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Heiliges Blechle

Forza 7 Ultimate
Forza 7 Ultimate © Foto: Microsoft
Stefan Klug / 27.11.2017, 16:34 Uhr - Aktualisiert 27.11.2017, 16:58
(MOZ) Keine Frage, für echte Rennsport-Fans ist Forza Motorsport mittlerweile das Maß aller Dinge. Nicht nur, dass das Game von Turn 10 inzwischen in die siebente Hauptrunde geht - der Ableger Horizon blickt auch schon auf drei Fortsetzungen zurück - das Entwicklerstudio versteht es zudem hervorragend, immer weitere Teile zusammenzuführen, die den Autonarren ansprechen. Da wäre die pure Sammelleidenschaft, der man heuer mit sagenhaften 700 lizenzierten Karossen frönen kann. Da wäre die Rennleidenschaft, die auf 32 Strecken und mit verschiedenen Spielmodi gestillt wird. Und schlussendlich befriedigt eine sechsteilige Meisterschaft alle Gelüste, in Rang und Ansehen aufzusteigen, mehr zu leisten und zu meistern. Eingedenk des Umstandes, dass das Spiel den blutigen Amateur ebenso anspricht wie den Rennspiel-Veteranen mutet das fast schon wie die Quadratur des Kreises an.

Darüber hinaus erspart uns Turn 10 das mühsame Vorwärtskommen durch niedere Wettbewerbe, bei denen Allerweltskarren gefahren werden müssen. Da tut schon jeder im richtigen Leben. Bei Forza darf geträumt werden. Ob der Porsche, Ferrari oder das Muscle-Car, die Auswahl ist zu Beginn schon beachtlich. Und mit jedem Aufstieg im Fahrerlevel kommen neue Karossen hinzu. Die kann man freilich auch mit den eingefahrenen Credits erwerben, das dauert aber mitunter.

Auf der Strecke gibt das Game dem Fahrer freie Hand. Fahrhilfen, soweit das Auge reicht, von Arcade bis fast purer Simulation. Tuning-Einstellungen wie in der Meisterwerkstatt. Das Können bestimmt den Realitätsgrad. Gleiches gilt für die Fähigkeiten der CPU-gesteuerten Gegner, die sich aus den Drivataren anderen Mitspieler speisen. Einzig der Umstand, dass man fast immer im Mittelfeld oder gar am Ende starten muss, provoziert Kritik. Denn gerade bei gleicher Leistung und engen Kursen ist der Weg an die Spitze fast unmöglich, wenn man nicht den Rambo spielt. Das geht aber auch nur, solange das Schadensmodell kosmetisch bleibt. Bei realistisch ist schon bald die letzte Ausfahrt Box.

Ein eigenes Kapitel müsste man hier eigentlich in Sachen Sound und Grafik aufmachen. Forza ist das erste Rennspiel, dass via XBox OneX natives 4-K-Material an den Bildschirm sendet. Schon das 4-K-scalierte sieht umwerfend aus. Besonders alle Spiegel- und Feuchtigkeitseffekte. Daher wohl auch der ständige Wetterwechsel von schön hin zu Regen. Nebel oder Staub wabert über die Strecken - beeindruckend. Und läuft mit stabiler Bildwiederholrate. Der Sound? Ein Genuss. Es röhrt aus den Boxen, als ob man neben der Rennstrecke sitzt. Und das Beste daran ist, das Rennspektakel ist emissionsfrei...

Forza Motorsport 7 für XBox und PC

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