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Fußballfan-Forscher kritisiert Druck der Politik in Sicherheitsstreit

Harald Lange, Inhaber des Lehrstuhls für Sportwissenschaften an der Universität Würzburg und Leiter des Kölner Instituts für Fankultur
Harald Lange, Inhaber des Lehrstuhls für Sportwissenschaften an der Universität Würzburg und Leiter des Kölner Instituts für Fankultur © Foto: dapd
dapd / 11.12.2012, 12:19 Uhr
Berlin (dapd) Unmittelbar vor den für Mittwoch angesetzten Beratungen der Deutschen Fußball-Liga (DFL) über ein neues Sicherheitskonzept hat der Fan-Forscher Harald Lange die massive Einflussnahme der Politik kritisiert. "Der Druck der Politik ist überzogen", sagte der Professor für Sportwissenschaften an der Universität Würzburg der Nachrichtenagentur dapd.

Die Gewaltproblematik im Fußball werde häufig aufgebauscht, die jüngsten Polizei-Statistiken seien nicht so eindeutig. Der Leiter des Instituts für Fankultur, eines interdisziplinären Forscher-Zusammenschlusses, rief zugleich dazu auf, die Anhänger stärker in die Beratungen einzubinden.

Die DFL-Proficlubs wollen auf ihrer Mitgliederversammlung über neue Sicherheitsmaßnahmen entscheiden. Viele Fans befürchten starke Einschränkungen.

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