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Autofahren im Fasching - Teufel oder Clowns-Maske am Steuer

dpa  / 02.03.2011, 06:13 Uhr - Aktualisiert 02.03.2011, 06:13
(dpa ) Ritter, Prinzessin oder gar der Teufel - Masken gehören in die närrische Zeit. Nur die Polizei versteht bei Kostümen wenig Spaß. Vor allem Autofahrer sollten sich lieber "oben ohne" ans Steuer setzen.

Betrunkene Autofahrer riskieren den Kaskoschutz ihrer Fahrzeugversicherung. Im Falle eines Unfalls könne die Versicherung von der Leistung Abstand nehmen, wenn der Fahrer viel Alkohol getrunken habe, erklärt Katrin Rüter de Escobar vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) in Berlin. Zudem könne die Haftpflichtversicherung bis zu 5000 Euro Regress fordern.

Wer an Karneval Alkohol trinken will, sollte sein Auto unbedingt stehen lassen, rät Rüter de Escobar. Denn schon auch bei geringen Promillewerten würde der Versicherte fahrlässig handeln. Je nach Schwere der Fahrlässigkeit könne die Kaskoversicherung ihre Leistung im Falle eines Unfalls einschränken und im schlimmsten Fall sogar ganz verweigern.

Die Haftpflichtversicherung würde dem Unfallgegner die entstandenen Schäden zwar ersetzen, sagt Rüter de Escobar. Bei grober Fahrlässigkeit könne sie sich aber einen Teil des Geldes von ihrem Kunden zurückholen. Dasselbe gelte auch bei Drogenkonsum, den die Polizei inzwischen mit Drogenschnelltests vor Ort nachweisen könne.

Alkohol hinterm Steuer ist absolut kein Spaß. Auch das Gefühl trügt oft. Um sich selbst besser einschätzen zu können, gibt es die "Bar-App".

Die "TÜV SÜD Bar" errechnet aus einigen Angaben zur Person, den konsumierten Getränken und der Zeit einen ungefähren Promillewert. Dazu werden weitere Informationen geliefert - etwa, welche Folgen eine Autofahrt hätte.

dpa 

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