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"Deutschlands schönstes Naturwunder"

Das Rambower Moor gehört zum Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe - Brandenburg und hat eine Fläche von etwa 450 Hektar.
Das Rambower Moor gehört zum Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe - Brandenburg und hat eine Fläche von etwa 450 Hektar. © Foto: Markus Tiemann
12.05.2017, 12:10 Uhr - Aktualisiert 12.05.2017, 14:17
Frankfurt (Oder) () Die ersten warmen Sonnenstrahlen locken und damit steigt auch die Lust auf Bewegung an der frischen Luft. Jetzt heißt es den Rucksack packen und die Landschaft erkunden. Der Zweiseitenweg in der Prignitz führt rund um das Rambower Moor und ist mit einer Länge von 12,5 Kilometern bestens dafür geeignet, nach dem langen Winter ganz gemütlich die Wandersaison zu eröffnen. Wer Glück hat, kann hier im Frühling sogar die Blüte heimischer Orchideen bewundern.

Im Jahr 2014 gewann das Rambower Moor die von der Heinz-Sielmann-Stiftung initiierte Wahl "Deutschlands schönstes Naturwunder". Die Tour umrundet dieses Naturwunder und macht viele Moorgeschichten erlebbar. Am Wegesrand informieren Infotafeln über das Leben der Menschen am und mit dem Moor.

Startpunkt der Tour ist das Hünengrab in Mellen, einem Ortsteil von Lenzen, das man nach rund vier Stunden auch wieder erreicht. Streckenweise verläuft der stets flache Weg auf Stegen, die über Moorquellen, führen. Geheimnisvoll gluckert das durchsickernde Wasser darunter. Kurz hinter Rambow wartet der erste Aussichtsturm auf den Wanderer. Von hier aus schweift der Blick über die weite Moorsenke und die Moorwiesen, wo im Frühling Sumpfdotterblumen und sogar Orchideen blühen.

Vorbei geht es an ehemaligen Torfstichen und Entwässerungsgräben und schon wartet mit dem Rohrdommelturm der zweite Aussichtspunkt an der Strecke. Der Name weist bereits darauf hin, dass man von hier aus nicht nur den Blick über die ganz besondere Landschaft genießen kann. Ein Fernglas sollte unbedingt im Rucksack dabei sein, denn mit etwas Glück bekommt man nicht nur Kraniche, sondern auch einen Seeadler, eine Weihe oder eine Wasserralle vor die Linse und man hört den besonderen Ruf der seltenen Rohrdommel, die auch "Moorochse" genannt wird.

Bevor man wieder Mellen erreicht, bietet sich ein kleiner Abstecher ins Dorf Boberow an. Hier kann man im Café Moorscheune (geöffnet nur an den Wochenende) einkehren und im kleinen Hoflädchen auch das eine oder andere Produkt aus der Prignitz kaufen. Nach der Tour bietet sich für eine Einkehr außerdem das Restaurant im rund zehn Kilometer entfernten Biohotel Burg Lenzen an. Wer nicht mehr am gleichen Tag die Heimreise antreten möchte, bucht hier einfach ein Zimmer (www.burghotel-lenzen.de) (pm/db)

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