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Autotest: Mercedes C-Klasse T-Modell

Unter elf Motorisierungen kann der Käufer eines C-Klasse T-Modells wählen, davon sind sechs Dieselaggregate.
Unter elf Motorisierungen kann der Käufer eines C-Klasse T-Modells wählen, davon sind sechs Dieselaggregate. © Foto: moz
Hajo Zenker / 12.09.2011, 10:55 Uhr - Aktualisiert 12.09.2011, 15:00
(MOZ) Mercedes-Benz verkaufte in den ersten acht Monaten weltweit 8,5 Prozent mehr Autos als im Vorjahr. Dabei war das Geschäft zumindest auf dem Heimatmarkt zunächst schleppend angelaufen. Doch im August ging es steil nach oben – mit einem Plus von 35,7 Prozent. Die Marke kommt so bei uns 2011 bisher auf 5,1 Prozent Zuwachs – Wachstumsträger ist vor allem die erneuerte C-Klasse. Der Gesamtmarkt allerdings legte um 11,2 Prozent zu.

 

Motor

 

Unter immerhin elf Motorisierungen kann der Käufer eines C-Klasse T-Modells wählen, davon sind sechs Dieselaggregate. Das Leistungsspektrum ist breit – es bewegt sich zwischen 120 PS und (als AMG-Modell)

457 PS. Wesentlicher Bestandteil der C-Klasse-Erneuerung war die Überarbeitung der Motoren: Mit Verbrauchsreduzierungen um bis zu 31 Prozent. Alle Triebwerke sind mittlerweile Direkteinspritzer. Die Start-Stopp-Automatik gibt es nun serienmäßig. Der von uns gefahrene C 350 CDI ist der größte Selbstzünder. Mit sechs Zylindern, 265 PS und vor allem 620 Newtonmetern Drehmoment darf man sich wirklich souverän motorisiert fühlen. Ganz ohne krawallige Lärmentwicklung, dafür aber mit steter Durchzugskraft lässt sich in 6,3 Sekunden von 0 auf Tempo 100 kommen. Auf der Autobahn wird bei 250 km/h abgeregelt.

Einstieg in den noblen Innenraum
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Karosserie/Aussattung

 

Die aktuelle Generation der C-Klasse gibt es seit vier Jahren, für das Modelljahr 2011, so rechnet Mercedes vor, werden nach der Überarbeitung aber über 2000 neue Teile verwendet. Zu sehen sind die etwa an der Front mit den veränderten Scheinwerfern. Auch das Armaturenbrett hat sich zum Vorteil verwandelt. Geblieben ist es im 4,61 Meter langen Kombi bei Qualität und Raum. Wobei das Gepäckabteil für einen Kombi mit 485 Litern zwar nicht riesig, aber sehr gut nutzbar ist – und sich auf 1500 Liter erweitern lässt. Ab Werk gibt es sieben Airbags, ESP, Klimaautomatik,

CD-Radio, Fensterheber, beheizbare Außenspiegel, Regensensor, Dachreling, Leichtmetallräder, fernbedienbare Zentralverriegelung. Die Aufpreisliste offeriert auch Assistenz-Systeme, die den Abstand zum Vordermann, die Spurtreue und den toten Winkel überwachen oder gegen Übermüdung vorgehen.

 

Fahrverhalten

 

Komfort und Sicherheit dominieren den Fahreindruck des Hecktrieblers – was zum Glück nicht heißt, dass schnelle Kurvenfahrt unmöglich wäre.

 

Wirtschaftlichkeit

 

Den Einstieg gibt es laut Liste für 34 361,25 Euro mit dem kleinsten Benzinmotor. Für einen Mittelklassewagen und Nachfahren des „Baby-Benz“ eine Stange Geld. Und wenn man dann den von uns gefahrenen großen Diesel ordert, landet man bereits bei mindestens 49 206,50 Euro. Dafür reichen dem Wagen durchaus sechs Liter Diesel auf 100 Kilometer – wenn man nicht zu häufig die Kraftreserven bemüht und dann bei acht Litern landet. In der Versicherung ist der 265-PS-Sechszylinder-Diesel mit dem 306-PS-Sechszylinder-Benziner bei Haftpflicht und Vollkasko identisch (17/25), in der Teilkasko kommt der Diesel auf die 28, der Benziner auf die 24.

 

Fazit

 

Stil, Qualität und Raum, souverän in Antrieb und Fahrwerk. Diese Mischung überzeugt – sie erfordert vom Käufer allerdings auch ein hohes finanzielles Engagement.

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