11.11.11 19:45Bernau Momentaufnahmen aus dem Dosto
Angesichts der leider oftmals unsachlichen Diskussion schließen wir die Kommentare für diesen Text.
39 Kommentare
17.11.2011 16:15:04
Die Redaktion
Kommentare gesperrt
Liebe Leser,
da sich die Zahl der Diskussionsbeiträge zu anderen Themen häuft und der Ton immer unangemessener wird, sperren wir die Kommentarfunktion für diesen Artikel.
Wir freuen uns über Lesermeinungen. Auch über kontroverse. Aber unsachlichen Äußerungen möchten wir keinen Raum bieten.
Wenn man sich ernsthaft mit der Situation von Jugendeinrichtungen beschäftigt und mit ihnen redet, dann erfährt man, das es günstige und ungünstige Zeitpunkte gibt. Da geht es alle Einrichtungen ähnlich.
Auch hier ist die Bürokratie und die erfordert zu verschiedenen Zeiten mehr oder weniger Papier.
Im Moment ist es sehr viel. Wie gesagt für alle Einrichtungen. Und wenn dann, na fast völlig wertfrei, diverse Presseartikel und Gespräche mit vielen verschiedenen Stellen für einen Klub dazukommen, kann die Zeit mehr als knapp werden. Da bleibt manchmal für die eigentliche Arbeit zu wenig Zeit übrig. Das ist ein sachliches Faktum. Und dafür habe ich Verständnis. Denn es geht neben Sozialarbeiter auch immer noch um junge Menschen.
Und diese jungen Menschen haben eine eigene Meinung, eigene Erfahrungen, die sie z.B zu möglichen Handlungen und Aussagen bringt. Die bringen sie meist mit, man kann keine Person wahllos füllen, hatten Erfahrungen im Elternhaus, in der Schule auf der Straße...
Ich bin auch schon etwas älter und habe Verschiedenes erfahren.
In meiner Zeit als Jugendarbeiter arbeitete ich mal mit einer Gruppe von 13 bis 14jährigen weiblichen und männlichen Jugendlichen zusammen, wo sich mit der Zeit die Jungs Richtung "rechts" entwickelten und die Mädchen eher Richtung "links". Sie waren in einem gleichen Projektangebot integriert und wählten doch selbst ihren Weg. Ich arbeitete weiter mit ihnen, nur sie wollten irgendwann mal nicht mehr eine Clique sein.
Was wir alle für unser Arbeitsfeld brauchen, sind Anregungen und Meinungen von Außen. Deshalb finde ich Kritik wichtig und hilfreich, aber Beschimpfungen und Behauptungen bringen keine Klärung und keine Verständigung zwischen Streitparteien.
Naja, in einem Punkt kann ich Herrn Valentin wohl recht geben, eine sachliche Diskussion ist hier anscheinden nicht möglich. Wozu er aber aus meiner Empfindung auch nicht beigetragen hat.
Da ich seit langem mal wieder auf dieser Seite bin, verwundert mich Ihre direkte Ansprache ein wenig. Ich halte die Diskussion hier schon lange für nicht mehr sehr zielführend und beteilige mich eigentlich auch aus Zeitgründen nicht daran. Aber sei`s drum: Ich kenne Sie nicht, also kann Ihr Kommentar hier durchaus unter Pseudonym erschienen sein. Ansonsten erinnert mich die Art, wie Ihre Anschuldigungen vorgebracht werden, wieder an die berüchtigte "Antifa".-Broschüre:, die ja nun niemand zu verantworten hat. Es wird etwas behauptet und möglichst breitgestreut. Irgendwann wird es dann dank Internet schon wahr. Die Idee stammt übrigens von Goebbels, nur dass der das Radio benutzte.
@Florian Görner: Noch nie habe ich nach der Lektüre eines Kommentars wie des Ihren so geweint. Nicht darüber, dass man im Dosto jetzt nächtelang durcharbeiten muss. Dass sollte die Stadtverwaltung für unser Geld auch erwarten. Nicht darüber, dass man nun in diesen Nächten "das Dosto verteidigen muss" - warum eigentlich ? Ich dachte bisher immer, die Broschüre samt Verleumdungen stammt nicht daher. Man könnte sich doch jetzt zurücklehnen, die einstweilige Verfügung Verfügung sein lassen - weil man mit ihr nichts zu tun hat - und endlich die Arbeit machen, für die man bezahlt wird. Auch, dass man sich "am Pranger" fühlt, stimmt mich überhaupt nicht traurig. Dieses Gefühl hatte ein völlig unschuldiges Mitglied meiner Familie bereits vor zwei Jahren,.als ich für die BVB/FW kandidierte.
Nun könnte wieder ein Super-Antifaschist denken: Selber schuld, wenn die Frau mit dem verheiratet ist. Deshalb ist dieser Super-Antifaschist dann in meine Augen eben ein Nazi.
Nein, ich bin tot traurig darüber, dass ein junger Mensch wie Sie es völlig in Ordnung findet, dass eine staatlich bezahlte Jugendeinrichtung Kinder zu einer sogenannten Systemkritik und zu Intoleranz erzieht und beim Kampf gegen Nazis vor's Loch schiebt. Und dass es scheinbar - ich sage scheinbar, denn die Kommentare hier sind eben mehr oder weniger anonym - Eltern gibt, die das noch ganz toll finden, wenn ihre Kinder ihre Gesundheit gegen Nazis riskieren. Und ihre Kinder in einen Jugendklub schicken, wo sie ganz offensichtlich verhetzt werden. Merken Sie eigentlich überhaupt noch etwas?
Noch eine kurze Bemerkung oder besser gesagt: einen Rat von einem älteren Menschen, der schon einiges erlebt hat: Die Ausrede, dass die "Vida-Kampagne" die Arbeit der Pädagogen des Dosto einschränkt und dass die MOZ einen ungünstigen Zeitpunkt erwischt hat, zieht nicht. Wir haben Marktwirtschaft. Es ist daher angesagt, dass ich - wenn mein Chef oder die Zeitung genauer hinguckt - etwas schneller und besser arbeite. Aber vielleicht war ja eben doch nichts - oder niemand - zum Arbeiten da?
Und wieder schwadroniert Herr Görner vom Kampf gegen Nazis
"Ja ich WILL dass das Dosto als linker Jugendclub und als Freiraum weiter machen kann! Es MUSS solche Projekte der linken Jugendkultur geben!
Es MUSS also ein LINKER Jugendclub sein? Ein neutraler Träger kommt gar nicht erst in Frage? Zeugt von sehr Ideologischer Voreingenommenheit, und davon, dass es nicht vorwiegend um allgemeine Jugendarbeit geht, sondern um politische Ziele. Jugendclubs werden vom Staat für allgemeine Kinder- und Jugendarbeit bezahlt, nicht für die Beeinflussung der Kinder und Jugendlichen im Sinne einer bestimmten politischen Richtung.
"Sie Brauchen mir keine Beweise zu liefern weil es keine Beweise gibt!"
Sie schließen bereits von vornherein aus, dass es Beweise gibt. Man soll sie ihnen daher gar nicht erst präsentieren. Das spricht Bände.
"Wenn die Antifa Eberswalde sich dann bei Bäcker Wiese trifft, ist Bäcker Wiese nicht die Antifa."
Wenn Bäcker Wiese dutzende gemeinsame Veranstaltungen mit der Antifa macht, der Antifa bei der Rekrutierung von Nachwuchs hilft und Veranstaltungen auf seinem Grundstück veranstaltet, um der Antifa Geld zu besorgen, dann schon.
"Das mit den Umgang mit Rechten Veranstaltungen hat nichts mit Selbstjustiz zu tun. Vielmehr ging es mir um alle legale Mittel, solche Veranstaltungen zu verhindern und wenn das nicht geht, wenigstens ein Zeichen zu setzen."
Für die Anwendung "legaler Mittel" und das "setzen von Zeichen" ist die Antifa ja bekannt.
"Oder denken Sie nicht auch, dass man Veranstaltungen von Rechten möglichst verhindern sollte?"
Die Auslegung der Antifa von "Rechts" ist leider SEHR breit. Prinzipiell wird alles angegriffen, was nicht links ist. Womit haben es die Gläubigen und die CDU verdient angegriffen zu werden? Was hat beispielsweise BVB / Freie Wähler so schreckliches getan, dass sie seit Jahren als Nazi und Rechtspopulisten beschimpft werden?
"Die Inernetseite "riotinfo.de" existiert nicht. Sollten Sie "Inforiot" meinen, dann muss ich feststellen, dass es diesen Link nicht gibt."
Ja, ich meinte Inforiot.de Sorry, dass ich mich bei den Namen linksextremer Seiten nicht so gut auskenne wie Sie. Und den link gibt es nicht? Was ist dann der 8. Link: http://dosto.dosto.de/ Aber vermutlich haben sie schon Bescheid gesagt, dass der Link entfernt wird.
"sowie ich feststellen würde, dass irgendjemand Gewalt gegen Andersdenkende im Dosto organisiert, würde ich intervenieren."
Wo haben sie denn mal interveniert?
Noch ein Kommentar - Einer geht noch vor dem Schlafen gehen
Weil der Stress seinen Jugendclub zu erhalten eh schlafraubend ist... :)
Der Hinweis auf die 150 rechten Morde ist keine Themenablenkung. Er soll zeigen wie hier der Begriff Extremismus verwendet wird, nämlich unsachlich.
Der alte Trick aus dem Klaten Krieg: Unser Feind ist der Kommunismus es ist genau so totalitär wie der Faschismus. Also Faschismus=Kommunismus (oder rotlackierte Faschisten), so fällt es uns leichter den "Feind" zu bekämpfen. Das mochte damals in den 50er/60er Jahren mit Stalin und Konsorten noch hinhauen. Wenn man die selbe Technik auf einen Jugendclub anwendet, kommt man schnell bei der Verharmlosung des Rechtsextremismus an.
Das mit den Umgang mit Rechten Veranstaltungen hat nichts mit Selbstjustiz zu tun. Vielmehr ging es mir um alle legale Mittel, solche Veranstaltungen zu verhindern und wenn das nicht geht, wenigstens ein Zeichen zu setzen. Ich denke da an den NPD-Parteitag in Neuruppin. Oder denken Sie nicht auch, dass man Veranstaltungen von Rechten möglichst verhindern sollte?
Das Argument über den Verfassungschutzbericht ist keine Rechtferigung sondern eine Klarstellung, dass das Dosto nicht beobachtet und im VS beschrieben wird, wie Sie suggerieren wollten. Im aktuellen VS-Bericht wird gar nicht über die Antifa berichtet nur über einzelne Veranstaltungen an die die Antifa u.a. mitwirkte. (und das auch noch falsch!)
Natürlich muss das Dosto nicht erst im Bericht auftauchen. Der VS ist aber keine Heilige Kuh: Im aktuellen Bericht sind etliche Stellen geschwärzt, nachdem der Club JWP aus Neuruppin genau die selben Debatten erfolgreich hinter sich gebracht hat, wie das Dosto hier in Bernau. Dort wurde eine ebensolche Hetzkampange gestartet und das JWP kam prompt in den Bericht. Dann stellte sich heruas, dass die Faktenlage doch etwas anderes lag und das JWP wurde nicht mehr erwähnt. Nicht alles was im VS-Bericht steht muss absolut wahr sein.
Deshalb zählt für mich nicht in erster Linie die Anwesenheit im VS-Bericht, sondern ob ICH mich mit den Gepflogenheiten in der Einrichtung identifiziere. Bzw. im Umkehrschluss handele ich bei Nazi-Organisationen nicht erst, wenn die im VS-Bericht auftauchen.
Herr Vida... ähm Tim, durch Wiederholen der immer gleichen (falschen) Argumente mit lächerlichen "Fakten" kommen wir hier nicht weiter.
Sehen Sie wie ich Sie wiederlege:
Die erste "Schutzbehauptung" wurde so nie gesagt, es wurde gesagt: "Das Dosto ist nicht die Antifa". Gleichwohl finden dort Antifa-Veranstaltungen und Aktionen statt, was nie geleugnet wurde, im Gegenteil. Ein Blick ins Internet enthüllt weiterhin, dass solche Veranstaltungen in zahlreichen anderen Orten im Barnim stattfinden, diese Orte sind dann auch nicht mit der antifa gleich zu setzen.
Beispiel:
Wenn sich die AntfaschistInnen im Zickenschulze treffen, ist dieser dann eine extremistischer Laden? Zickenschulze=Antifa? Wohl eher nicht...
Im Übrigen ist die politische Bildung im Dosto nur eins von vielen Projekten.
zweite "Schutzbehauptung": Es geht um die Antfa in Bernau und die Aktivitäten im Dosto. Wenn jemand in Cottbus oder Potsdam eine Scheibe einschmeißt oder eine Bahnanlage sabotiert und die Polizei der Meinung ist, das war die Antifa, dann hat das nichts mit Bernau zu tun. Es hat damit etwas zu tun, dass es "sone und solche" gibt. Die Aktivitäten in Bernau sind keinesfalls Extremistisch und gewaltbereit. Oder stellt das Gedenken am 8. Mai etwas Extremistisches für Sie dar? Ein Schelm wer Böses dabei denkt...
dritte "Schutzbehauptung": Es gibt die Antifa sehr wohl. Was anderes wurde nicht gesagt. Ich hab mich ja selber als Antifaschistisch bezeichnet. Jedenfalls solange ich an Aktionen zur Bekämpfung des Rechtsextremismus, Rassimus, Antisemitismus etc. arbeite. Es geht um die Heterogenität dieses Begriffes. Antifa ist keine homogene Organisation sondern eher eine Ansammlung von Einzelpersonen und Gruppen, die sich aktiv gegen Rechts engagieren und sich dabei auf die Antifa, als Widerstandsorganisation im Dritten Reich berufen. Es gibt keine Strukturen, keine Vorsitzenden, keinen Eintrag im Vereinsregister. Es ist eher eine Einstellung und eine Selbstverständlichkeit. Wenn morgen zu mir jemand sagt: "Komm wir machen ein par antifaschistische Veranstaltungen und eine Demo in Eberswalde" (mit Lokalem- Bezug), und diese haben auch Qualität, dann sind wir die Antifa Eberswalde... Jedenfalls ist das mein Verständnis davon. Es wird in Cottbus, Prenzlau oder Postdam ein anderes Verständis von Antifa geben.
(Wenn die Antifa Eberswalde sich dann bei Bäcker Wiese trifft, ist Bäcker Wiese nicht die Antifa. :) )
Weiter im Text:
der Link ist nicht von der Homepage genommen worden weil es einen monatelangen Druck gab, sondern weil durch den plötzlichen Verfall der demokratischen Streitkultur zu befürchten galt, dass man evtl. viele Hunderttausende Strafe zahlen muss, wenn man diesen Link weiter dort belässt (Einstweilige Verfügung). Wer auf die Webseite von Herrn Dyhr schaut, wird sehen, dass noch andere von diesem Verfall der Streitkultur betroffen sind. (Meinen Dank an Herrn Dyhr an dieser Stelle!)
Die Inernetseite "riotinfo.de" existiert nicht. Sollten Sie "Inforiot" meinen, dann muss ich feststellen, dass es diesen Link nicht gibt (16.11.11, 23:30 Uhr). Sattdessen sorgt man sich hier um Asylbewerber und um die Veranstaltungen anlässlich des Jahrestages der Reichsprogromnacht m 9. November. Eigentlich die klassischen Themen des Migrationsbeiratsvorsitzenden Peter Vida! Der könnte da Gastautor werden...
Die zahlreichen Links firmieren unter das, was ich bereits zum "Schutzargument Eins" gesagt habe. Das im Dosto Antifa-Veranstaltungen stattfinden heißt nicht, dass das Dosto die "Verkörperung" der Antifa ist. Woanders sind solche Veranstaltungen auch anzutreffen.
Im Übrigen: wo sehen Sie die Verbindung der Antifa oder des Dosto zum Corpus Delicti - Der Broschüre?
Das mit den "Sauf-Partys" ist ein relativ neues Argument: Ich kann Sie berühigen, auf den Flyer steht ja, dass die Wodkarutschen-Veranstaltung in Berlin war. Im Übrigen finden solche Veranstaltungen nicht dann statt, wenn der Jugendclub geöffnet hat und Minderjährige haben zu dergleichen Veranstaltungen natürlich keinen Zutritt.
Oder wollen Sie als Erwachsener beim Wodkarutschen mit 14 Jährigen feiern? ;-)
Zu guter Letzt: Ja ich WILL dass das Dosto als linker Jugendclub und als Freiraum weiter machen kann! Es MUSS solche Projekte der linken Jugendkultur geben! Sie Brauchen mir keine Beweise zu liefern weil es keine Beweise gibt!
Ich setze mich für das Dosto ein, weil ich davon überzeugt bin, weil ich dort oft zu Gast bin (ich bin nämlich kein Mitglied des BiF) und weil ich will, dass das Dosto so wie es ist erhalten bleibt! Für mich wäre es eine Katastrophe, wenn ein neuer Träger den Jugendlichen verbietet politisch zu sein, "Neutralität" anmahnt und die Fragen der Jugendlichen hier nicht beantwortet. (Das soll nicht heißen, dass alle anderen Barnimer Jugendclubs nun politisch sein müssen.)
Und NEIN: sowie ich feststellen würde, dass irgendjemand Gewalt gegen Andersdenkende im Dosto organisiert, würde ich intervenieren. Ich würde mich jedenfalls nicht dafür einsetzen. Nach meiner Überzeugung ist dies aber nie im Dosto geschehen, schon gar keine Kampange gegen Religiöse Minderheiten, psoten Sie doch einen Link der dies "beweist". So und wenn Sie, die CDU oder Neoliberale befürchten, dass sie Opfer von Graffiti-Attacken werden, dann mögen sie Ihren "eigenen" Club organisieren. Ich hab als politischer Mensch nichts dagegen wenn Andersdenkende in der Richtung aktiv sind, solange dies mit der Demokratie vereinbar ist. Wenn Herr Vida immernoch anderer Meinung ist, kann er es mir auch so erklären meine Kontaktadresse ist im Internet zu finden.
Ich biete jedem das Gespräch an und muss mich nicht mit unpersönlichen Debatten über die Medien zufrieden geben. Ich wüsste nur nicht was das bringen soll.
"Gerade ist herausgekommen, dass Rechtsextremisten über Jahre hinweg eine Mordserie verübt haben bei der 10 Menschen gestorben sind!"
Was hat das bitte mit den Verfehlungen im Dosto zu tun? Lenken Sie nicht vom Thema ab! Zumal hier keine Aktivitäten gegen Nazis kritisiert wurden, sondern u.a. solche gegen Katholiken, Juden, Muslime, Konservative, Öffentliches Eigentum der Stadt Bernau und den Jugendschutz. Hier ständig zu argumentieren, der Kampf gegen Nazis rechtfertige alles, was im Dosto vorgeht, ist völlig am Thema vorbei!
"Deshalb geht man mit Veranstaltungen von Rechten so um, wie man mit ihnen umzugehen hat!"
Also Selbstjustiz, Herr Görner? Wenn das ihre Auffassung von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit ist, wird mir ihre Sympathie zur Antifa klar. Auch ich sympathisiere übrigens mit einigen ZIELEN der Antifa, lehne sie aber wegen Ihrer METHODEN entschieden ab. Den Gedankenschritt müssen Sie wohl noch gehen.
"Wenn ich mir den aktuellen Verfassungschutzbericht von Brandenburg durchlese, stelle ich nicht fest, dass das Dosto darin erwähnt wird. Auch die Antifa wird weitestgehend nicht erwähnt, [...]"
Die Antifa wird "weitestgehend nicht erwähnt"? Sie geben also in einem Euphemismus zu, dass die Antifa in Brandenburg vom Verfassungsschutz beobachtet wird? Und das Dosto trotz der Zusammenarbeit bisher zum Glück noch nicht? Und das soll eine Zusammenarbeit eines Jugendclubs mit der Antifa rechtfertigen? Muss das Dosto erst im Bericht stehen, ehe Sie reagieren? Sollen demnächst Jugendclubs mit dem selben logikfreien Argument eine Zusammenarbeit mit der NPD oder der Rockergang Banditos rechtfertigen?
Fassen wir doch mal die Pro-Dosto-Argumente zusammen:
1. Schutzbehauptung war "Es gab es keine Kontakte zur Antifa."
=> Beweise, dass es enge Kontakte zur Antifa gibt. Daraufhin
2. Schutzbehauptung war "Die Antifa ist harmlos!"
=> Beweise, dass sie das nicht ist. Daraufhin
3. Schutzbehauptung war "Es gibt "DIE ANTIFA" nicht." Ergo, was in Bernau unter dem Begriff läuft ist alles harmlos.
OK ein letztes mal werde ich ihre Schutzbehauptungen wiederlegen:
http://dosto.dosto.de/ Den direkten Link zur Antifa hat man nach monatelangem Druck auf der rausgenommen, war wohl doch zu offensichtlich. Unter den immer noch vorhandenen Links: riotinfo.de (Für alle nicht englischsprachigen: Riot heißt Aufstand, Krawall, Revolte, ergo "Krawallinformation")
Link der Woche bei Riotinfo: "Antifa heißt Angriff". Ein paar Vermummte rennen durch die Straßen Berlins. Ach wie harmlos! Die wollen doch sicher bloß friedlich diskutieren, oder? Genau das richtige für unsere Bernauer Kinder und Jugendlichen!
Und das harmlose Dosto sammelt(e) auch noch Geld für die Antifa:
http://antifabernau.blogsport.de/images/1.okt._back.JPG So was muss einfach mit unseren Steuermitteln finanziert werden! Und unseren Kindern muss die Antifa auch in über einem Dutzend gemeinsamen Veranstaltungen nahe gebracht werden. Mal ein paar Beispiele:
An Problemen ist wie immer die Polizei schuld, und das mit dem "Schwarzen Block", war natürlich nur ein scherz, meinen unisono Antifa und Dosto:
http://dosto.dosto.de/node/891
Sie WOLLEN es nicht sehen, egal wie viele Beweise man ihnen liefert. Das linke Dosto ist ihr ideologisches Kind, und sie WISSEN dass es Mist baut. Aber das zuzugeben würde ihr schönes Projekt gefährden. Sie wollen weiterhin einen linken Träger, der linksradikale Gruppen unterstützt. Ergo werden Sie niemals, zugeben, dass was schiefläuft. Selbst wenn das Dosto jeden ("neo-")liberalen oder Konservativen mit Diffamierungen überhäuft, nach dem Dosto-Graffitti-Kurs plötzlich das CDU-Büro mit Graffitti übersäht ist, ganz zu schweigen von den überlassenen Räumlichkeiten, wenn Saufpartys im Dosto stattfinden oder wenn vom Dosto aus Hetzkampagnen gegen religiöse Minderheiten ausgehen.
Um Jugendarbeit, wie hier regelmäßig vorgegeben wird, geht es Ihnen und ihren Mitstreitern nicht. Denn NIEMAND will den Jugendclub schließen. Es geht lediglich darum, den Träger nach offensichtlichen Verfehlungen auszutauschen.
Gerade ist herausgekommen, dass Rechtsextremisten über Jahre hinweg eine Mordserie verübt haben bei der 10 Menschen gestorben sind! Der Verfassungschutz steht im Verdacht, dass er dies verhindern hätte können, es aber nicht getan hat. Ich wüsste nicht, dass Linke (seit RAF-Zeiten) Menschen ermordet haben. Nazis haben in den letzten 20 Jahren mittlerweile über 150 Menschen getötet. Hinzu kommt der sog. "Extremismus der Mitte": also Ressentiments a la Sarrazin aus der Mitte der Gesellschaft. Deshalb geht man mit Veranstaltungen von Rechten so um, wie man mit ihnen umzugehen hat!
Wenn ich mir den aktuellen Verfassungschutzbericht von Brandenburg durchlese, stelle ich nicht fest, dass das Dosto darin erwähnt wird. Auch die Antifa wird weitestgehend nicht erwähnt, und die Antifa Bernau schon gar nicht (abgeshen von einer Grafik). Es geht lediglich um "autonome Gruppen", was etwas anderes ist.
Ich wüsste nicht, was an HipHop Konzerten, Aktionswochen gegen Antisemitismus und die Mitwirkung am Anti Atom Protest extremistisch ist. Ich würde mich nicht so für Personen einestzen, die nicht auf den Boden der Demokratie stehen und Gewaltbereit sind. Extremismus ist v.a. ein politischer Kampfbegriff, der schlimme Konsequenzen hat:
http://tagesschau.de/kommentar/schroederprogrammegegenrechts100.html
Um die Bedenken der jüdischen Gemeinde wird sich gekümmert. Ich bin mir aber sicher, dass es niemals zu Antisemitischen Äußerungen im Dosto gekommen ist.
Das bei den Einladungen für die Religionskritik-Veranstaltung Fehler passiert sind, in dem man die Einladungsmails nicht richtig gelesen hat, ist bedauerlich und man hat sich dafür entschuldigt. Es war aber nie Ziel, die Veranstaltung zum "Desaster" werden zu lassen, sondern herauszufinden "wie legitime Kritik an Religionen geübt werden kann, ohne in Feindschaft oder gar Hass umzuschlagen" (Veranstaltungsflyer) Anwesende Christen fanden die Veranstaltung, nach meiner Informoation, sehr gut.
@Tobias: Ich möchte nochmal darauf hinweisen, dass das ständige Wiederholen von Unwahrheiten uns auch nicht weiter bringt.
Die "Kritiker" gehen hier viel zu leichtfertig mit den Begriffen Antisemitismus oder Linksextremismus um. Da sollte dann schon konkret benannt werden, was da antisemitisch oder linksextremistisch sein soll. Mir scheinen es eher Totschlagargumente zu sein, um anscheinend Rufmord gegen einen Jugendklub zu inzenieren.
Und schon ereifere ich mich wieder, Herr Stifft, weil ich es nicht verstehen kann, wie man so unsachlich und fehlinformiert urteilen will.
Ich war z.B. am Vor Ort Termin von Mitgliedern des A4 der Stadt Bernau mit dabei. Und wo waren sie, vielleicht wo anders, auf einer anderen Veranstaltung? Denn das stimmt einfach nicht, was Sie über diese Veranstaltung berichten.
Und falsche Aussagen immer wieder wiederholen macht sie nicht wahrer!
Ich habe aber den Verdacht, das es gar nicht in Ihrem Interesse liegt, sachlich und fachlich darüber zu diskutieren.
Eine ehrliche Debatte zum Thema Jugendkultur und Jugendarbeit im Dosto und darüber hinaus in der Stadt Bernau wäre vielleicht sehr hilfreich und informativ.
Es geht mir darum, das Erwachsene jungen Leuten zuhören und Verständnis entgegenbringen. Vielleicht auch der "Antifa" und warum sie solch eine Borschüre erarbeitet haben.
Angesichts der leider oftmals unsachlichen Diskussion schließen wir die Kommentare für diesen Text.
39 Kommentare
17.11.2011 16:15:04
Die Redaktion
Kommentare gesperrt
Liebe Leser,
da sich die Zahl der Diskussionsbeiträge zu anderen Themen häuft und der Ton immer unangemessener wird, sperren wir die Kommentarfunktion für diesen Artikel.
Wir freuen uns über Lesermeinungen. Auch über kontroverse. Aber unsachlichen Äußerungen möchten wir keinen Raum bieten.
Freundliche Grüße, die Redaktion
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17.11.2011 15:08:28
Martin Dexheimer
Ungünstige Zeitpunkte?
Wenn man sich ernsthaft mit der Situation von Jugendeinrichtungen beschäftigt und mit ihnen redet, dann erfährt man, das es günstige und ungünstige Zeitpunkte gibt. Da geht es alle Einrichtungen ähnlich.
Auch hier ist die Bürokratie und die erfordert zu verschiedenen Zeiten mehr oder weniger Papier.
Im Moment ist es sehr viel. Wie gesagt für alle Einrichtungen. Und wenn dann, na fast völlig wertfrei, diverse Presseartikel und Gespräche mit vielen verschiedenen Stellen für einen Klub dazukommen, kann die Zeit mehr als knapp werden. Da bleibt manchmal für die eigentliche Arbeit zu wenig Zeit übrig. Das ist ein sachliches Faktum. Und dafür habe ich Verständnis. Denn es geht neben Sozialarbeiter auch immer noch um junge Menschen.
Und diese jungen Menschen haben eine eigene Meinung, eigene Erfahrungen, die sie z.B zu möglichen Handlungen und Aussagen bringt. Die bringen sie meist mit, man kann keine Person wahllos füllen, hatten Erfahrungen im Elternhaus, in der Schule auf der Straße...
Ich bin auch schon etwas älter und habe Verschiedenes erfahren.
In meiner Zeit als Jugendarbeiter arbeitete ich mal mit einer Gruppe von 13 bis 14jährigen weiblichen und männlichen Jugendlichen zusammen, wo sich mit der Zeit die Jungs Richtung "rechts" entwickelten und die Mädchen eher Richtung "links". Sie waren in einem gleichen Projektangebot integriert und wählten doch selbst ihren Weg. Ich arbeitete weiter mit ihnen, nur sie wollten irgendwann mal nicht mehr eine Clique sein.
Was wir alle für unser Arbeitsfeld brauchen, sind Anregungen und Meinungen von Außen. Deshalb finde ich Kritik wichtig und hilfreich, aber Beschimpfungen und Behauptungen bringen keine Klärung und keine Verständigung zwischen Streitparteien.
Naja, in einem Punkt kann ich Herrn Valentin wohl recht geben, eine sachliche Diskussion ist hier anscheinden nicht möglich. Wozu er aber aus meiner Empfindung auch nicht beigetragen hat.
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17.11.2011 12:02:01
Dr._ing. F. Valentin
@Frau Buchheim:
Da ich seit langem mal wieder auf dieser Seite bin, verwundert mich Ihre direkte Ansprache ein wenig. Ich halte die Diskussion hier schon lange für nicht mehr sehr zielführend und beteilige mich eigentlich auch aus Zeitgründen nicht daran. Aber sei`s drum: Ich kenne Sie nicht, also kann Ihr Kommentar hier durchaus unter Pseudonym erschienen sein. Ansonsten erinnert mich die Art, wie Ihre Anschuldigungen vorgebracht werden, wieder an die berüchtigte "Antifa".-Broschüre:, die ja nun niemand zu verantworten hat. Es wird etwas behauptet und möglichst breitgestreut. Irgendwann wird es dann dank Internet schon wahr. Die Idee stammt übrigens von Goebbels, nur dass der das Radio benutzte.
@Florian Görner: Noch nie habe ich nach der Lektüre eines Kommentars wie des Ihren so geweint. Nicht darüber, dass man im Dosto jetzt nächtelang durcharbeiten muss. Dass sollte die Stadtverwaltung für unser Geld auch erwarten. Nicht darüber, dass man nun in diesen Nächten "das Dosto verteidigen muss" - warum eigentlich ? Ich dachte bisher immer, die Broschüre samt Verleumdungen stammt nicht daher. Man könnte sich doch jetzt zurücklehnen, die einstweilige Verfügung Verfügung sein lassen - weil man mit ihr nichts zu tun hat - und endlich die Arbeit machen, für die man bezahlt wird. Auch, dass man sich "am Pranger" fühlt, stimmt mich überhaupt nicht traurig. Dieses Gefühl hatte ein völlig unschuldiges Mitglied meiner Familie bereits vor zwei Jahren,.als ich für die BVB/FW kandidierte.
Nun könnte wieder ein Super-Antifaschist denken: Selber schuld, wenn die Frau mit dem verheiratet ist. Deshalb ist dieser Super-Antifaschist dann in meine Augen eben ein Nazi.
Nein, ich bin tot traurig darüber, dass ein junger Mensch wie Sie es völlig in Ordnung findet, dass eine staatlich bezahlte Jugendeinrichtung Kinder zu einer sogenannten Systemkritik und zu Intoleranz erzieht und beim Kampf gegen Nazis vor's Loch schiebt. Und dass es scheinbar - ich sage scheinbar, denn die Kommentare hier sind eben mehr oder weniger anonym - Eltern gibt, die das noch ganz toll finden, wenn ihre Kinder ihre Gesundheit gegen Nazis riskieren. Und ihre Kinder in einen Jugendklub schicken, wo sie ganz offensichtlich verhetzt werden. Merken Sie eigentlich überhaupt noch etwas?
Noch eine kurze Bemerkung oder besser gesagt: einen Rat von einem älteren Menschen, der schon einiges erlebt hat: Die Ausrede, dass die "Vida-Kampagne" die Arbeit der Pädagogen des Dosto einschränkt und dass die MOZ einen ungünstigen Zeitpunkt erwischt hat, zieht nicht. Wir haben Marktwirtschaft. Es ist daher angesagt, dass ich - wenn mein Chef oder die Zeitung genauer hinguckt - etwas schneller und besser arbeite. Aber vielleicht war ja eben doch nichts - oder niemand - zum Arbeiten da?
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17.11.2011 08:19:04
Tim
Und wieder schwadroniert Herr Görner vom Kampf gegen Nazis
"Ja ich WILL dass das Dosto als linker Jugendclub und als Freiraum weiter machen kann! Es MUSS solche Projekte der linken Jugendkultur geben!
Es MUSS also ein LINKER Jugendclub sein? Ein neutraler Träger kommt gar nicht erst in Frage? Zeugt von sehr Ideologischer Voreingenommenheit, und davon, dass es nicht vorwiegend um allgemeine Jugendarbeit geht, sondern um politische Ziele. Jugendclubs werden vom Staat für allgemeine Kinder- und Jugendarbeit bezahlt, nicht für die Beeinflussung der Kinder und Jugendlichen im Sinne einer bestimmten politischen Richtung.
"Sie Brauchen mir keine Beweise zu liefern weil es keine Beweise gibt!"
Sie schließen bereits von vornherein aus, dass es Beweise gibt. Man soll sie ihnen daher gar nicht erst präsentieren. Das spricht Bände.
"Wenn die Antifa Eberswalde sich dann bei Bäcker Wiese trifft, ist Bäcker Wiese nicht die Antifa."
Wenn Bäcker Wiese dutzende gemeinsame Veranstaltungen mit der Antifa macht, der Antifa bei der Rekrutierung von Nachwuchs hilft und Veranstaltungen auf seinem Grundstück veranstaltet, um der Antifa Geld zu besorgen, dann schon.
"Das mit den Umgang mit Rechten Veranstaltungen hat nichts mit Selbstjustiz zu tun. Vielmehr ging es mir um alle legale Mittel, solche Veranstaltungen zu verhindern und wenn das nicht geht, wenigstens ein Zeichen zu setzen."
Für die Anwendung "legaler Mittel" und das "setzen von Zeichen" ist die Antifa ja bekannt.
"Oder denken Sie nicht auch, dass man Veranstaltungen von Rechten möglichst verhindern sollte?"
Die Auslegung der Antifa von "Rechts" ist leider SEHR breit. Prinzipiell wird alles angegriffen, was nicht links ist. Womit haben es die Gläubigen und die CDU verdient angegriffen zu werden? Was hat beispielsweise BVB / Freie Wähler so schreckliches getan, dass sie seit Jahren als Nazi und Rechtspopulisten beschimpft werden?
"Die Inernetseite "riotinfo.de" existiert nicht. Sollten Sie "Inforiot" meinen, dann muss ich feststellen, dass es diesen Link nicht gibt."
Ja, ich meinte Inforiot.de Sorry, dass ich mich bei den Namen linksextremer Seiten nicht so gut auskenne wie Sie. Und den link gibt es nicht? Was ist dann der 8. Link: http://dosto.dosto.de/
Aber vermutlich haben sie schon Bescheid gesagt, dass der Link entfernt wird.
"sowie ich feststellen würde, dass irgendjemand Gewalt gegen Andersdenkende im Dosto organisiert, würde ich intervenieren."
Wo haben sie denn mal interveniert?
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17.11.2011 01:45:09
Florian Görner
Noch ein Kommentar - Einer geht noch vor dem Schlafen gehen
Weil der Stress seinen Jugendclub zu erhalten eh schlafraubend ist... :)
Der Hinweis auf die 150 rechten Morde ist keine Themenablenkung. Er soll zeigen wie hier der Begriff Extremismus verwendet wird, nämlich unsachlich.
Der alte Trick aus dem Klaten Krieg: Unser Feind ist der Kommunismus es ist genau so totalitär wie der Faschismus. Also Faschismus=Kommunismus (oder rotlackierte Faschisten), so fällt es uns leichter den "Feind" zu bekämpfen. Das mochte damals in den 50er/60er Jahren mit Stalin und Konsorten noch hinhauen. Wenn man die selbe Technik auf einen Jugendclub anwendet, kommt man schnell bei der Verharmlosung des Rechtsextremismus an.
Das mit den Umgang mit Rechten Veranstaltungen hat nichts mit Selbstjustiz zu tun. Vielmehr ging es mir um alle legale Mittel, solche Veranstaltungen zu verhindern und wenn das nicht geht, wenigstens ein Zeichen zu setzen. Ich denke da an den NPD-Parteitag in Neuruppin. Oder denken Sie nicht auch, dass man Veranstaltungen von Rechten möglichst verhindern sollte?
Das Argument über den Verfassungschutzbericht ist keine Rechtferigung sondern eine Klarstellung, dass das Dosto nicht beobachtet und im VS beschrieben wird, wie Sie suggerieren wollten. Im aktuellen VS-Bericht wird gar nicht über die Antifa berichtet nur über einzelne Veranstaltungen an die die Antifa u.a. mitwirkte. (und das auch noch falsch!)
Natürlich muss das Dosto nicht erst im Bericht auftauchen. Der VS ist aber keine Heilige Kuh: Im aktuellen Bericht sind etliche Stellen geschwärzt, nachdem der Club JWP aus Neuruppin genau die selben Debatten erfolgreich hinter sich gebracht hat, wie das Dosto hier in Bernau. Dort wurde eine ebensolche Hetzkampange gestartet und das JWP kam prompt in den Bericht. Dann stellte sich heruas, dass die Faktenlage doch etwas anderes lag und das JWP wurde nicht mehr erwähnt. Nicht alles was im VS-Bericht steht muss absolut wahr sein.
Deshalb zählt für mich nicht in erster Linie die Anwesenheit im VS-Bericht, sondern ob ICH mich mit den Gepflogenheiten in der Einrichtung identifiziere. Bzw. im Umkehrschluss handele ich bei Nazi-Organisationen nicht erst, wenn die im VS-Bericht auftauchen.
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17.11.2011 01:16:35
Florian Görner
Es wird langsam ermüdend...
Herr Vida... ähm Tim, durch Wiederholen der immer gleichen (falschen) Argumente mit lächerlichen "Fakten" kommen wir hier nicht weiter.
Sehen Sie wie ich Sie wiederlege:
Die erste "Schutzbehauptung" wurde so nie gesagt, es wurde gesagt: "Das Dosto ist nicht die Antifa". Gleichwohl finden dort Antifa-Veranstaltungen und Aktionen statt, was nie geleugnet wurde, im Gegenteil. Ein Blick ins Internet enthüllt weiterhin, dass solche Veranstaltungen in zahlreichen anderen Orten im Barnim stattfinden, diese Orte sind dann auch nicht mit der antifa gleich zu setzen.
Beispiel:
Wenn sich die AntfaschistInnen im Zickenschulze treffen, ist dieser dann eine extremistischer Laden? Zickenschulze=Antifa? Wohl eher nicht...
Im Übrigen ist die politische Bildung im Dosto nur eins von vielen Projekten.
zweite "Schutzbehauptung": Es geht um die Antfa in Bernau und die Aktivitäten im Dosto. Wenn jemand in Cottbus oder Potsdam eine Scheibe einschmeißt oder eine Bahnanlage sabotiert und die Polizei der Meinung ist, das war die Antifa, dann hat das nichts mit Bernau zu tun. Es hat damit etwas zu tun, dass es "sone und solche" gibt. Die Aktivitäten in Bernau sind keinesfalls Extremistisch und gewaltbereit. Oder stellt das Gedenken am 8. Mai etwas Extremistisches für Sie dar? Ein Schelm wer Böses dabei denkt...
dritte "Schutzbehauptung": Es gibt die Antifa sehr wohl. Was anderes wurde nicht gesagt. Ich hab mich ja selber als Antifaschistisch bezeichnet. Jedenfalls solange ich an Aktionen zur Bekämpfung des Rechtsextremismus, Rassimus, Antisemitismus etc. arbeite. Es geht um die Heterogenität dieses Begriffes. Antifa ist keine homogene Organisation sondern eher eine Ansammlung von Einzelpersonen und Gruppen, die sich aktiv gegen Rechts engagieren und sich dabei auf die Antifa, als Widerstandsorganisation im Dritten Reich berufen. Es gibt keine Strukturen, keine Vorsitzenden, keinen Eintrag im Vereinsregister. Es ist eher eine Einstellung und eine Selbstverständlichkeit. Wenn morgen zu mir jemand sagt: "Komm wir machen ein par antifaschistische Veranstaltungen und eine Demo in Eberswalde" (mit Lokalem- Bezug), und diese haben auch Qualität, dann sind wir die Antifa Eberswalde... Jedenfalls ist das mein Verständnis davon. Es wird in Cottbus, Prenzlau oder Postdam ein anderes Verständis von Antifa geben.
(Wenn die Antifa Eberswalde sich dann bei Bäcker Wiese trifft, ist Bäcker Wiese nicht die Antifa. :) )
Weiter im Text:
der Link ist nicht von der Homepage genommen worden weil es einen monatelangen Druck gab, sondern weil durch den plötzlichen Verfall der demokratischen Streitkultur zu befürchten galt, dass man evtl. viele Hunderttausende Strafe zahlen muss, wenn man diesen Link weiter dort belässt (Einstweilige Verfügung). Wer auf die Webseite von Herrn Dyhr schaut, wird sehen, dass noch andere von diesem Verfall der Streitkultur betroffen sind. (Meinen Dank an Herrn Dyhr an dieser Stelle!)
Die Inernetseite "riotinfo.de" existiert nicht. Sollten Sie "Inforiot" meinen, dann muss ich feststellen, dass es diesen Link nicht gibt (16.11.11, 23:30 Uhr). Sattdessen sorgt man sich hier um Asylbewerber und um die Veranstaltungen anlässlich des Jahrestages der Reichsprogromnacht m 9. November. Eigentlich die klassischen Themen des Migrationsbeiratsvorsitzenden Peter Vida! Der könnte da Gastautor werden...
Die zahlreichen Links firmieren unter das, was ich bereits zum "Schutzargument Eins" gesagt habe. Das im Dosto Antifa-Veranstaltungen stattfinden heißt nicht, dass das Dosto die "Verkörperung" der Antifa ist. Woanders sind solche Veranstaltungen auch anzutreffen.
Im Übrigen: wo sehen Sie die Verbindung der Antifa oder des Dosto zum Corpus Delicti - Der Broschüre?
Das mit den "Sauf-Partys" ist ein relativ neues Argument: Ich kann Sie berühigen, auf den Flyer steht ja, dass die Wodkarutschen-Veranstaltung in Berlin war. Im Übrigen finden solche Veranstaltungen nicht dann statt, wenn der Jugendclub geöffnet hat und Minderjährige haben zu dergleichen Veranstaltungen natürlich keinen Zutritt.
Oder wollen Sie als Erwachsener beim Wodkarutschen mit 14 Jährigen feiern? ;-)
Zu guter Letzt: Ja ich WILL dass das Dosto als linker Jugendclub und als Freiraum weiter machen kann! Es MUSS solche Projekte der linken Jugendkultur geben! Sie Brauchen mir keine Beweise zu liefern weil es keine Beweise gibt!
Ich setze mich für das Dosto ein, weil ich davon überzeugt bin, weil ich dort oft zu Gast bin (ich bin nämlich kein Mitglied des BiF) und weil ich will, dass das Dosto so wie es ist erhalten bleibt! Für mich wäre es eine Katastrophe, wenn ein neuer Träger den Jugendlichen verbietet politisch zu sein, "Neutralität" anmahnt und die Fragen der Jugendlichen hier nicht beantwortet. (Das soll nicht heißen, dass alle anderen Barnimer Jugendclubs nun politisch sein müssen.)
Und NEIN: sowie ich feststellen würde, dass irgendjemand Gewalt gegen Andersdenkende im Dosto organisiert, würde ich intervenieren. Ich würde mich jedenfalls nicht dafür einsetzen. Nach meiner Überzeugung ist dies aber nie im Dosto geschehen, schon gar keine Kampange gegen Religiöse Minderheiten, psoten Sie doch einen Link der dies "beweist". So und wenn Sie, die CDU oder Neoliberale befürchten, dass sie Opfer von Graffiti-Attacken werden, dann mögen sie Ihren "eigenen" Club organisieren. Ich hab als politischer Mensch nichts dagegen wenn Andersdenkende in der Richtung aktiv sind, solange dies mit der Demokratie vereinbar ist. Wenn Herr Vida immernoch anderer Meinung ist, kann er es mir auch so erklären meine Kontaktadresse ist im Internet zu finden.
Ich biete jedem das Gespräch an und muss mich nicht mit unpersönlichen Debatten über die Medien zufrieden geben. Ich wüsste nur nicht was das bringen soll.
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16.11.2011 23:57:48
Tim
@ Herr Görner
"Gerade ist herausgekommen, dass Rechtsextremisten über Jahre hinweg eine Mordserie verübt haben bei der 10 Menschen gestorben sind!"
Was hat das bitte mit den Verfehlungen im Dosto zu tun? Lenken Sie nicht vom Thema ab! Zumal hier keine Aktivitäten gegen Nazis kritisiert wurden, sondern u.a. solche gegen Katholiken, Juden, Muslime, Konservative, Öffentliches Eigentum der Stadt Bernau und den Jugendschutz. Hier ständig zu argumentieren, der Kampf gegen Nazis rechtfertige alles, was im Dosto vorgeht, ist völlig am Thema vorbei!
"Deshalb geht man mit Veranstaltungen von Rechten so um, wie man mit ihnen umzugehen hat!"
Also Selbstjustiz, Herr Görner? Wenn das ihre Auffassung von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit ist, wird mir ihre Sympathie zur Antifa klar. Auch ich sympathisiere übrigens mit einigen ZIELEN der Antifa, lehne sie aber wegen Ihrer METHODEN entschieden ab. Den Gedankenschritt müssen Sie wohl noch gehen.
"Wenn ich mir den aktuellen Verfassungschutzbericht von Brandenburg durchlese, stelle ich nicht fest, dass das Dosto darin erwähnt wird. Auch die Antifa wird weitestgehend nicht erwähnt, [...]"
Die Antifa wird "weitestgehend nicht erwähnt"? Sie geben also in einem Euphemismus zu, dass die Antifa in Brandenburg vom Verfassungsschutz beobachtet wird? Und das Dosto trotz der Zusammenarbeit bisher zum Glück noch nicht? Und das soll eine Zusammenarbeit eines Jugendclubs mit der Antifa rechtfertigen? Muss das Dosto erst im Bericht stehen, ehe Sie reagieren? Sollen demnächst Jugendclubs mit dem selben logikfreien Argument eine Zusammenarbeit mit der NPD oder der Rockergang Banditos rechtfertigen?
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16.11.2011 23:15:19
Tim
Es reicht. Die Fakten sind klar!
Fassen wir doch mal die Pro-Dosto-Argumente zusammen:
1. Schutzbehauptung war "Es gab es keine Kontakte zur Antifa."
=> Beweise, dass es enge Kontakte zur Antifa gibt. Daraufhin
2. Schutzbehauptung war "Die Antifa ist harmlos!"
=> Beweise, dass sie das nicht ist. Daraufhin
3. Schutzbehauptung war "Es gibt "DIE ANTIFA" nicht." Ergo, was in Bernau unter dem Begriff läuft ist alles harmlos.
OK ein letztes mal werde ich ihre Schutzbehauptungen wiederlegen:
http://dosto.dosto.de/
Den direkten Link zur Antifa hat man nach monatelangem Druck auf der rausgenommen, war wohl doch zu offensichtlich. Unter den immer noch vorhandenen Links: riotinfo.de (Für alle nicht englischsprachigen: Riot heißt Aufstand, Krawall, Revolte, ergo "Krawallinformation")
Link der Woche bei Riotinfo: "Antifa heißt Angriff". Ein paar Vermummte rennen durch die Straßen Berlins. Ach wie harmlos! Die wollen doch sicher bloß friedlich diskutieren, oder? Genau das richtige für unsere Bernauer Kinder und Jugendlichen!
Und das harmlose Dosto sammelt(e) auch noch Geld für die Antifa:
http://antifabernau.blogsport.de/images/1.okt._back.JPG
So was muss einfach mit unseren Steuermitteln finanziert werden! Und unseren Kindern muss die Antifa auch in über einem Dutzend gemeinsamen Veranstaltungen nahe gebracht werden. Mal ein paar Beispiele:
Ein kleines Seminar: Warum ich zur Antifa sollte:
http://dosto.dosto.de/sites/dosto.dosto.de/files/images/flyer_ppp.jpg
Mit Antifa-Karaoke und Vodkarutsche*! Na das ist ja was für die Kinderchen: http://dosto.dosto.de/node/857
*Wer nicht weiß was eine Vodkarutsche ist:
http://3.bp.blogspot.com/_F8XZEdtT7fo/SxJxoeoVmvI/AAAAAAAACyk/WjqhYmiTPhg/s1600/P1020791.jpg So was bringt man im Dosto den Kindern und Jugendlichen bis 18 bei, denn für die ist das Dosto zuständig. Toll! Im Laden dürften sie nicht mal Vodka kaufen!
Auch hier: Dosto und Antifa, immer Hand in Hand:
http://dosto.dosto.de/node/957
http://dosto.dosto.de/node/1021
Soli-Party für die Antifa-Streetparade:
http://dosto.dosto.de/node/955
http://www.bilder-hochladen.net/files/aswg-1.jpg
An Problemen ist wie immer die Polizei schuld, und das mit dem "Schwarzen Block", war natürlich nur ein scherz, meinen unisono Antifa und Dosto:
http://dosto.dosto.de/node/891
Sie WOLLEN es nicht sehen, egal wie viele Beweise man ihnen liefert. Das linke Dosto ist ihr ideologisches Kind, und sie WISSEN dass es Mist baut. Aber das zuzugeben würde ihr schönes Projekt gefährden. Sie wollen weiterhin einen linken Träger, der linksradikale Gruppen unterstützt. Ergo werden Sie niemals, zugeben, dass was schiefläuft. Selbst wenn das Dosto jeden ("neo-")liberalen oder Konservativen mit Diffamierungen überhäuft, nach dem Dosto-Graffitti-Kurs plötzlich das CDU-Büro mit Graffitti übersäht ist, ganz zu schweigen von den überlassenen Räumlichkeiten, wenn Saufpartys im Dosto stattfinden oder wenn vom Dosto aus Hetzkampagnen gegen religiöse Minderheiten ausgehen.
Um Jugendarbeit, wie hier regelmäßig vorgegeben wird, geht es Ihnen und ihren Mitstreitern nicht. Denn NIEMAND will den Jugendclub schließen. Es geht lediglich darum, den Träger nach offensichtlichen Verfehlungen auszutauschen.
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16.11.2011 21:42:41
Florian Görner
Alles Extremismus oder was?
Gerade ist herausgekommen, dass Rechtsextremisten über Jahre hinweg eine Mordserie verübt haben bei der 10 Menschen gestorben sind! Der Verfassungschutz steht im Verdacht, dass er dies verhindern hätte können, es aber nicht getan hat. Ich wüsste nicht, dass Linke (seit RAF-Zeiten) Menschen ermordet haben. Nazis haben in den letzten 20 Jahren mittlerweile über 150 Menschen getötet. Hinzu kommt der sog. "Extremismus der Mitte": also Ressentiments a la Sarrazin aus der Mitte der Gesellschaft. Deshalb geht man mit Veranstaltungen von Rechten so um, wie man mit ihnen umzugehen hat!
Wenn ich mir den aktuellen Verfassungschutzbericht von Brandenburg durchlese, stelle ich nicht fest, dass das Dosto darin erwähnt wird. Auch die Antifa wird weitestgehend nicht erwähnt, und die Antifa Bernau schon gar nicht (abgeshen von einer Grafik). Es geht lediglich um "autonome Gruppen", was etwas anderes ist.
Ich wüsste nicht, was an HipHop Konzerten, Aktionswochen gegen Antisemitismus und die Mitwirkung am Anti Atom Protest extremistisch ist. Ich würde mich nicht so für Personen einestzen, die nicht auf den Boden der Demokratie stehen und Gewaltbereit sind. Extremismus ist v.a. ein politischer Kampfbegriff, der schlimme Konsequenzen hat:
http://tagesschau.de/kommentar/schroederprogrammegegenrechts100.html
Um die Bedenken der jüdischen Gemeinde wird sich gekümmert. Ich bin mir aber sicher, dass es niemals zu Antisemitischen Äußerungen im Dosto gekommen ist.
Das bei den Einladungen für die Religionskritik-Veranstaltung Fehler passiert sind, in dem man die Einladungsmails nicht richtig gelesen hat, ist bedauerlich und man hat sich dafür entschuldigt. Es war aber nie Ziel, die Veranstaltung zum "Desaster" werden zu lassen, sondern herauszufinden "wie legitime Kritik an Religionen geübt werden kann, ohne in Feindschaft oder gar Hass umzuschlagen" (Veranstaltungsflyer) Anwesende Christen fanden die Veranstaltung, nach meiner Informoation, sehr gut.
@Tobias: Ich möchte nochmal darauf hinweisen, dass das ständige Wiederholen von Unwahrheiten uns auch nicht weiter bringt.
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16.11.2011 20:49:45
Martin Dexheimer
Alles Extremismus?
Die "Kritiker" gehen hier viel zu leichtfertig mit den Begriffen Antisemitismus oder Linksextremismus um. Da sollte dann schon konkret benannt werden, was da antisemitisch oder linksextremistisch sein soll. Mir scheinen es eher Totschlagargumente zu sein, um anscheinend Rufmord gegen einen Jugendklub zu inzenieren.
Und schon ereifere ich mich wieder, Herr Stifft, weil ich es nicht verstehen kann, wie man so unsachlich und fehlinformiert urteilen will.
Ich war z.B. am Vor Ort Termin von Mitgliedern des A4 der Stadt Bernau mit dabei. Und wo waren sie, vielleicht wo anders, auf einer anderen Veranstaltung? Denn das stimmt einfach nicht, was Sie über diese Veranstaltung berichten.
Und falsche Aussagen immer wieder wiederholen macht sie nicht wahrer!
Ich habe aber den Verdacht, das es gar nicht in Ihrem Interesse liegt, sachlich und fachlich darüber zu diskutieren.
Eine ehrliche Debatte zum Thema Jugendkultur und Jugendarbeit im Dosto und darüber hinaus in der Stadt Bernau wäre vielleicht sehr hilfreich und informativ.
Es geht mir darum, das Erwachsene jungen Leuten zuhören und Verständnis entgegenbringen. Vielleicht auch der "Antifa" und warum sie solch eine Borschüre erarbeitet haben.
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