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Gipfeltreffen der Stars

FIFA 18
FIFA 18 © Foto: EA Sports
Stefan Klug / 06.11.2017, 16:53 Uhr - Aktualisiert 09.11.2017, 13:09
(MOZ) Von wegen nur ein Spiel: Ob FIFA oder Konkurrent PES, das ist inzwischen eine Weltanschauung. Und insofern wird es schwer, im jeweils anderen Lager zu punkten. EA Sports steckt in der Entwicklungsarbeit aber nicht auf und präsentiert mit der aktuellen Ausgabe seiner Fußball-Sim erneut eine Weiterentwicklung des Titels. Für manchen mögen das Kleinigkeiten sein, in der Summe aber steigert sich das Erlebnis hin zu mehr Realität, wenngleich es aber auch Rückschritte gibt.

Dass CR7 vom Cover blickt kann man dabei als wegweisend betrachten. Nach der gelben Truppe aus Dortmund sind nun wieder richtige Stars angesagt. Und die stehen hier auch eindeutig im Focus. Egal, welches Aushängeschild aus den 50 lizenzierten Wettbewerben man sich aussucht, in Optik und Verhalten kommen die virtuellen Kicker ihren lebenden Pendants sehr nahe. Dazu kann der Gamer die spielerischen Fähigkeiten des jeweiligen Charakters auch deutlich spüren.

Dies wird vor allem entscheidend, da die Entwickler dem Spieler mehr Einflussnahme ermöglichen. Ob Passrichtung oder Zweikampfverhalten, das, was am Pad eingegeben wird, geschieht auf dem Rasen. Leider zuweilen mit minimalem Zeitverzug, so dass man vor allem anfangs tatsächlich das Gefühl hat, dem Geschehen hinterherzulaufen. Wer nicht frustriert vom Feld gehen will schraubt so an den vielen Einstellmöglichkeiten, die das Gameplay hergibt.

Mit von der Partie ist wieder Alex Hunter, dessen Karriere als Storymodus wirklich Spaß macht. Zudem sind die vielen Trainingseinheiten ein gutes Tutorial, um in den anderen Spielmodi mithalten zu können. Auch wenn insgesamt das Tempo etwas reduziert wurde und die physikalische Trägheit der Spieler erhöht, so passt alles am Ende besser zusammen. In der Verteidigung allerdings ist mehr Handarbeit gefordert, da der CPU nur noch bedingt eingreift. Das führt mitunter zu kuriosen Situationen, bei denen eigene Spieler am Ball einfach vorbeilaufen. Wirklich gelungen ist der Angriff. Das Flügelspiel lebt auch dank realistischer Flanken wieder auf. Und mit Tempowechsel bei Dribblings lässt sich die Abwehr gut austanzen. Dazu bieten sich die Mitspieler an, man muss dabei nur auf die Handzeichen achten.

Spielverhalten und Ballphysik sind aber nur die halbe Wahrheit. Die andere ist Atmosphäre. Und die kann EA Sports. Fangesänge, Vereinsfarben, Lizenzen, wohin das Auge schaut. Bis in die dritte Liga hinab geht es in Deutschland. Und dank des Kaderupdates stimmen sogar Tabellen und Besetzungen. Meist zumindest. Grafisch gibt es nichts auszusetzen. Vor allem die Lichteffekte in den Stadien wirken ungemein echt.

FIFA 18 für PS4, XBoxOne

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