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Das Abc des Gießens

Wasser marsch! Strahl auf die Wurzeln richten.
Wasser marsch! Strahl auf die Wurzeln richten. © Foto: picture-alliance / dpa/dpaweb
24.07.2014, 16:53 Uhr
(dpa) Wer während längeren Trockenperioden Wasser sparen will, sollte immer erst die Beete gießen. Bäume können sich selbst aus tiefen Bodenbereichen versorgen. Und auch der Rasen kommt besser klar als die Pflanzen im Beet, wie Isabelle Van Groeningen von der Königlichen Gartenakademie in Berlin-Dahlem informiert.

Um den Rasen grundsätzlich vor dem Austrocknen zu schützen, sollte er in Trockenzeiten nicht zu kurz geschnitten werden. Die Gartenexpertin rät zu einer Halmlänge von drei bis vier Zentimetern. Dazu kann Schnittgut auf der Fläche als Mulch liegen bleiben, manche Rasenmäher verteilen dieses automatisch. Mulchen biete sich auch im Gemüsebeet an, wo durch die vielen freien Flecken Erde normalerweise viel Gießwasser verdunsten kann.

Hobbygärtner sollten an heißen Tagen außerdem richtig gießen. Denn damit das Wasser nicht zu schnell verdunstet, sollten Gießkanne und Gartenschlauch am Wurzelbereich angesetzt werden. Darauf weist das Blumenbüro in Düsseldorf hin. Und dann sollte eher seltener und dafür kräftig und reichlich gegossen werden, als dass die Pflanzen unter Staunässe leiden. Dringend Wasser brauchen Pflanzen meistens, wenn sie ihre Blätter einrollen. Oder sie werfen ihre Blätter und Blüten ab, der Hibiskus ist dafür ein Beispiel.

Gegossen wird am besten morgens, wenn es draußen noch angenehm kühl ist. In dieser Zeit verdunstet das Gießwasser auch weniger. Laut dem Bundesverband Einzelhandelsgärtner (BVE) werden beim klassischem Gießen mit Kanne und Schlauch zur falschen Tageszeit bis zu 90 Prozent des Wassers verschwendet.

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