch gut so.
 
 Nun muss es doch mal einen aussagefähigen und kompetenten Entscheidungsträger im Rathaus geben der sagt, es gibt eine neue Zeit und das ist die Zeit des Busverkehrs oder der Straßenbahn. So einen Eiertanz der veranwortlichen Amtsbrüder darf man und kann man nicht hinnehmen.
 
 Die Partnerschaft zu Slubice hängt zu 100% nicht von dem Verkehrsmittel ab, welches die Oderbrücke überqueren soll. Oder auch nicht überquert.
 
 Dem Bürger ist es doch egal, womit er von A nach B kommt. Dem Bürger ist aber diese Schwammigkeit nicht egal und auch das Hinhalten über Jahre.
 
 So langsam wird es doch eine Lachnummer wenn mann die Tastaturanschläge zählen würde, die hier als Kommentare zum Thema Straßenbahn gemacht wurden. Was ist passiert - nichts !!!!

08.10.2011 12:01:55

ein einfacher Biker

@Kritischer Leser

sie Schreiben an PROBUS, dass sie dessen zugegebenermaßen etwas polemische Formulierung Überall werden Tram zurrück gebaut stattessen Busse eingesetzt weil Tram zu teuer sind als wissenschaftliche Aussage ansehen, die das Papier nicht wert sei auf dem sie geschrieben ist!
 
 Si mögen ja Recht haben, aber die Grundaussage verbunden mit dem Sparzwang vieler Kommunen ist richtig und stellt sich für jede einzelne Kommune mit einer Straßenbahn spätestens dann, wenn neue Straßenbahnzüge erworben werden müssen...
 
 Und Grundlage dafür sind wissenschaftliche Untersuchungen wie z.B. diese hier:
 http://www.isr.tu-berlin.de/projekte/busersatzverkehr/finanzierung/betriebswirtschaftliche_bewertung.html
 
 einfach mal nachlesen und dann die Haltung zur Straßenbahn überdenken...
 Als kleiner Tip noch, in der Untersuchung geht es um Berlin... Vergleichen Sie einfach auch nochmal die Fahrgastkapazitätszahlen für Ffo mit denen von Berlin und schauen dann noch mal auf die Wirtschaftlichkeitsvergleichszahlen zwischen Bus und Bahn
 
 Es ist einfach nur zum Heulen, dass hier ohne einen Cent in der Tasche für die betriebswirtschaftliche Unterhaltung eines solchen Prestigeprojektes in der Zukunft überhaupt eine solche Diskussion führen muss...
 
 Hier frage ich mich immer wieder was für Traumtänzer da unterwegs sind.
 
 Ich habe nichts gegen Visionen, aber ich lebe in einer realen Welt und eh ehe Visionen in die Tat umgesetzt werden, muss man deren verträglichkeit und Kompatibilität mit der realen Welt auch prüfen...
 Die AUtoindustrie mit Ihren Konzeptcars auf den divbersen Messen macht es doch vor. Oder hat schonmal jemand solche Fahrzeuge im realen Straßenverkehr mit Ottonormalautofahrer am Steuer gesehen?
 
 Und als Sahnehäubchen kann man dann am Ende auch noch die Flexibilität eines Busses mit der einer Tram vergleichen, wenn mal wieder an einer Straße etwas ausgebessert werden muss...

07.10.2011 00:49:22

Dignitas

Na hoffentlich!

Solche Sätze wie Sie hier schreiben muss man sich wirklich nicht antun.
 Dieser Vergleich mit dieser Nazigroesse war sehr wohl angebracht, denn der hat genau so einen Sch.... von sich gegeben. Man könnte auch sagen Sie klingen wie ein kommunistischer Demagoge. Alles kommt auf das gleiche heraus.
 Das hat man hier wohl hinzunehmen.
 Genauso, wie dieser Kommentar der gelöscht wurde, müsste ihr Versuch der kommunistischen Volkverhetzung genauso gelöscht werden.
 Bleiben Sie ihren europäischen Gedanken treu. So ähnlich würde die beschriebene nazigroesse das ja auch sehen. Nicht wahr?!
 Und wenn Sie meinen, dass 10 Millionen Peanuts sind, ja dann kann ich mir teilweise auch die Entstehung der europäischen Finanzkrise erklären.
 In diesem Sinne auf Ihre Treue und mit Hurra in den europäischen Untergang. Koste es was es wolle.

06.10.2011 13:20:52

Europäer

Das war´s !

Das war es liebe MOZ.
 Sicher gibt es unterschiedliche Auffassungen, aber das sie als MOZ einen Vergleich mit einer NAZI-Größe veröffentlichen, ist schon stark !
 
 Ich bleibe meinem europäischen Gedanken treu und verzichte auf weitere Beiträge auf ihren Seiten.

06.10.2011 11:52:37

Europäer

@D. WOLF, @ DIGNITAS-Wie hätte sie es gern?

Wie hätte sie es denn gern?
 
  Panzerkettengerassel in den Masurischen Wälder, gesprengte Autotunnel in den Alpen, Stellungen von Panzergrenadieren in der Lüneburger Heide und ein paar Lanstreckenraketen auf Paris, Hamburg und Poznan.
 
 Das all dieses nicht stattfindet, dafür gibt es eine europäische Gemeinsamkeit. Auch aus den Lehren des 2.Weltkrieges. Sicher ist jedes Gemeinschaftswerk immer verbesserungsbedürftig, doch der Grundgedanke der EU ist einzigartig.
 
 Da sind ein paar Meter Straßenbahngleise ein Peanuts ( Ausdruck für Kleinigkeiten oder unbedeutende Geldsummen).

06.10.2011 08:06:05

D. Wolf

D. Wolf

An den "Europäer" und Gleichgesinnte.
 
 Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, das das Ergebnis der Geschichte zurückgedreht werden soll.
 Was der Krieg, den ich mit Scham bedenke, nicht erreicht hat, soll über Infilrtration korrigiert werden.
 Ich will die ehemaligen Ostgebiete nicht zurück. Ich will in Frieden mit dem Status Quo leben, da nur damit ein Überleben möglich erscheint.
 Also, wer mit Gewalt etwas will, was nicht dem Willen der Mehrheit entspricht, der sollte mal über sein Demokratieverständnis nachdenken und nicht Andersdenkende diffamieren.
 
 So, nun könnt Ihr über mich herziehen.

06.10.2011 01:23:01

Dignitas

@Europaer

Buerger die sich voller Stolz den Nick Europaeer zulegen, sollten wissen, das das Wort Europaeer in dem Zusammenhang was Sie da zusammenhanglos von sich gegeben haben, eher als Schimpfwort zu sehen ist.
 Sie als Vorzeigeeuropaeer zeigen uns welch abstruse Gedankengaenge "Die Europaeer" haben.
 Versuchen Sie mal nicht nur die MOZ zu lesen, sondern auch andere wirklich grosse Zeitschriften. Sie werden merken, das dieses Europa kurz vor seinem finanziellen Zusammenbruch steht. An die zukuenftige Kausalkette moechte ich garnicht denken.
 Aus diesem Grund wuerde ich wirklich sparsam mit dem Wort Europaeer umgehen oder ihr "Europaeer" stellt eben weiterhin dieses geballte, politisch gewollte Unwissen wegen Instinktlosigkeit zur Schau.
 In Europa geht es wahrhaftig nicht mehr nur um ein paar Bahngleise, hier geht es um das europaeische Ganze.
 
 So wie hier im zitierten Text von Ihnen.
 
  "Deutschland und Mitteleuropa erleben zur Zeit die friedlichste und auch reichste Epoche seit der Geschichtsschreibung. Was machen da einige Meter Straßenbahngleise?"
 
 Ohne Worte!

05.10.2011 22:06:57

Kritischer Leser

@PROBUS

Eine berechtigte Frage @PROBUS, wie definiert man oder wo ist " überall"?
 
 Jede wissenschaftliche Arbeit, die so beginnt, ist das Papier nicht wert auf dem sie geschrieben ist!

05.10.2011 16:58:55

ProBus

Gefördert wird der Bau, unwirtschaftlich ist der Betrieb

zu 1. überall werden Tram zurrück gebaut stattessen Busse eingesetzt weil Tram zu teuer sind. Deshalb muss man extra eine Studie bestellen die das Gegenteil behauptet.
 
 zu 2. Der Bau wird zu 85% gefördert nicht der Betrieb! Betrieb -> siehe 1.
 
 zu 3. unwirtschaftlich bleibt der Betrieb egal wer die Strecke baut.
 
 zu 4. einen Bus wollen sie nicht weil sich dadurch die Unwirtschaftlichkeit beim Betrieb wegen zu geringer Nachfrage sofort herausstellen würde. den Leuten ist es egeal ob sie mit Reifen oder auf Schienen fahren. der bus könnte längst fahren
 
 zu 5. das wäre ja noch schöner, unwirtschaftlich hoch 2
 
 zu 6. das wäre bei einem test mit dem Bus leicht zu widerlegen
 
 zu 7. beim Bus brauchte man garkeine Straßensanierung
 
 zu 8. siehe 1.
 
 zu 9. die Straßenbahn ist eine Straßenbahn, ein Bus ein Bus. Was sie machen ist Propaganda.
 
 zu. 10. die Studie hätte man sich sparen können. jeder mit etwas Verstand weiss dass sich eine Tram nicht rechnet.
 
 zu 11. Dafür gäbe es viele andere Mittel als eine unwirtschaftliche Tram.
 
 letztlich wird nur ein teil des Baus gefördert und die Stadt muss auch zuzahlen. Den unwirtschaftlichen Betrieb dann zu 100%. Warum hat man nicht längst einen Bus probeweise fahren lassen. Dann wäre die Diskussion schnell erledigt.


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