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Fleißiger Helfer

Erkennt Kannten und Hindernisse, der Deebot R95 MK II.
Erkennt Kannten und Hindernisse, der Deebot R95 MK II. © Foto: Deebot
Stefan Klug / 09.10.2017, 15:48 Uhr - Aktualisiert 09.10.2017, 16:22
Frankfurt (Oder) (MOZ) Wenn zwei sich streiten - ist nicht selten das Saubermachen der Hauptgrund in deutschen Haushalten. Denn während Männer und Frauen sich fast gleichermaßen ein sauberes Heim wünschen, ist die Bereitschaft, den Besen zu schwingen, auf beiden Seiten nur gering ausgeprägt. Ein Helfer muss her. Jemand, der still und zuverlässig den Feudel schwingt. Wer mag schon Staubmäuse als Haustiere? Und so werden in immer mehr Haushalten Reinigungsroboter zu liebgewonnen Familienmitgliedern.

Um so mehr, wenn sie so universell einsetzbar sind wie der Deebot R95 MK II. Seit dem Sommer auf dem Markt übernimmt er, wenn gewollt, die Kontrolle über die gesamte Wohnung - sofern diese ebenerdig ist, versteht sich. Der runde Geselle scannt mittels eingebauter Kamera alle zu reinigenden Bereiche und kartographiert diese. So ist es möglich, festzulegen, wo er seine Arbeit verrichten soll und wo nicht. Zudem können virtuelle Grenzen festgelegt werden, was verhindert, dass sich der Deebot etwa die Treppe hinunterstürzt oder unter dem Bett festfährt. Für den ersten Erkundungsgang müssen denn auch einige Vorbereitungen getroffen werden, d.h. Gegenden zugestellt, die ohnehin nicht gereinigt werden können. Da der Roboter auch in der Lage ist, kleine Schwellen zu überfahren, sollte man zudem Teppiche hochklappen, die ohnehin nicht ins Saubermachportfolio des Gerätes fallen.

Zwei seitliche Staubbürsten, eine Haupt- und Schmutzbürste sowie ein Sauger verrichten auf glatten Oberflächen zuverlässig ihren Dienst. Dabei ist der Deebot eher nicht derjenige, der große Reinigungsaufgaben mit einmal stemmt. Kontinuität ist das Gebot der Stunde. Das Gerät lässt sich auf bestimmte oder wiederholbare Zeiten programmieren. Und via der kostenlosen App ist gar die Befehligung aus der Ferne möglich. Zudem kann man, auch ohne die eigene Wohnung zu betreten, kontrollieren, wie weit die Arbeiten fortgeschritten sind. Reinigung 2.0 macht dann auch den Männern Spaß. Hand muss allerdings angelegt werden, wenn das feuchte Durchwischen notwendig wird. Mit einem speziellen Unterbau ist der Roboter dazu in der Lage. Da der Wasseraustritt auf den Lappen aber kontiniuierlich erfolgt, ist eine Vorprogrammierung nicht möglich. Bürsten, Staubbehälter und Wischeinrichtung lassen sich leicht montieren und reinigen, so dass hier nicht nochmals große Nacharbeiten notwendig sind.

Das Gesamtergebnis ist sehr zufriedenstellen, wenngleich der Deebot keine Wunder vollbringt. Starke Verschmutzungen oder fiese Ecken bringen auch ihn an seine Grenzen.

www.ecovacs.com

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