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Hajo Zenker 11.08.2017 13:39 Uhr - Aktualisiert 21.08.17 14:50 Uhr
Red. ,

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Autotest Kia Carens

Berln (MOZ) Kia hat in diesem Jahr bei uns bisher um 5,9 Prozent zulegen können - und liegt damit ein Stück über dem Schnitt aller Marken, der 2,9 Prozent beträgt. Besonders die Modelle Picanto, Rio, Soul und Optima konnten bei den Koreanern zulegen, während Sportage, Sorento und auch Carens verloren.

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Kia Carens

© MOZ/Hajo Zenker

Motor

Zwei Vier-Zylinder-Benziner stehen zur Wahl (1,6 Liter mit 135 PS sowie 2,0 Liter mit 166 PS) sowie ein 1,7-Liter-Vierzylinder-Diesel, den es neuerdings in zwei Leistungsstufen gibt - mit 115 sowie 141 PS. Die von uns gefahrene stärkere Diesel-Variante bringt es auf 340 Newtonmeter maximales Drehmoment und treibt den Wagen ordentlich (und dabei kultiviert im Ton) voran, ohne aber sportlich zu wirken. Das reicht (mit der bei uns verbauten, sehr passenden Sieben-Stufen-Automatik) jedenfalls für einen Spurt von 0 auf Tempo 100 in 11,3 Sekunden und 189 km/h auf der Autobahn.

Fotostrecke

Kia Carens

Niedlich, weiß und wuschelig - Knut zog im Jahr 2007 die Berliner und später die ganze Republik in seinen Bann.  

Im MOZ-Autotest - der Kia Carens © MOZ / Hajo Zenker

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Karosserie/Ausstattung

Der vierten Generation des Carens kann man bescheinigen, viel besser als alle Vorgänger auszusehen. Auch wenn das Heck noch immer ein klein wenig pummelig wirkt. Die Front aber etwa weiß endlich selbstbewusst zu überzeugen. Das gilt erst recht nach der jüngst erfolgten Überarbeitung, die man etwa an Kühlergrill, Stoßfängern und Nebelleuchten erkennt. Auch der Innenraum überzeugt mit seiner klaren Formgebung. Das sieht mittlerweile wirklich gut aus und ist auch so verarbeitet. In Sachen Raumangebot geht es im 4,53 Meter langen Carens wirklich üppig zu. Vorn ist der Platz gewaltig, und auch in Reihe 2 kann man nur zufrieden sein. Mit dem verschiebbaren Einzelsitzen lässt sich das noch individuell anpassen. Dazu kommt beim Fünfsitzer ein Kofferraum von erfreulichen 536 Litern. Ablagefächer im Boden oder drei 12-Volt-Steckdosen erfreuen die Familienmitglieder zusätzlich. Nur die unzureichende Sicht nach hinten für den Fahrer stört etwas. Ab Werk hat der Wagen bereits sechs Airbags, ESP, Bremsassistent, Berganfahrhilfe, Klima, drei Einzelsitze in der zweiten Reihe (zwei Sitze in Reihe 3 kosten zumeist 750 Euro extra), CD-MP3-Radio, Abbiegelicht, Fensterheber rundum, Tempomat, fernbedienbare Zentralverriegelung. Assistenten für das Halten der Spur, das Einparken oder das Lesen von Verkehrszeichen gibt es für die besseren Ausstattungsvarianten.

Fahrverhalten

Ein Dynamiker ist der Carens nicht, komfortabel geht es dagegen voran, Unebenheiten werden für die Insassen fast immer ausgeblendet. Auch das also familienfreundlich. Die Lenkung dürfte direkter sein.

Wirtschaftlichkeit

Den Einstieg in einen bereits ordentlich bestückten Carens gibt es für 19.990 Euro mit dem kleineren Benziner. Der von uns gefahrene größere Diesel startet dann bereits bei 24.190 Euro. Dafür kann man mit unter sechs Litern Diesel auf 100 Kilometer auskommen - als Normverbrauch werden 4,8 Liter (127 g/km CO2) angegeben. Bei Kia gibt es weiterhin vorbildliche sieben Jahre Garantie.

Fazit

Der aktuelle Carens ist ein ideales Familienfahrzeug, geräumig, praktisch und mit einem ordentlichen Preis-Leistungs-Verhältnis.

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