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Hajo Zenker 17.11.2016 11:30 Uhr - Aktualisiert 05.12.16 12:57 Uhr
Red. ,

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Skoda mit einem bärenstarken Auftritt

Frankfurt (Oder) (MOZ) Skoda rollt von Erfolg zu Erfolg. Und ein Ende ist nicht in Sicht. Schließlich können die Tschechen in wenigen Wochen nun auch einen Geländewagen anbieten, der mit seinen 4,70 Metern zwar nur vier Zentimeter länger als das Erfolgsmodell Octavia (und gar 16 Zentimeter kürzer als ein Superb) ist, der mit seinem bulligen Design und seinem gewaltigen Platzangebot aber wahrlich den Eindruck eines waschechten Geländegängers vermittelt.

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Der Skoda als Bär

© MOZ/Hajo Zenker

Und deshalb durchaus angemessen Kodiaq getauft wurde, nach dem größten Braunbären der Welt. Die VW-Tochter, die stolz auf ihre 121-jährige Tradition im Automobilbau verweist, musste eine Weile in Wolfsburg darum kämpfen, dieses Auto bauen zu dürfen. Kein Wunder, ein VW Tiguan wirkt im Vergleich zu einem Kodiaq echt mickrig, obwohl man damit im selben Segment spielt. Skoda jedenfalls betont, mit diesem SUV (Sport Utility Vehicle, in etwa: sportliches Nutzfahrzeug) einen Allrounder, ein überall passendes Gefährt im Angebot zu haben. Und tatsächlich lässt sich der Wagen problemlos auch durch enge Gassen manövrieren, vor Stadtverkehr muss man also keine Angst haben.

Fotostrecke

Skoda Kodiaq

Niedlich, weiß und wuschelig - Knut zog im Jahr 2007 die Berliner und später die ganze Republik in seinen Bann.  

Skoda rollt von Erfolg zu Erfolg. © Privat / Hersteller

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Zumal sich Skoda mal wieder eine nette Kleinigkeit hat einfallen lassen: Öffnet man die Türen, fahren automatisch Plastikteile heraus, die die eigene Tür und einen daneben parkenden Wagen vor Beschädigung schützen. Natürlich hat der Kodiaq auch den Eiskratzer im Tankdeckel und den integrierten Regenschirm. So richtig gut aber passt der Wagen selbstverständlich aufs Land. Wobei der Wagen auch grobe Bodenunebenheiten super wegbügelt und bei Allradantrieb per Knopfdruck auch etwas schweres Gelände bewältigen kann. Für den Antrieb stehen dabei drei Benziner und zwei Diesel zur Verfügung, eine zumindest teilelektrische Lösung in Form eines Hybrid gibt es nicht.

So bewegt man sich zwischen 125 PS und 190 PS. Der von uns gefahrene Zwei-Liter-Diesel mit 150 PS reicht für den Kodiaq völlig aus, vermag im Durchzug aber nicht immer zu überzeugen, die 190 PS können das wohl besser.Innen herrscht typische Skoda-Funktionalität, die keine Rätsel aufgibt. Die Materialauswahl überzeugt. Dazu gibt es massig Platz und diverse Ablagemöglichkeiten. Die optionale dritte Sitzreihe (kostet in der Basis 890 Euro extra) macht den Kodiaq zum echten Familientransporter - und selbst dann gibt es noch 270 Liter Kofferraum. Als Fünfsitzer hat man gar gewaltige 720 Liter Raum für Gepäck.Natürlich geht es heute nicht mehr ohne Internet, auch bei Skoda.

Bei einem Unfall wird automatisch Hilfe gerufen, hat man ein technisches Problem, reicht ein Knopfdruck im Dachhimmel, um eine Werkstatt zu kontaktieren, die auch gleich alle Daten herunterladen kann. Dieses System ist 14 Jahre lang kostenlos. Ein Jahr umsonst sind dann noch diverse Internetdienste. Zudem gibt es eine App, mit deren Hilfe man sein Auto wiederfindet, den Füllstand des Tanks erfährt oder auch merkt, ob der Nachwuchs mit dem Kodiaq schneller unterwegs war als vereinbart.

Serie sind beim Kodiaq unter anderem sieben Airbags (Seitenairbags hinten 440 Euro), Multikollisionsbremse, LED-Nebelscheinwerfer, beheizte Scheibenwaschdüsen, Klima, Musikanlage, Fensterheber rundum, fernbedienbare Zentralverriegelung. Parksensoren oder gleich die Rückfahrkamera sollte man sich bei einem solchen Gefährt aber gönnen. Preislich geht es ab 4. März kommenden Jahres (mit 125-PS-Benziner und Frontantrieb) bei 25.490 Euro los. Mit dem von uns gefahrenen 150-PS-Diesel nebst Allrad landet man bereits bei 33.840 Euro. Für diese Größe ist das heutzutage wirklich preiswert. Keine Frage: Diesen tschechischen Bären wird man in Zukunft bei uns häufiger sichten. Hajo Zenker

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