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Wolfgang Brekeller 18.05.2016 10:44 Uhr - Aktualisiert 18.05.16 14:52 Uhr
Red. ,

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Mazda 3: Diesel ohne Wenn und Aber

Frankfurt (Oder) (MOZ) Obgleich der Dieselmotor durch Abgasmanipulationen schwer in Verruf geraten ist, baut Mazda sein Pkw-Angebot mit Selbstzündern unter der Haube unbeirrt weiter aus. Und das nicht nur in Europa, sondern auch auf dem Heimatmarkt, wo der Hersteller aus Hiroshima in den vergangenen drei Jahren den Diesel erst einmal hoffähig gemacht hat und inzwischen unangefochtener Marktführer ist. Zu verdanken ist dies der sogenannte Skyactiv-Technologie, mit der die Japaner bereits seit 2012 auch in der Motorenentwicklung völlig neue Wege gehen.

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Dem Mazda 3 gibt es in klassischem Golf-Format und als dynamisch gestylte Stufenhecklimousine

© Hersteller

Anders als andere Motoren werden Mazdas Benziner seither extrem hoch und die Diesel - genau umgekehrt - ungewöhnlich niedrig verdichtet. Das ermöglicht beim Selbstzünder einen früheren Verbrennungsbeginn und damit eine bessere Energieausbeute. So sinken Verbrauch und Emissionen, fallen bei der insgesamt homogenen Verbrennung weniger Stickoxide und so gut wie kein Ruß an. Auf eine NOx-Abgasnachbehandlung kann deshalb bei den Skyactiv-D Motoren mit Hubräumen von 2,2 Litern (150/175 PS) und 1,5 Litern (105 PS), die selbstverständlich die Euro-6-Norm erfüllen, ganz verzichtet werden. Und wo nichts nachbehandelt wird, kann auch nichts manipuliert werden.

So gibt es keinen Grund, den kleineren der beiden Selbstzünder, der seinen glänzenden Einstand im Mazda 2 und im CX-3 gab, nicht auch im kompakten Dreier anzubieten. Ab Juni steht der Skyactiv-D 105 zu Preisen ab 23.190 Euro für beide Karosserieversionen desMazda 3 (fünftüriges Schrägheck/viertürige Stufenhecklimousine) zur Auswahl. Das Motorenangebot für den fernöstlichen Golf-Konkurrenten umfasst dann fünf Triebwerke mit einer Leistungsspanne von 100 bis 165 PS.

Während das kleine Diesel-Kraftwerk für die 4,58 Meter lange, auch im Fond sehr geräumige Limousine nur in Verbindung mit einem knackigen Sechsgang-Schaltgetriebe angeboten wird, kann es im zwölf Zentimeter kürzeren und hinten deutlich engeren Fünftürer auch mit einer Sechsstufen-Automatik (1800 Euro Aufpreis) geordert werden. Das ist, wie sich bei ersten Testfahrten zeigte, eine besonders harmonische Fuhre. Der D 105 drückt seine 270 Newtonmeter Drehmoment spontan und ohne hörbare Kraftanstrengung ab, die Automatik sortiert ganz und gar unaufgeregt die Gänge, so dass stets für souveränen Vortrieb gesorgt ist. Bei Bedarf geht's in 11,6 Sekunden bis auf Tempo 100 und mit sattem Schub weiter bis zur Höchstmarke von 181 km/h. Kleiner Wermutstropfen: Mit der komfortablen Automatik verbraucht der so vorbildlich laufruhige Selbstzünder im Schnitt einen guten halben Liter mehr (Werksangabe 4,4 Liter) als mit dem Sechsgang-Handschalter, der mit nur 3,8 Litern ausgewiesen ist. Diese Werte stammen freilich auch bei Mazda vom Rollenprüfstand, sind aber nicht meilenweit vom Alltagsverbrauch entfernt. Wir haben in beiden Modellen nach unserer Testtour über Landstraßen und Autobahn vom Bordcomputer eine vier vor dem Komma abgelesen.

Übrigens: Der stärkere und spritzigere Skyactiv-D 150 verbraucht nur etwas mehr(4,1/4,8 Liter), kommt aber happige 4900 Euro teurer, wobei allerdings die Top-Ausstattung Sports-Line bereits inbegriffen ist.

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