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Hajo Zenker 28.11.2016 18:17 Uhr
Red. ,

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Autotest Opel Mokka X

Frankfurt (Oder) (MOZ) Opel liegt mit einem Zuwachs um 7,2 Prozent in diesem Jahr bisher über dem Zulassungsdurchschnitt, der 4,9 Prozent beträgt. Sehr erfreulich war etwa die Einführung des neuen Einstiegsmodells Karl. Auch der neue Astra ist ein voller Erfolg, der bei uns wieder die Nummer 2 in der Kompaktklasse darstellt. Der Mokka, von Anfang an ein Bestseller, liegt ganz leicht im Minus - was aber nicht verwundern muss, da gerade erst die überarbeitete Version - jetzt Mokka X geheißen - frisch angerollt ist.

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Am Verkaufserfolg besteht daher kein Zweifel.

© MOZ/Hajo Zenker

Fotostrecke

Opel Mokka X

Niedlich, weiß und wuschelig - Knut zog im Jahr 2007 die Berliner und später die ganze Republik in seinen Bann.  

Im Autotest - der Opel Mokka X © MOZ / Hajo Zenker

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Motor

Für den Mokka X gibt es drei Benziner (einer davon in einer Autogasvariante) und zwei Diesel. Das ergibt eine Leistungspalette von 110 PS bis 152 PS. Der von uns gefahrene große Benziner holt aus 1,4 Litern Hubraum und vier Zylindern 152 PS und 235 Newtonmeter maximales Drehmoment. Das reicht, um in Kombination mit einer Sechs-Stufen-Automatik und mit Allrad in 9,7 Sekunden von 0 auf Tempo 100 zu kommen und maximal 193 km/h zu erreichen. Der Motor ist dabei in der Beschleunigung zwar kräftig im Ton, man fühlt sich aber auch stets angemessen motorisiert. Allerdings harmonisieren Motor und Automatik nicht immer hundertprozentig.

Karosserie/Ausstattung

Der Mokka, nun mit dem Zusatz X, der für höhergelegt, aber nur mit 4X4 für Allrad steht, bleibt auch nach dem Facelift unverwechselbar. Allerdings lassen die Retuschen an Front und Rückansicht den Wagen, der erstmals im Herbst 2012 angeboten wurde, jetzt spürbar moderner aussehen. Wobei es dabei geblieben ist, dass der 4,28 Meter lange und 1,66 Meter hohe Wagen echt knackig aussieht. Viel massiver aber sind die Veränderungen im Inneren. Das Cockpit des Mokka X, der in Südkorea und Spanien produziert wird, wirkt jetzt aufgeräumter und zeitgemäßer. Alles macht einen durchdachteren Eindruck (von der altertümlichen Handbremse abgesehen). Vorn geht es für die Insassen erfreulich luftig zu, hinten muss man sich als Erwachsener mit spürbar weniger Raum bescheiden. Trotzdem ist das Raumangebot für solch eine Fahrzeuggröße wirklich in Ordnung. Der Kofferraum ist mit 356 Litern durchschnittlich groß, aber gut zu nutzen – wenn man denn die hohe Ladekante überwunden hat. Ab Werk hat der Mokka X bereits sechs Airbags, ESP, Traktionskontrolle, Klima, beheizbare Außenspiegel, Radio, Fensterheber vorn und Zentralverriegelung. Zusätzlich kann man diverse Assistenzsysteme bekommen und auch den Wagen zur Freude des Nachwuchses in einen rollenden WLAN-Hotspot verwandeln (bereits zusammen mit dem Service-Assistenten OnStar, der einem einiges abnehmen kann, ab der zweiten Ausstattungslinie Serie).

Fahrverhalten

Der Mokka ist und bleibt ein komfortables Fahrzeug. Das gleichzeitig aber dynamische Kurvenfahrt durchaus unterstützt. Der Allradantrieb kommt nur im Notfall zum Einsatz, sonst sorgt der Vorderradantrieb für Vortrieb. Und trotzdem spürt man den zusätzlichen Grip, wenn es etwa in die Kurve geht.

Wirtschaftlichkeit

Den Einstieg in einen Mokka gibt es wie zuvor ab 18.990 Euro. Mit dem von uns gefahrenen größten Benziner werden daraus (besser ausgestattet) mindestens 26.690 Euro. Nach Norm braucht der 152-PS-Benziner mit Allrad und Automatik 6,5 Liter Super auf 100 Kilometer (150 g/km CO2), einkalkulieren sollte man im wahren Leben acht Liter. In der Versicherung kommt der Motor auf die verträglichen Klassen 17/17/18 (Haftpflicht/Voll-/Teilkasko) - die Diesel haben übrigens 17/18/21.

Fazit

Opel hat das Erfolgsmodell Mokka in der neuen Variante Mokka X noch attraktiver gemacht. Die Preisgestaltung ist dabei verträglich geblieben. Am Verkaufserfolg besteht daher kein Zweifel.

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