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Fiat: Neue Tipo-Familie komplett

Fiats neue Golfklasse: Fünftürer, Stufenhecklimousine und Kombi (v.l.n.r.)
Fiats neue Golfklasse: Fünftürer, Stufenhecklimousine und Kombi (v.l.n.r.) © Foto: Hersteller
Wolfgang Brekeller / 11.05.2016, 08:43 Uhr - Aktualisiert 17.06.2016, 14:10
Frankfurt (Oder). () Tipo - der Name ist in guter Erinnerung: Schließlich hatte es die erste Baureihe des italienischen Kompakten, mit der Fiat von 1988 an in Deutschland gegen Golf & Co angetreten war, zum „Auto des Jahres 1989“ gebracht. Mitte der 1990er folgten auf Tipo Bravo/Brava, zur Jahrtausendwende dann Stilo und später abermals Bravo, dessen Import 2014 eingestellt wurde. Seither klafft eine Lücke im Fiat-Modellprogramm, die jetzt endlich geschlossen wird. Und das gleich mit einer Modellfamilie.

Die stattliche Stufenhecklimousine (Länge 4,53 Meter) steht bereits seit Februar beim Händler, der knackige Fünftürer mit Schrägheck (4,37 Meter) wird ab 11. Juni ausgeliefert und im Herbst folgt der Lademeister im Bunde. Der Kofferraum des auf 4,57 Meter gestreckten Kombi schluckt üppige 550 Liter. Allen Dreien gemeinsam: Die Tipos bieten viel Auto fürs Geld. Den Viertürer gibt es schon ab 13.990 Euro, 1000 Euro mehr sind für den Fünftürer zu berappen. Die Preise für den ebenfalls von uns bereits gefahrenen Kombi machen dem Vernehmen nach einen weiteren 1000er Schritt, könnten also bei 15.990 Euro beginnen. Und dabei lässt sich Fiat mit der Grundausstattung seiner neuen Golfklasse nicht lumpen. Stets mit an Bord sind neben der zeitgemäß kompletten Sicherheitsausstattung unter anderem auch Klima- und Audioanlage.

Die Motorisierung umfasst zunächst zwei Benziner und zwei Diesel. Den Part des Einsteigers gibt der 1,4-Liter-Vierzylinder mit 95 PS Leistung, der den vorbildlich geräumigen Fünftürer mit viel Platz auch im Fond und dennoch reichlich Kofferraum (440 Liter) bis auf 185 km/h trägt. Der Normverbrauch des laufruhigen, aber nicht sonderlich spritzigen Ottomotors wird mit 5,7 Litern angegeben. Drei Zehntel mehr soll sich die Turboversion des 1,4-Liter-Benziners (120 PS) genehmigen, die schon im Drehzahlkeller kräftig Druck macht und für eine Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h gut ist. Sparmeister im Motorenprogramm sind die beiden Selbstzünder. Sowohl der 1,3-Liter-Diesel (95 PS) als auch 1,6er (120 PS) geben sich auf dem Rollenprüfstand mit 3,7 Litern zufrieden.

Allen Unkenrufen über die Diesel-Zukunft  zu Trotze: Für uns wäre die 120-PS-Version erste Wahl. Der kultivierte Motor, dem sein nagelndes Wirkprinzip nicht anzuhören ist, macht schon bei 1750 Touren 320 Newtonmeter Drehmoment mobil und sorgt so für souveränen Antritt beinahe unabhängig von der Gangwahl. Die große Dieselfuhre beschleunigt in 9,7 Sekunden bis auf Tempo 100 und ohne großen Anlauf weiter bis zur Höchstmarke von 200 km/h.Im Laufe des Jahres reicht Fiat noch eine Ecoversion des properen Selbstzünders nach, die im Schnitt nur 3,4 Liter verbrauchen soll.

Wie jetzt schon für das Stufenheck gibt es dann auch für die beiden anderen Karosserievarianten einen 1,6-Liter-Benziner (110 PS) mit Getriebeautomatik und ein Doppelkupplungsgetriebe für den 120-PS-Dieselmotor. Auf der Höhe der Zeit zeigen sich die neuen Tipos auch in Sachen Fahrer-Assistenzsysteme. City-Notbremse und radargestützter Abstands-Tempomat zählen zu den zahlreichen Extras. Ebenso ein modernes Multimediasystem mit Sieben-Zoll-Touchscreen, Navi, Rückfahrkamera und Smartphone-Anbindung.       

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