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Die große Gartenschau in Berlin schließt bald - aber nicht so schlimm, denn die tollsten Sachen dort kann man sich auch später noch angucken / Von Antje Scherer

Hoch über der Stadt

Antje Scherer / 02.10.2017, 18:19 Uhr - Aktualisiert 04.10.2017, 13:32
Berlin (MOZ) Hä, wie kann man denn einen Garten ausstellen? In Berlin wird das seit April auf der IGA versucht. Die Abkürzung steht für Internationale Garten-Ausstellung. Alle zehn Jahre findet die irgendwo in Deutschland statt und ist immer ein Großereignis. Auf dem Gelände in Berlin-Marzahn wurden extra dafür 1500 Bäume, 6000 Rosen und 300 000 Blumenzwiebeln gepflanzt.

Es gibt dort aber nicht nur schöne Blümchen, sondern auch lebendige Rasenmäher: Die Skudden zum Beispiel - kleine, sehr wollige Schafe. Weil es kaum noch Bauern gibt, die sie züchten, sind Skudden vom Aussterben bedroht. Um auf ihr Schicksal aufmerksam zu machen, haben die IGA-Organisatoren sie zusammen mit ebenfalls seltenen Pferden und Rindern engagiert, um das Gras kurz zu halten.

Auf den Weltacker dürfen sie aber nicht. Das ist ein Gemüsegarten, auf dem essbare Pflanzen aus verschiedenen Ländern wachsen, zum Beispiel Zuckerhirse und Bantam-Mais; wer Lust hat, kann dort auch mithelfen. Und auch ein paar Angebote extra für Kinder wurden umgesetzt, ein großer Wasserspielplatz zum Beispiel.

Am tollsten ist aber die Seilbahn. 30 Meter über der Erde schwebt man - wie sonst in einem Skigebiet - über die Gartenschau und kann von dort oben bis zum Berliner Fernsehturm sehen.

Wer die ganze IGA noch sehen will, muss sich beeilen - sie schließt in zwei Wochen. Oder aber man wartet bis zum Frühjahr und spart sich dafür den ziemlich teuren Eintritt ...

Die besten Sachen bleiben nämlich nach IGA-Ende noch erhalten: die Seilbahn; die Bobbahn, auf der man mit bis zu 40 Stundenkilometern ins Tal saust; der 130 Meter hohe Wolkenhain auf dem Kienberg (eine Aussichtsplattform, auf der man richtig weit ins Land gucken kann) und die Spielplätze. Und auch die "Gärten der Welt", die es schon vor der Gartenschau gab, kann man - nach einer kleinen Umbaupause - wieder besichtigen. Dort kann man sich zum Beispiel einen chinesischen Garten angucken.

täglich geöffnet, https://iga-berlin-2017.de; Eintritt: Erwachsene 20 Euro, Kinder (ab 7) 5 Euro; bis 15. Oktober, anschließend wird umgebaut, die "Gärten der Welt" sollen ab 1.  Dezember, der Rest ab März wieder begehbar sein

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Märkische Oderzeitung, Journal, Antje Scherer, Kellenspring 6, 15230 Frankfurt; E-Mail: kinder@moz.de

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